Peter Herde

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Peter Herde bei der Feier zu seinem 80. Geburtstag

Peter Herde (* 5. Februar 1933 in Ratibor, Oberschlesien) ist ein deutscher Historiker.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Herde wurde 1933 im oberschlesischen Ratibor geboren. Er war der Sohn von Konrektor Reinhard Herde und Hildegard Herde. In Ratibor verbrachte er seine Kindheit und die ersten Jugendjahre. Seit dem Herbst 1943 besuchte er das Realgymnasium Ratibor. Die Familie flüchtete Ende Januar 1945 vor der Roten Armee und fand ihre neue Heimat im westfälischen Arnsberg.[1] In Neheim-Hüsten legte er 1953 das Abitur ab. Im Sommersemester 1953 begann er an der Universität Heidelberg das Studium der Fächer Physik und Mathematik. Fritz Ernst weckte durch seine Vorlesungen Herdes Interesse für Geschichte. Im Jahr 1954 ging Herde an die Universität München, um Geschichte, Germanistik und Anglistik zu studieren. Durch Friedrich Baethgen wandte Herde sich der Papst- und Reichsgeschichte des Spätmittelalters zu.[2] Bernhard Bischoff brachte ihm die Paläographie, die mittellateinische Literaturgeschichte und die Handschriftenkunde näher. Durch Peter Acht begann er sich mit den Papsturkunden des 13. Jahrhunderts zu beschäftigen. In München wurde er 1958 unter der Betreuung von Peter Acht mit der Arbeit Beiträge zum päpstlichen Kanzlei- und Urkundenwesen im 13. Jahrhundert zum Dr. phil. promoviert. Die Dissertation wurde zum Standardwerk der päpstlichen Kanzleigeschichte und Diplomatik. Die Arbeit erschien 1967 in einer zweiten, erheblich erweiterten Auflage.[3] Ein Jahr nach seiner Promotion wurde Herdes erster wissenschaftlicher Aufsatz Gestaltung und Krisis christlich-jüdischen Verhältnisses in Regensburg am Ende des Mittelalters veröffentlicht.[4] Der Aufsatz war ein Ergebnis seiner Arbeit an der Ausgabe der Urkunden und Aktenstücke zur Geschichte der Juden in Regensburg.

Von 1960 bis 1962 arbeitete er am Deutschen Historischen Institut Rom. Großen Einfluss übte der dortige Direktor Walther Holtzmann auf ihn aus. In Rom knüpfte er freundschaftliche Beziehungen zu Hermann Goldbrunner, Dieter Girgensohn, Norbert Kamp, Arnold Esch, Rudolf Hiestand und Rupert Hacker. Seine Habilitation befasste sich mit dem Formularium audientie litterarum contradictarum. Die Arbeit war methodisch innovativ, da Herde Fragen der Urkundenwissenschaft und der Kanonistik miteinander verknüpfte.[5] Nach seiner Habilitation 1965 – ebenfalls bei Peter Acht – wirkte er in München als Dozent. Bereits 1968 wurde er im Alter von 35 als ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte an die Universität Frankfurt berufen. Die Position trat er im Folgejahr an. Ab 4. Juni 1976 lehrte er als ordentlicher Professor für Geschichte, insbesondere mittlere Geschichte, Landesgeschichte und historische Hilfswissenschaften, an der Universität Würzburg. Im Jahr 2001 wurde er emeritiert. Seine Abschiedsvorlesung, bei der er neuere Entwicklungen im deutschen Hochschulwesen durchaus kritisch betrachtet, hielt er am 16. Juni 2001 auf einem Symposion im Museumszentrum Lorsch.[6]

Herde arbeitet auf dem Gebiet der mittelalterlichen und neueren Geschichte, besonders zur Reichs- und Papstgeschichte des späteren Mittelalters, zur Sozial- und Geistesgeschichte des italienischen Humanismus und zur Geistesgeschichte des Risorgimento. Seine weiteren Forschungsinteressen betreffen die historischen Hilfswissenschaften, die bayerische Landesgeschichte und die Geschichte des Zweiten Weltkrieges.

Herde forschte über das spätmittelalterliche päpstliche Urkundenwesen, über die Geschichte Italiens, vor allem Florenz im Zeitalter der Renaissance und der Geschichte Siziliens. Über Karl I. von Anjou veröffentlichte Herde einen umfangreichen Beitrag im Dizionario biografico degli Italiani. Aus dieser Studie zum ersten Angevinen auf dem sizilianischen Thron ging 1979 eine Biographie hervor.[7] In Würzburg beschäftigte sich Herde intensiv mit der fränkischen Geschichte und der Reichs- und Papstgeschichte des 13. Jahrhunderts. Herde widmete sich aber auch Problemen des 19. Jahrhunderts. Dabei untersuchte er u.a. die Beziehungen Bayerns und des Heiligen Stuhls in der Zeit des Kulturkampfs. Herde legte 1981 mit seiner Biographie über Papst Cölestin V. ein Standardwerk vor.[8] In italienischer Übersetzung erschien die Arbeit 2004[9] und wurde 2008 durch seine MGH-Edition der ältesten Viten des „papa angelicus“ ergänzt.[10] Mit seiner 1986 veröffentlichten Arbeit stellte Herde erstmals die Geschichte des mittelalterlichen Guelfentums zusammenhängend dar.[11] Gemeinsam mit seinem Schüler Thomas Frenz gab er 2000 das Brief- und Memorialbuch des Passauer Domdekans Albert Behaim von 1246 heraus. Herde veröffentlichte zahlreiche Einzeluntersuchungen über Bonifaz VIII. Die Arbeiten stehen in einem Zusammenhang mit der von Herde vorbereiteten Biographie. Der erste Band der Biographie mit den drei Kapiteln „Jugend und kirchliche Weihe“, „Auf dem Weg zum pästlichen Thron“ und „Wahl zum Papst, Weihe und Krönung“ konnte 2015 in der Reihe „Päpste und Papsttum“ erscheinen.[12] Seit den 1990er Jahren widmete sich der geborene Oberschlesier Herde auch der schlesischen Geschichte. Aus dieser Beschäftigung ging 2001 die Edition der italienischen Akten zur Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 hervor. Zum Ende des ausgehenden Jahrhunderts befasste sich Herde intensiver mit der Geschichte der Geschichtswissenschaft.[13] Dabei entstanden zahlreiche Untersuchungen über Würzburger Historiker wie Anton Chroust (1998/2012),[14] Max Buchner (2002)[15] oder Michael Seidlmayer (2007/2012).[16] Herde untersuchte die Hintergründe der gescheiterten Berufungen von Franz Schnabel nach Heidelberg und Hermann Heimpels nach München.[17] Dabei wertete Herde eingehend die Akten der amerikanischen Militärregierung aus. Mit dem israelischen Historiker Benjamin Kedar legte er 2011 eine Untersuchung über den Historiker Karl Bosl vor, die zu einer Diskussion und einer Neubewertung Bosls NS-Vergangenheit führte.[18] Die deutsche Übersetzung in einer wesentlich erweiterten Fassung erschien 2016.[19] Zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges legte er zahlreiche Arbeiten vor, darunter zwei Monographien über die geheime Flugverbindung zwischen den Achsenmächten und Japan (Der Japanflug, 2000) und über die japanische Besatzungspolitik im Pazifikraum (Großostasiatische Wohlstandssphäre, 2002).

Für seine Forschungen wurden Herde zahlreiche wissenschaftliche Ehrungen und Mitgliedschaften zugesprochen. Er ist gewähltes Mitglied vieler wissenschaftlicher Gesellschaften, Akademien und Kommissionen, unter anderem der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (seit 2010 als Ehrenmitglied), der Gesellschaft für fränkische Geschichte, der Historischen Kommission für Schlesien[20], der Medieval Academy of America, der Royal Historical Society in London und der Commission internationale de diplomatique (seit 1970). Der Geburtsort Cölestins, Sant’Angelo Limosano, hat ihn für seine Arbeiten über diesen Papst und Heiligen zum Ehrenbürger ernannt. Eine Gastprofessur nahm er von 1966 bis 1967 an der University of California, Berkeley wahr. Dabei gehörten Robert Helmholtz, Milo Kearney und John McCullough zu seinen akademischen Schülern. Weitere Gastprofessuren führten Herde 1971 an die University of Washington, 1971/72 und 1984 an das Institute for Advanced Study in Princeton, 1973 an die University of Chicago und 1979 nach Dumbarton Oaks. Im Jahr 1998 wurde er zum 65. Geburtstag mit einer umfangreichen Festschrift gewürdigt.[21] Anlässlich seines 70. Geburtstages 2003 wurde Herde durch ein wissenschaftliches Kolloquium in Lorsch an der Bergstraße und 2008 durch ein weiteres Kolloquium geehrt. Herde lehnte Rufe an die University of California in Los Angeles als Nachfolger von Gerhart Ladner und an die Ludwig-Maximilians-Universität in München als Nachfolger von Peter Acht ab.[22]

Herde heiratete 1965. Seine Hobbys sind Fotografie, Fliegen und Sport. So konnte er (bis 2007) acht Mal das Bayerische Sport-Leistungs-Abzeichen in Gold und 42 Mal das Deutsche Sportabzeichen in Gold erringen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monographien

  • Beiträge zum päpstlichen Kanzlei- und Urkundenwesen im dreizehnten Jahrhundert (= Münchener historische Studien, Abteilung Geschichtliche Hilfswissenschaft. Band 1). Lassleben, Kallmünz/Opf. 1961, 2. Auflage 1967; zugleich Dissertation, München 1962.
  • Audientia litterarum contradictarum. Untersuchungen über die päpstlichen Justizbriefe und die päpstliche Delegationsgerichtsbarkeit vom 13. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts (= Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Band 31 und 32). 2 Bände, Niemeyer, Tübingen 1970, ISBN 3-484-80030-5, zugleich Habilitationsschrift, München 1965.
  • Dante als Florentiner Politiker (= Frankfurter historische Vorträge. Heft 3). Steiner, Wiesbaden 1976, ISBN 3-515-02506-5.
  • Karl I. von Anjou (= Urban-Taschenbücher. Band 305). Kohlhammer, Stuttgart u.a. 1979, ISBN 3-17-005420-1.
  • Pearl Harbor, 7. Dezember 1941. Der Ausbruch des Krieges zwischen Japan und den Vereinigten Staaten und die Ausweitung des europäischen Krieges zum 2. Weltkrieg (= Impulse der Forschung. Band 33). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-07555-2.
  • Cölestin V. (= Päpste und Papsttum. Band 16). Hiersemann, Stuttgart 1981, ISBN 3-7772-8102-6.
  • Italien, Deutschland und der Weg in den Krieg im Pazifik 1941 (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 20, Nr. 1). Steiner, Wiesbaden 1983, ISBN 3-515-04001-3.
  • Guelfen und Neoguelfen. Zur Geschichte einer nationalen Ideologie vom Mittelalter zum Risorgimento (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 22, Nr. 2). Steiner-Verlag-Wiesbaden-GmbH, Stuttgart 1986, ISBN 3-515-04596-1.
  • Die Katastrophe vor Rom im August 1167. Eine historisch-epidemiologische Studie zum vierten Italienzug Friedrichs I. Barbarossa (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 27, Nr. 4). Steiner, Stuttgart 1991, ISBN 3-515-05878-8.
  • Abhandlungen zur fränkischen und bayerischen Kirchengeschichte und zu den christlich-jüdischen Beziehungen (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg. Band 46). Schöningh, Würzburg 1996, ISBN 3-87717-049-8.
  • Der Japanflug. Planungen und Verwirklichung einer Flugverbindung zwischen den Achsenmächten und Japan 1942–1945 (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 38, Nr. 3). Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07587-9.
  • Großostasiatische Wohlstandssphäre. Die japanische Besatzungspolitik auf den Philippinen und in Indonesien im Zweiten Weltkrieg und ihre Folgen (= Sitzungsberichte der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Band 39, Nr. 4). Steiner, Stuttgart 2002, ISBN 3-515-08033-3.
  • Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Übergang vom Nationalsozialismus zum demokratischen Neubeginn. Die gescheiterten Berufungen von Hermann Heimpel nach München (1944–1946) und von Franz Schnabel nach Heidelberg (1946–1947) (= Hefte zur bayerischen Landesgeschichte. Heft 5). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 2007, ISBN 978-3-7696-6532-1.
  • mit Benjamin Z. Kedar: A Bavarian historian reinvents himself. Karl Bosl and the Third Reich. Hebrew University Magnes Press, Jerusalem 2011, ISBN 978-965-493-564-7.
    • mit Benjamin Z. Kedar: Karl Bosl im „Dritten Reich“. De Gruyter Oldenbourg u.a., Berlin u.a. 2016, ISBN 978-3-11-041256-7 (deutsche Übersetzung und wesentlich erweiterte Fassung)

Herausgeberschaften

  • Marinus von Eboli: Super revocatoriis und De confirmationibus. Zwei Abhandlungen des Vizekanzlers Innocenz' IV über das päpstliche Urkundenwesen. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken, Band 42/43, 1963, S. 119–264, Sonderausgabe: Niemeyer, Tübingen 1964.
  • mit Anton Schindling: Beiträge zur Bildungsgeschichte. Gewidmet Peter Baumgart anläßlich seines 65. Geburtstages (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg. Band 53). Schöningh, Würzburg 1998, ISBN 3-87717-057-9.
  • Italien und Oberschlesien 1919–1922. Italienische Diplomatie und Besatzungstruppen im Umfeld der Volksabstimmung in Oberschlesien und der Teilung des Landes. Band 1: Dokumente zur italienischen Politik in der oberschlesischen Frage 1919–1921 (= Schlesische Forschungen. Band 8). Königshausen und Neumann, Würzburg 2001, ISBN 3-8260-2035-9.
  • mit Hermann Jakobs: Papsturkunde und europäisches Urkundenwesen. Studien zu ihrer formalen und rechtlichen Kohärenz vom 11. bis 15. Jahrhundert (= Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde. Beiheft 7). Böhlau, Köln u.a. 1999, ISBN 3-412-10298-9.
  • mit Thomas Frenz: Das Brief- und Memorialbuch des Albert Behaim (= Monumenta Germaniae Historica. Epistolae. 2a, Briefe des späteren Mittelalters. Band 1). Monumenta Germaniae Historica, München 2000, ISBN 3-88612-091-0.
  • Die ältesten Viten Papst Cölestins V. (Peters vom Morrone) (= Monumenta Germaniae Historica, Scriptores rerum Germanicarum, nova series. Band 23). Hahn, Hannover 2008, ISBN 978-3-7752-0223-7.

Aufsatzsammlungen

  • Gesammelte Abhandlungen und Aufsätze. Hiersemann, Stuttgart, ISBN 978-3-7772-9713-2.
    • Band 1: Von Dante zum Risorgimento. Studien zur Geistes- und Sozialgeschichte Italiens. 1997, ISBN 3-7772-9714-3.
    • Band 2: Studien zur Papst- und Reichsgeschichte, zur Geschichte des Mittelmeerraumes und zum kanonischen Recht im Mittelalter. 2 Halbbände, 2002 und 2005, ISBN 3-7772-0214-2, ISBN 3-7772-0514-1.
    • Band 3: Diplomatik, Kanonistik, Paläographie. Studien zu den historischen Grundwissenschaften. 2008, ISBN 978-3-7772-0810-7.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Borchardt, Enno Bünz: Peter Herde zum achtzigsten Geburtstag. In: Archiv für Diplomatik 60 (2014), S. 11–34.
  • Karl Borchardt und Enno Bünz (Hrsg.): Forschungen zur Reichs-, Papst- und Landesgeschichte. Peter Herde zum 65. Geburtstag von Freunden, Schülern und Kollegen dargebracht. Hiersemann, Stuttgart 1998, ISBN 3-7772-9803-4 (Gesamtwerk), ISBN 3-7772-9805-0 (Band 1), ISBN 3-7772-9806-9 (Band 2) (mit Bibliographie).
  • Karl Borchardt und Enno Bünz (Hrsg.): Forschungen zur bayerischen und fränkischen Geschichte. Peter Herde zum 65. Geburtstag von Freunden, Schülern und Kollegen dargebracht (= Quellen und Forschungen zur Geschichte des Bistums und Hochstifts Würzburg. Band 52). Schöningh, Würzburg 1998, ISBN 3-87717-056-0.
  • Ralph Hübner (Hrsg.): Who is Who in der Bundesrepublik Deutschland. 13. Ausgabe, Verlag für Personalenzyklopädien AG, Zug 2007, ISBN 978-3-7290-0064-3, S. 2014.
  • Wer ist wer? Das deutsche Who's Who. 47. Ausgabe 2008/09, Schmidt-Römhild, Lübeck 2008, ISBN 978-3-7950-2046-0, S. 508.
  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender. 22. Ausgabe, Band II: H–L. Saur, München 2009, ISBN 978-3-598-23629-7 (4 Bände), ISSN 1616-8399, S. 1575.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karl Borchardt, Enno Bünz: Peter Herde zum achtzigsten Geburtstag. In: Archiv für Diplomatik 60 (2014), S. 11–34, hier: S. 12 (abgerufen über De Gruyter Online)
  2. Karl Borchardt, Enno Bünz: Peter Herde zum achtzigsten Geburtstag. In: Archiv für Diplomatik 60 (2014), S. 11–34, hier: S. 13 (abgerufen über De Gruyter Online)
  3. Peter Herde: Beiträge zum päpstlichen Kanzlei- und Urkundenwesen im 13. Jahrhundert. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Kallmünz 1967.
  4. Peter Herde: Gestaltung und Krise des christlich-jüdischen Verhältnisses in Regensburg am Ende des Mittelalters. In: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 22 (1959) S. 359–395 (Digitalisat).
  5. Karl Borchardt, Enno Bünz: Peter Herde zum achtzigsten Geburtstag. In: Archiv für Diplomatik 60 (2014), S. 11–34, hier: S. 14 (abgerufen über De Gruyter Online)
  6. Peter Herde: Die Geschichtswissenschaft an deutschen und amerikanischen Universitäten. Ein Vergleich. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 21 (2002), S. 446–463.
  7. Peter Herde: Karl I. von Anjou. Stuttgart u.a. 1979.
  8. Vgl. dazu Max Seckler: „Eine wohlüberlegte Entscheidung“. Benedikt XVI. auf dem Weg zum Amtsverzicht. In: Jan-Heiner Tück (Hrsg.): Der Theologenpapst. Eine kritische Würdigung Benedikts XVI. Freiburg im Breisgau u.a. 2013, S. 529–549, hier: S. 531; Walter Koller in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 40 (1984), S. 693–694 (Digitalisat)
  9. Celestino V (Pietro del Morrone) 1294. Il papa angelico, a cura di Quirino Salomone, traduzione di Anna Maria Voci, L'Aquila 2004.
  10. Peter Herde: Die ältesten Viten Papst Cölestins V. (Peters vom Morrone). Hannover 2008.
  11. Peter Herde: Guelfen und Neoguelfen. Zur Geschichte einer nationalen Ideologie vom Mittelalter zum Risorgimento. Stuttgart 1986.
  12. Peter Heder: Bonifaz VIII. (1294–1303). Erster Halbband: Benedikt Caetani. Stuttgart 2015.
  13. Vgl. etwa Peter Herde: Mittelalterforschung in der Bundesrepublik Deutschland 1945–1970. In: Maria Stuiber, Michele Spadaccini (Hrsg.): Bausteine zur deutschen und italienischen Geschichte. Festschrift zum 70. Geburtstag von Horst Enzensberger. Bamberg 2014, S. 175–218.
  14. Peter Herde: Die Äbtissin Cuthsuuith, Anton Chroust und der Sturz des bayerischen Kultusministers Robert von Landmann (1901/02). In: Peter Herde, Anton Schindling (Hrsg.): Universität Würzburg und Wissenschaft in der Frühen Neuzeit. Beiträge zur Bildungsgeschichte zu Ehren von Peter Baumgart anläßlich seines 65. Geburtstages. Würzburg 1998, S. 231–270. Peter Herde: Anton Chroust (1864–1945). Ein streitbarer Historiker aus Österreich in Franken. In: Karl Hruza (Hrsg.): Österreichische Historiker. Lebensläufe und Karrieren 1900–1945. Bd. 2. Weimar 2012, S. 85–127.
  15. Peter Herde: Max Buchner (1881–1941) und die politische Stellung der Geschichtswissenschaft an der Universität Würzburg 1925–1945. In: Peter Baumgart (Hrsg.): Die Universität Würzburg in den Krisen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Biographisch-systematische Studien zu ihrer Geschichte zwischen dem Ersten Weltkrieg und dem Neubeginn 1945. Würzburg 2002, S. 183–251.
  16. Peter Herde: Michael Seidlmayer (1902–1961) und der Neubeginn der Würzburger Mediävistik nach 1945. In: Würzburger Diözesan-Geschichtsblätter 69 (2007), S. 205–260. Peter Herde: Michael Seidlmayer (1902–1961). In: Fränkische Lebensbilder, Bd. 23, 2012, S. 211–226.
  17. Peter Herde: Kontinuitäten und Diskontinuitäten im Übergang vom Nationalsozialismus zum demokratischen Neubeginn. Die gescheiterten Berufungen von Hermann Heimpel nach München (1944–1946) und von Franz Schnabel nach Heidelberg (1946–1947). München 2007; Peter Herde: Die gescheiterte Berufung Hermann Heimpels nach München (1944–1946). In: Sabine Arend, Daniel Berger, Carola Brückner u. a. (Hrsg.): Vielfalt und Aktualität des Mittelalters. Festschrift für Wolfgang Petke zum 65. Geburtstag. Bielefeld 2006, S. 695–737.
  18. Peter Herde, Benjamin Z. Kedar: A Bavarian historian reinvents himself. Karl Bosl and the Third Reich. Jerusalem 2011.
  19. Benjamin Z. Kedar, Peter Herde: Karl Bosl im „Dritten Reich“. Berlin u.a. 2016.
  20. Mitgliederverzeichnis
  21. Karl Borchardt und Enno Bünz (Hrsg.): Forschungen zur Reichs-, Papst- und Landesgeschichte. Peter Herde zum 65. Geburtstag von Freunden, Schülern und Kollegen dargebracht. 2 Bände, Stuttgart 1998; Karl Borchardt und Enno Bünz (Hrsg.): Forschungen zur bayerischen und fränkischen Geschichte. Peter Herde zum 65. Geburtstag von Freunden, Schülern und Kollegen dargebracht. Würzburg 1998.
  22. Karl Borchardt, Enno Bünz: Peter Herde zum achtzigsten Geburtstag. In: Archiv für Diplomatik 60 (2014), S. 11–34, hier: S. 17 (abgerufen über De Gruyter Online)