Peter Herrmann (Maler)

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Peter Herrmann, 2012

Peter Herrmann (* 1937 in Großschönau) ist ein deutscher Maler.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herrmann wurde in Großschönau bei Zittau geboren und wuchs in Dresden auf. 1953 wurde Herrmann Mitglied der Künstlergruppe Erste Phalanx Nedserd. In Dresden arbeitete er bis 1970 unter anderem als Chemigraph. Er stammt aus dem Kreis um Jürgen Böttcher (Strawalde), der ihn 1961 in seinem verbotenen Kurzdokumentarfilm Drei von vielen porträtierte. Seine Mitschüler und Freunde sind Winfried Dierske, Peter Graf, Ralf Winkler (A. R. Penck) und Peter Makolies. Ab 1971 gehörte er zur Künstlergruppe Lücke. Er verließ 1984 die DDR und lebt seit 1986 in Berlin.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauerausgestellte Werke Peter Herrmanns befinden sich in der Berlinischen Galerie, der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum Ludwig in Köln sowie im Museum Junge Kunst in Frankfurt (Oder).

Mit dem Bildhauer Hans Scheib bildete er eine Ateliergemeinschaft, aus der drei namhafte Ausstellungen hervorgingen. Die Ausstellung Bleu de Prusse wurde 1989 sogar im Goethe-Institut in Paris gezeigt. Der Goldene Topf wurde 1995 im Oktogon des ehemaligen Dresdner Kunstvereins auf der Brühlschen Terrasse ausgestellt. 2002 zeigte die Bonner Zentrale der Deutschen Forschungsgemeinschaft Peter Herrmann - Hans Scheib, ein Überblick.

Peter Herrmann wurde 1998 mit dem Preis der Villa Romana Florenz ausgezeichnet, und 2001 erhielt er den Fred-Thieler-Preis für Malerei.

Ausgewählte Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Meine Freunde 110 × 130 cm Öl auf Leinwand (1976)
  • Kampfgruppe 185 × 250 cm Öl auf Leinwand (1995)
  • Brühlsche Terrasse 185 × 250 cm Öl auf Leinwand (1995)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]