Peter Merseburger

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Peter Merseburger (2004)

Peter Merseburger (* 9. Mai 1928 in Zeitz) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Merseburger war das zweite Kind des Malers und Grafikers Karl Erich Merseburger und dessen Ehefrau Gertrud, geborene Troeger.[1][2]

Er studierte Germanistik, Geschichte und Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Philipps-Universität Marburg. Er arbeitete als Korrespondent und Redakteur bei Der Spiegel. Von Januar 1967 bis April 1975 war er Leiter und Moderator des Fernsehmagazins Panorama in der Nachfolge von Joachim Fest. Ab 1968 war er zugleich Chefredakteur und Leiter der Hauptabteilung Zeitgeschehen des Norddeutschen Rundfunks. Ab 1977 wurde er Korrespondent und Studioleiter der ARD in verschiedenen Hauptstädten der Welt: Washington D. C. (1977–1982), Ost-Berlin (1982–1987) und London (1987–1991). Seit seinem Eintritt in den Ruhestand und dem Rückzug aus dem Fernsehgeschäft arbeitet der in Berlin und Südfrankreich lebende Merseburger als freier Schriftsteller. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Bekannt wurde er in dieser Funktion unter anderem durch seine Biografien über Kurt Schumacher, Rudolf Augstein, Willy Brandt und Theodor Heuss. Merseburgers Sohn Stephan Merseburger leitet das ZDF-Studio Wien.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brandt und Merseburger (1969)

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rezensionen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hella zig heute ein. Geburtsanzeige für Hella Merseburger, gestaltet von Karl Erich Merseburger, 1925.
  2. Hella bekam ein Brüderlein. Geburtsanzeige für Peter Merseburger, gestaltet von Karl Erich Merseburger, 1928; im Museum Schloss Moritzburg Zeitz.
  3. Homepage des Netzwerks Recherche (abgerufen am 2. Dezember 2008)