Polizeiruf 110: Monstermutter

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Episode der Reihe Polizeiruf 110
OriginaltitelMonstermutter
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Polnisch
Produktions-
unternehmen
Eikon im Auftrag des rbb
Länge 88 Minuten
Einordnung Episode 389 (Liste)
Erstausstrahlung 31. Januar 2021 auf Das Erste
Stab
Regie Christian Bach
Drehbuch Christian Bach
Produktion Mario Krebs
Musik Sebastian Pille
Kamera Namche Okon
Schnitt Kai Schröter
Besetzung

Monstermutter ist ein Fernsehfilm aus der Krimireihe Polizeiruf 110. Die 389. Folge innerhalb der Filmreihe Polizeiruf 110 wurde am 31. Januar 2021 erstgesendet. Es ist der 18. und letzte Fall von Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski und der zehnte mit Kriminalhauptkommissar Adam Raczek.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalhauptkommissarin Olga Lenski hat gekündigt, ihren Kollegen – außer ihrem Chef – jedoch nichts davon gesagt. Jetzt will sie ihren Resturlaub nehmen und sich beruflich neu orientieren.

Als Lenski zusammen mit ihrer Tochter Alma in den Urlaub fährt, bittet ihr Chef sie, noch zum Jugendamt zu fahren, wo gerade die junge Lou im Affekt eine Sozialarbeiterin getötet hat. Raczek ist enttäuscht, dass Lenski mit ihm als ihrem Partner nicht über ihre Kündigung gesprochen hat. Es gelingt ihm, sie für diesen letzten Fall zu gewinnen und Lenski bricht ihren Urlaub ab.

Die aggressive und verzweifelte Lou, die wegen eines Überfalls im Gefängnis saß und gerade entlassen wurde, will ihre Tochter Lily aus einer Pflegefamilie entführen. Sie plant mit ihr zum Kindsvater nach Bulgarien zu fliehen. Beim Überfall auf den Rechtsanwalt Hannwacker, Lilys Vormund, verletzt sie diesen schwer und gelangt an die Kontaktdaten der Pflegefamilie. Die eintreffende Olga Lenski wird von ihr entwaffnet. Mit der Kommissarin als Geisel fährt sie zur Pflegefamilie ihrer Tochter. Lenskis Versuch, den Wagen nach einem Zwischenhalt im Wald mit einem Nagel fahruntüchtig zu machen, hat zwar Erfolg, aber Lou kann den defekten Reifen wechseln. Dabei bemerkt sie den Trick und schlägt wütend auf Lenski ein.

Gleichzeitig kann Raczek über das Funkgerät Kontakt zu den beiden aufnehmen. Er kann Lou aber nicht zum Aufgeben bewegen. Am Wohnort der Pflegefamilie kommt das SEK zum Einsatz, das die Geiselnahme gewaltsam beenden kann. Lou wird vor den Augen Lenskis im Wagen erschossen, obwohl es ihr wenige Sekunden zuvor gelungen war, die junge Frau zur Aufgabe zu überreden. Erschüttert kehrt die Kommissarin nach Hause zu ihrer eigenen Tochter zurück und kann nun endlich ihren Resturlaub antreten.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde vom 8. September 2020 bis zum 9. Oktober 2020 in Frankfurt (Oder), Słubice und Berlin gedreht.[1] Entgegen sonstiger Praxis bekamen die Filmkritiker der Medien den Film vorab nur ohne die letzten 15 Minuten zu sehen, um das Ende nicht vorzeitig zu verraten.[2]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„[Die Monstermutter] Frau Bronski hat ein respektables Arsenal von Verwünschungen aller Art zusammengesammelt, dieser Dauererregungsklang nervt nach einer Weile, er trägt nicht dazu bei, dass sich Spannung aufbaut beziehungsweise hält. Mit Blick aufs unbekannte Ende: Es kann nur besser werden. Aber vermutlich wird alles wieder mal nur noch schlimmer.“

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erstausstrahlung von Monstermutter am 31. Januar 2021 wurde in Deutschland von 9,63 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 27,0 % für Das Erste.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Polizeiruf 110: Monstermutter bei crew united
  2. a b Holger Gertz: Polizeiruf 110 aus Brandenburg. Olga Lenskis letzter Fall. In: Medien. Süddeutsche Zeitung, 29. Januar 2021, abgerufen am 30. Januar 2021: „Ein bemerkenswerter Vorgang, der eine vernünftige Ankündigung eigentlich verunmöglicht – und der eine Ausnahme bleiben möge.“
  3. Laura Friedrich: Primetime-Check: Sonntag, 31. Januar 2021. Quotenmeter.de, 1. Februar 2021, abgerufen am 2. Februar 2021.