Lucas Gregorowicz

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Lucas Gregorowicz beim NRW Kinoprogrammpreis (2016)

Lucas Gregorowicz (* 31. August 1976 in London) ist ein deutsch-polnischer Schauspieler.[1]

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gregorowicz wuchs zunächst zehn Jahre in London auf, bevor die Familie nach Bochum umzog, wo er von 1996 bis 2000 an der Westfälischen Schauspielschule ausgebildet wurde. Ab 1997 hatte er ein Gastengagement am Schauspielhaus Bochum, 1999 spielte er dort unter der Regie von Leander Haußmann in Shakespeares Viel Lärm um nichts und 2004 unter der Regie von Matthias Hartmann in „1979“ von Christian Kracht. Nach einigen Auftritten in Fernsehserien wie Motorradcops, Die Wache und Adelheid und ihre Mörder folgte Gregorowiczs Kinodebüt an der Seite von Moritz Bleibtreu in Christian Züberts Lammbock – Alles in Handarbeit. Rollen in Fatih Akins Solino, Vivian Naefes So schnell du kannst und Sönke Wortmanns Das Wunder von Bern folgten. In Cattolica von Rudolph Jula spielt Gregorowicz den hedonistischen Stefan, dessen Leben sich durch die Begegnung mit einem Fremden schlagartig verändert.

Er war weiterhin in Fernsehproduktionen, wie z. B. in der ARD-Serie 4 gegen Z als Jona (von 2004 bis 2006) oder auch im ZDF-Zweiteiler Sterne über Madeira zu sehen. 2013 spielte er im ZDF-Dreiteiler Unsere Mütter, unsere Väter einen Partisanenführer und sprach darin überwiegend Polnisch. Seit 2015 spielt er als Kriminalhauptkommissar Adam Raczek in der Krimireihe Polizeiruf 110 für den Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Er tritt auch bisweilen als Musiker, so als Gitarrist bei den Bad Boy Boogiez auf.

Er ist verheiratet mit der deutschen Film- und Theaterschauspielerin Adina Vetter und wohnt in Berlin.

Theaterauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TV-Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinoauftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christina Böck: Lucas Gregorowicz: Schöne Wolken. Burg-Schauspieler Lucas Gregorowicz über Wien bei Regen, scheinheilige Toleranz und polnischen Wodka. In: Die Presse. 16. September 2010 (diepresse.com [abgerufen am 14. Mai 2015]).
  • Barbara Petsch: Gregorowicz: „Wie viel Killer-Gen steckt wohl in Parzival?“ In: Die Presse. 24. April 2014 (diepresse.com [abgerufen am 14. Mai 2015]).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einzelheiten zur Staatsangehörigkeit auf RBB-online