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„Die Zeit, die ein Kapitalist im Austausch verliert, ist als solche kein Abzug von der Arbeitszeit. Kapitalist – d.h. Repräsentant des Kapitals, personifiziertes Kapital ist er nur, indem er sich zur Arbeit als fremder Arbeit verhält und sich fremde Arbeitszeit aneignet und sie setzt. Die Zirkulationskosten existieren also nicht, insofern sie die Zeit des Kapitalisten wegnehmen. Seine Zeit ist als überflüssige Zeit gesetzt: Nicht-Arbeitszeit, nichtwertschaffende Zeit, obgleich es das Kapital ist, das den geschaffnen Wert realisiert. Dies, daß der Arbeiter Surpluszeit arbeiten muß, ist identisch damit, daß der Kapitalist nicht zu arbeiten braucht und so eine Zeit als Nicht-Arbeitszeit gesetzt ist; daß er auch nicht die notwendige Zeit arbeitet. Der Arbeiter muß Surpluszeit arbeiten, um die zu seiner Reproduktion notwendige Arbeitszeit vergegenständlichen, verwerten, i.e. objektivieren zu dürfen. Andrerseits ist daher auch die notwendige Arbeitszeit des Kapitalisten freie Zeit, nicht für die unmittelbare Subsistenz erheischte Zeit. Da alle freie Zeit Zeit für die freie Entwicklung ist, usurpiert der Kapitalist die von den Arbeitern geschaffne freie Zeit für die Gesellschaft, d.h. die Zivilisation, und Wade hat in diesem Sinn wieder recht, sofern er Kapital = Zivilisation setzt.“

Karl Marx: Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, MEW Bd. 42, S. 524
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Henryk Grossmann, auch Henryk Grossman, (* 14. April 1881 in Krakau; † 24. November 1950 in Leipzig) war ein deutsch-polnischer Ökonom, Statistiker und Historiker. In deutschsprachigen Publikationen verwendete er die Schreibweise „Grossmann“, in seinen polnischen, jiddischen und englischen Veröffentlichungen schrieb er sich „Grossman“.

Als Mitglied des Frankfurter Instituts für Sozialforschung in dessen Frühphase gelangte er durch sein am Vorabend der Weltwirtschaftskrise von 1929 erschienenes Hauptwerk Das Akkumulations- und Zusammenbruchsgesetz des kapitalistischen Systems. (Zugleich eine Krisentheorie) zu einer größeren Bekanntheit. Innerhalb des Marxismus gilt er als ein Vertreter der Zusammenbruchstheorie. mehr
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Die Selbstbezeichnungen „kritische Psychologie“ und – international – „critical psychology“ werden von recht unterschiedlichen akademischen Richtungen verwendet. Die einzige Gemeinsamkeit dieser Ansätze, zu denen z. B. der soziale Konstruktionismus in der Psychologie, die phänomenologische Psychologie oder die psychoanalytische Sozialpsychologie zählen, liegt in einer Abgrenzung vom naturwissenschaftlich orientierten Mainstream der Disziplin, der methodisch ein experimentell-statistisches Vorgehen zum Ideal erhebt.

Mit der Bezeichnung „Kritische Psychologie“ (die Großschreibung dient – seit den frühen 1970er Jahren – der Unterscheidung) ist hingegen ein bestimmter wissenschaftlicher Arbeitszusammenhang gemeint. Ausgehend von marxistischen Positionen in Philosophie und Gesellschaftstheorie wurden hier Grundbegriffe („Kategorien“) erarbeitet, um ein „historisches Paradigma“ für die Psychologie zu entwickeln und deren „vorparadigmatischen“ Zustand zu überwinden.

Diese Grundbegriffe sollen „subjektwissenschaftlicher“ Forschung dienen, d. h. einer Analyse von subjektiven Problemen, die vom Standpunkt der Betroffenen ausgeht und den konkreten Zusammenhang psychischer, sozialer und gesellschaftlicher Momente erfasst. Eine solche Analyse ist im Gegensatz zu einer „kontrollwissenschaftlichen“ nicht darauf aus sicherzustellen, dass Menschen sich den Anforderungen und Zumutungen fügen, die mit der Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaft und ihrer spezifischen Macht- und Herrschaftsverhältnisse einhergehen. Vielmehr soll sie eine „soziale Selbstverständigung über Handlungsbegründungen“ ermöglichen, die im Blick behält, dass gesellschaftliche Verhältnisse von Menschen geschaffen und daher veränderbar sind – und entsprechende Handlungsmöglichkeiten eröffnen. mehr
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„Der Textilarbeiter muß den Maschinenbauer sehen, wenn dieser die Maschine für jenen herstellt. Der Arbeiter der Maschinenfabrik muß den Kohlenhauer sehen, wenn dieser das erforderliche Brennmaterial für seinen Betrieb abbaut. Der Kumpel muß den Bauern sehen, der für ihn Getreide anbaut.
Alle Werktätigen müssen einander sehen, um zu einer engen, unverbrüchlichen Verbindung miteinander zu kommen. Die Werktätigen der UdSSR müssen sehen, daß auch in anderen Ländern - in England, in Frankreich, in Spanien usw. - Werktätige wie sie leben und das Proletariat überall einen Klassenkampf mit der Bourgeoisie führt. […]
Nach einiger Zeit erinnerte Genosse Lenin in einem persönlichen Gespräch mit Genossen Lunatscharski erneut an die Notwendigkeit, innerhalb des Filmprogramme ein »bestimmtes Wechselverhältnis zwischen den unterhaltenden und den wissenschaftlichen Filmen festzulegen«, und wies darauf hin, daß die »Produktion neuer Filme, die von kommunistischen Ideen erfüllt seien und die sowjetische Wirklichkeit widerspiegelten, mit der Filmchronik begonnen werden müsse«. […]“, Dsiga Wertow: Kinoprawda und Radioprawda, 1925, in: Aufsätze, Tagebücher, Skizzen, Berlin 1967, (Frame aus Der Mann mit der Kamera, 1929)
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