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„In jedem Lande gilt eine gewisse mittlere Intensität der Arbeit, unter welcher die Arbeit bei Produktion einer Ware mehr als die gesellschaftlich notwendige Zeit verbraucht, und daher nicht als Arbeit von normaler Qualität zählt. Nur ein über den nationalen Durchschnitt sich erhebender Intensitätsgrad ändert, in einem gegebnen Lande, das Maß des Werts durch die bloße Dauer der Arbeitszeit. Anders auf dem Weltmarkt, dessen integrierende Teile die einzelnen Länder sind. Die mittlere Intensität der Arbeit wechselt von Land zu Land; sie ist hier größer, dort kleiner. Diese nationalen Durchschnitte bilden also eine Stufenleiter, deren Maßeinheit die Durchschnittseinheit der universellen Arbeit ist. Verglichen mit der weniger intensiven, produziert also die intensivere nationale Arbeit in gleicher Zeit mehr Wert, der sich in mehr Geld ausdrückt.
Noch mehr aber wird das Wertgesetz in seiner internationalen Anwendung dadurch modifiziert, daß auf dem Weltmarkt die produktivere nationale Arbeit ebenfalls als intensivere zählt, sooft die produktivere Nation nicht durch die Konkurrenz gezwungen wird, den Verkaufspreis ihrer Ware auf ihren Wert zu senken.“

Karl Marx: Das Kapital, 20. Kapitel: Nationale Verschiedenheit der Arbeitslöhne, MEW, Bd. 23, S. 583-584
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Walter Bendix Schönflies Benjamin (Pseudonyme: Benedix Schönflies, Detlef Holz; * 15. Juli 1892 in Berlin; † 26. September 1940 in Portbou) war ein deutscher Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Literaturkritiker und unter anderem Übersetzer Balzacs, Baudelaires und Marcel Prousts.

Walter Benjamin wird als Sohn des Antiquitäten- und Kunsthändlers Emil Benjamin (1856–1926) und dessen Frau Pauline (1869–1930) (geb. Schönflies) in Berlin-Charlottenburg geboren. Seine Familie gehört dem assimilierten Judentum an. Walter Benjamin war Schwager von Hilde Benjamin und Cousin von Gertrud Kolmar und Günther Anders. Seine Kindheit, deren Erinnerungen in der Berliner Kindheit um Neunzehnhundert festgehalten sind, verbringt Benjamin überwiegend in Berlin. In den Jahren 1905 – 1907 besucht er allerdings eine Reformschule in Thüringen. Dort lernt er den Lehrer Gustav Wyneken kennen, der ihn tief beeindruckt und zu einem Engagement in der Jugendbewegung veranlasst. Nach dem Abitur 1912 an der Kaiser-Friedrich-Schule beginnt Benjamin sein Studium der Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und schließt dort Freundschaft mit dem Dichter Christoph Friedrich Heinle. Im Wintersemester 1912/13 setzt er sein Studium in Berlin fort.

Der Freitod Heinles am 8. August 1914 ist ein tiefer Schock für Benjamin. Er widmet dem verstorbenen Freund Sonette und bemüht sich vergeblich, für dessen hinterlassenes Werk einen Verleger zu finden. Die zunehmende Kriegsbegeisterung Wynekens führt 1915 zum Bruch mit seinem Lehrer. Im selben Jahr lernt Benjamin den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet bleibt. 1917 heiratet Benjamin Dora Kellner. Die Ehe hält 13 Jahre und bringt den gemeinsamen Sohn Stefan Rafael (11. April 1918 – 6. Februar 1972) hervor. Noch im Jahr der Eheschließung (auch, um einer drohenden Einberufung zum Militär zu entgehen) wechselt Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promoviert.

Wieder zurück in Berlin, macht Benjamin sich als freier Schriftsteller und Publizist selbstständig. mehr
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Der Mössinger Generalstreik war der am 30. Januar 1933 erste und einzige Versuch nach der Machtergreifung eine nationalsozialistische Diktatur unter Adolf Hitler zu verhindern. Initiiert wurde er deutschlandweit von der, wenig später verbotenen, KPD. Resonanz fand der Streikaufruf jedoch nur unter der Arbeiterschaft der württembergischen Kleinstadt Mössingen. Deshalb ging dieser Versuch des Widerstandes in der Geschichtsschreibung unter. mehr
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Lesesaal des British Museum, London. Hier hat Karl Marx ab 1850 die Geschichte der politischen Ökonomie erforscht. (Aufnahme: 18. September 2004)
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