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Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Preis der Stadt Münster für Internationale (ehemals Europäische) Poesie wurde von der Stadt Münster anlässlich des 1200-jährigen Stadtjubiläums im Jahre 1993 gestiftet. Mit ihm soll ein „international rezipierter Lyrikband und dessen eigenständige Übersetzung“ ausgezeichnet werden, wobei entweder der Gedichtband oder seine Übersetzung deutschsprachig sein muss. Der Literaturpreis ist mit insgesamt 15.500 Euro dotiert (Stand 2026), die jeweils zur Hälfte an den Autor/die Autorin sowie an den oder die Übersetzer/Übersetzerin gehen. Die Preisträger bestimmt eine unabhängige Jury, der Maren Jäger, Cornelia Jentzsch, Matthias Kniep, Norbert Lange und Norbert Wehr angehören.

Der Preis wird im Rahmen des Internationalen Lyriktreffens Münster im Erbdrostenhof verliehen, das alle zwei Jahre stattfindet.

Das Internationale Lyriktreffen wird vom Kulturamt der Stadt Münster veranstaltet und findet vom 3. bis 5. Juli 2026 im Theater Münster (Kleines Haus) statt.

Einzelnachweise

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  1. Seeigelbart in FAZ vom 14. Dezember 2012, Seite 33
  2. https://lyrikertreffen.muenster.de
  3. Poesiepreis für Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki in Westfälische Nachrichten vom 29. Dezember 2020
  4. https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/output/standard/design/standard/page/1/show/1151891.