Werner von Koppenfels

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Werner von Koppenfels (* 25. November 1938 in Dresden) ist ein deutscher Philologe und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner von Koppenfels absolvierte ab 1956 ein Studium der Anglistik und Romanistik an den Universitäten in Heidelberg, München und Nizza. 1967 promovierte er in München mit einer Arbeit über John Donne zum Doktor der Philosophie. 1973 erfolgte seine Habilitation, und ab 1974 war er Professor für Anglistik und Komparatistik an der Universität München. 1986/1987 hatte er eine Gastprofessur an der University of Virginia und 1992 an der University of Minnesota inne. Koppenfels, der inzwischen emeritiert ist, lebt heute in München.

Koppenfels ist seit 1994 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner von Koppenfels veröffentlichte literaturwissenschaftliche Untersuchungen; seit 1996 gehört er zu den Herausgebern der Zeitschrift "Antike und Abendland". Daneben übersetzt er literarische Texte aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Lateinischen.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das petrarkistische Element in der Dichtung von John Donne. München 1967.
  • Esca et hamus. München 1973.
  • Bild und Metamorphose. Darmstadt 1991.
  • Der andere Blick oder Das Vermächtnis des Menippos. München 2007.

Herausgeberschaft

  • mit Friedhelm Kemp: 1. Von Villon bis Théophile de Viau (= Französische Dichtung. Band 1). München 1990.
  • Aldous Huxley: Essays. München.
    • 1. Streifzüge. 1994.
    • 2. Form in der Zeit. 1994.
    • 3. Seele und Gesellschaft. 1994.
  • Englische und amerikanische Dichtung. München.
    • mit Friedhelm Kemp: 1. Englische Dichtung von Chaucer bis Milton. 2000.
    • mit Manfred Pfister: 2. Englische Dichtung von Dryden bis Tennyson. 2000.
  • mit Andreas Höfele: Renaissance go-betweens. Berlin u.a. 2005.
  • Barocke Gärten der Literatur. Mainz 2007.

Übersetzungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]