QI (Fernsehserie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Seriendaten
Originaltitel QI (Quite Interesting)
QI-Logo.png
Produktionsland Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2003
Produktions-
unternehmen
talkback THAMES
Länge 30 Minuten
Episoden 182+ in 13 Staffeln
Genre Comedy, Quizsendung, Spielshow
Produktion John Lloyd (Staffel 1–5),
Piers Fletcher (seit Staffel 6)
Idee John Lloyd
Musik Howard Goodall
Moderation Stephen Fry
Erstausstrahlung 11. September 2003 (UK) auf BBC Four

QI (Quite Interesting) ist eine britische humoristische Quizsendung der BBC. Sie wurde erstmals am 11. September 2003 ausgestrahlt. Die Serie wurde von John Lloyd erfunden, der auch Produzent der ersten fünf Staffeln war. Moderator ist Stephen Fry; ab Staffel „N“ wird Sandi Toksvig die Rolle der Moderatorin übernehmen.[1]

Konzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frys Ziel ist die Vermittlung interessanter, oft überraschender Fakten sowie die Aufklärung verbreiteter Irrtümer, während die „Kandidaten“ eher an komischen Effekten interessiert sind. Neben dem Dauergast Alan Davies gibt es immer drei weitere Gäste, in aller Regel britische Komiker wie David Mitchell, Jimmy Carr, Phill Jupitus, Sandi Toksvig und viele weitere.

Die Gäste bekommen Punkte für richtige oder aber auch interessante Antworten; Punktabzüge gibt es, wenn die Antwort zu offensichtlich war. Die Punktevergabe ist jedoch gelegentlich recht willkürlich;[2] es gab auch Sendungen, in denen das Studiopublikum gewann.

Die Staffeln sind nicht durchnummeriert, sondern mit fortlaufenden Buchstaben (bisher A bis M) bezeichnet. Diese liefern den Anfangsbuchstaben für den Themenbereich der jeweiligen Sendung. Falls es zu einem bestimmten Thema bekannte Experten gibt, die zudem Humor bewiesen haben, werden diese gelegentlich als Rategäste eingeladen. Beispiele sind der Arzt und Journalist Ben Goldacre, der Physiker Brian Cox und, in der Sendung „Hocus Pocus“, der Harry-Potter-Schauspieler Daniel Radcliffe.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephen Fry gewann für seine Rolle als QI-Gastgeber 2006 die Goldene Rose als bester Gastgeber einer Spielshow. Im Jahr 2008 wurde QI bei den British Comedy Awards zur besten Panelshow gekürt. Im Januar 2013 gewann QI einen National Television Award.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephen Fry to Step Down after Series M, BBC News. Abgerufen am 14. Oktober 2015. 
  2. Zitat von Stephen Fry: „I think we all agree that nobody in this universe understands QI's scoring system“. QI, Season 9: Episode 2 „International - XL“. 2:30 min.