Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige

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Filmdaten
Deutscher TitelQuatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige
OriginaltitelKing Solomon’s Mines
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1985
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieJ. Lee Thompson
DrehbuchGene Quintano
James R. Silke
ProduktionMenahem Golan
Yoram Globus
MusikJerry Goldsmith
KameraAlex Phillips jr.
SchnittJohn Shirley
Besetzung
Chronologie

Nachfolger →
Quatermain II – Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt

Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs J. Lee Thompson, gedreht im Jahr 1985 in den USA. Er basiert auf dem erstmals hundert Jahre zuvor veröffentlichten Roman König Salomos Schatzkammer (Originaltitel: King Solomon’s Mines) von Sir Henry Rider Haggard. Produziert wurde der Film von der Filmproduktionsgesellschaft Cannon Films.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Afrika, 1913. In einem Kolonialterritorium, in dem die Deutschen großen Einfluss genießen, lebt der Abenteurer Allan Quatermain, ein mit Stämmen, Gebräuchen und Riten des schwarzen Kontinentes vertrauter Fachmann. Dieser erhält eines Tages Besuch von der hübschen Amerikanerin Jessie Huston. Diese will Quatermain dazu bringen, nach ihrem Vater zu suchen. Professor Huston war vor seinem Verschwinden auf der Suche nach einer Mine, in der die Diamanten König Salomons verborgen sein sollen. Quatermain willigt schließlich ein. Gemeinsam mit dessen Freund, dem Kukuwana–Krieger Umbopo macht sich das Trio auf den Weg.

Schon bald bemerkt Quatermain, dass sie verfolgt werden. Die Spione wurden von Allans Erzfeind Dogati ausgesandt, einem orientalischen Menschenhändler, der ebenfalls auf das Versteck der Edelsteine aus ist und zu diesem Zweck einen Pakt mit dem deutschen Oberst Bockner eingegangen ist. Bockner hat auch Professor Huston entführt, um ihm Einzelheiten zur Lage der Salomon-Mine zu entlocken. Jessie und Allan gelingt es zwar, den Professor aus Bockners Gefangenschaft in dessen Militärzug zu befreien, doch zu spät: Jessies Vater hat Bockner und Dogati inzwischen den Weg zur Mine beschrieben.

Es beginnt ein Wettlauf gegen die Bösewichter, welchen die Quatermain-Gruppe nach Scharmützeln mit Löwen, Stammeskriegern und Bockners Soldaten gewinnt. Als Allan und Jessie schließlich die mit tödlichen Fallen und Monstern gesicherte Mine erreichen, sind auch Dogati und Bockner zur Stelle. Es gelingt ihnen, die beiden schließlich auszuschalten und die am Ende einstürzende Mine lebend zu verlassen – die Diamanten sind unerreichbar und für alle Zeiten sicher. Jessie und Allan werden ein Paar – und schenken sich gegenseitig einen stibitzten Diamanten aus der Mine.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Spekulatives, neokolonialistisches Urwaldabenteuer nach Henry Rider Haggards Roman ‚König Salomons Diamanten‘, der unter diesem Titel 1937 und 1950 fesselnder verfilmt wurde.“

Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz[2]

„Das X-te Remake nach dem Fantasy-Klassiker von H. Rider Haggard ist nicht nur das langweiligste, sondern auch das am schludrigsten inszenierte: obendrein rassistisch.“

Die schlechtesten Filme aller Zeiten[3]

„[S]chlampig inszeniert und voller rassistischer Anspielungen.“

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vergleich der Schnittfassungen MCP DVD – MGM DVD von Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige bei Schnittberichte.com
  2. Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“; Rasch und Röhring, Hamburg, Erweiterte Neuausgabe, 1990; ISBN 3-89136-392-3; S. 660 (Wertung: zwei von vier möglichen Sternen = durchschnittlich)
  3. Rolf Giesen, Ronald M. Hahn: Die schlechtesten Filme aller Zeiten; Berlin: Lexikon-Imprint-Verlag, 2002; ISBN 3-89602-514-7
  4. Quatermain – Auf der Suche nach dem Schatz der Könige. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins; abgerufen am 1. Juli 2017.