Römisch-katholische Kirche in der Mongolei

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Die römisch-katholische Kirche in der Mongolei ist eine kleine Minderheitskirche in Asien.

Dom St. Peter und Paul in Ulan Bator.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren Anfang in den Missionen des frühen 20. Jahrhunderts sehend, wurde das Gebiet der Mongolei, 1.566.500 km², am 14. März 1922 zu einer eigenständigen Mission sui juris. Papst Johannes Paul II. erhob die Mission von Urga, so ihr Name, am 8. Juli 2002 zur Apostolischen Präfektur von Ulaanbaatar (Ulan Bator). Zu diesem Zeitpunkt zählte sie lediglich 114 Gläubige, die von 2 Diözesan- und 7 Ordenspriestern sowie 17 Ordensschwestern betreut wurden. Anfang 2011 betrug die Zahl der Katholiken in der Mongolei bereits 760 Menschen.[1] Bis Ende 2014 stieg die Zahl der Gläubigen auf ca. 1.000 an.[2] Im Sommer 2016 wurde durch Bischof Wenceslao Selga Padilla der erste einheimische Priester geweiht.[3]

Der Heilige Stuhl und die Mongolei unterhalten seit 1992 volle diplomatische Beziehungen. Apostolischer Nuntius ist seit dem 26. Februar 2018 der frühere persönliche Sekretär der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus, Erzbischof Alfred Xuereb.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dom St. Peter und Paul in der Hauptstadt Ulaanbaatar wurde am 30. August 2003 eingeweiht, das Gebäude ist im Stil einer traditionellen Jurte gestaltet. Weitere Kirchen existieren

  • In Ulaanbaatar (St. Maris im Stadtbezirk Chan-Uul, Guter Hirte im Stadtbezirk Bajandsürch seit 2003, St. Sophia im Stadtbezirk Songinochairchan seit 2012) sowie
  • In Darchan, der drittgrößten Stadt der Mongolei (Maria Hilfe der Christen, seit 2007).

Darüber hinaus verfügt die Präfektur über einige kleine Missionsstationen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The CATHOLIC CHURCH MISSION IN MONGOLIA, Catholic Church in Mongolia (Englisch)
  2. Factsheet mit Angaben zur katholischen Kirche in der Mongolei
  3. Dies ist der erste heimische Priester der Mongolei: Joseph Enkh Baatar, Catholic News Agency, 31. August 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]