Reiseroman

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Der Reiseroman ist Bestandteil der Reiseliteratur, die in ihrer Gesamtheit dem Stoff nach von Reisen berichtet. Der Reiseroman ist im Unterschied zum Reisebericht stärker künstlerisch als sachlich geprägt. Das maßgebliche Charakteristikum, das zugleich der Abgrenzung zu anderen Formen der Reiseliteratur dient, ist die dichterische Überformung der Reiseerlebnisse und die Tatsache, dass die geschilderte Reise in der Regel fiktiv ist, auch wenn sie auf den tatsächlichen Erlebnissen des Autors beruhen kann.

Definition und Abgrenzung zu benachbarten Gattungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Reiseroman gehört neben dem Reisehandbuch bzw. der Periegese, dem modernen Reiseführer wie dem Baedeker, der wissenschaftlichen Reisebeschreibung und dem Reisetagebuch zur Reiseliteratur. Im Gegensatz zu den anderen Gattungen sind die Reiseerlebnisse im Reiseroman dichterisch ausgestaltet und dienen häufig der Unterhaltung. Die Übergänge des Reiseromans zu benachbarten Formen wie dem Staatsroman, dem Abenteuerroman, dem Schelmenroman oder dem Lügenroman sind fließend; häufig werden auch letztere zur Reiseliteratur gezählt.[1] Ein Sonderfall des Reiseromans ist mit dem Filmgenre „Roadmovie“ vergleichbar. Der Textinhalt beschreibt in diesem Fall eine Reise ohne eigentliches Ziel oder Ankunft, typische Protagonisten sind Außenseiter und Aussteiger.

Kennzeichnend für den Reiseroman ist, dass dieser eine fiktive Reise schildert, während die vor allem sachbezogenen Reisebeschreibungen den Anspruch erheben, über eine tatsächlich stattgefundene Reise authentisch zu berichten. Allerdings ist die Abgrenzung zwischen dem Reiseroman und anderen Formen der Reiseliteratur nicht immer klar zu ziehen, sondern häufig gehen die Formen von der sachlich gestalteten Reisebeschreibung über die unterhaltsame Reportage bis zum Reiseroman in einander über.[1] Ferner gilt auch für den sachlichen und den literarisch ausgestalteten Reisebericht, dass dieser wie der Reiseroman eine zusammenhängende Handlung hat.[2]

In der Literaturwissenschaft werden unterschiedliche Positionen vertreten, ob sich Reisebericht und Reiseroman als Textsorten voneinander trennen lassen. Einerseits wird argumentiert, dass beim Reisebericht – im Gegensatz zum Reiseroman – der Glaube an die Schilderung einer authentischen Reise dominiert und der Reisebericht keine fiktionale Gattung sei. Andererseits wird eine klare Grenzziehung zwischen Reisebericht und fiktionalen Formen wie dem Reiseroman verneint: Die Authentizität von Reiseberichten, so etwa die Literaturwissenschaftlerin Barbara Korte, lassen sich nur außerhalb des Berichts überprüfen. Ferner bedienen sich sowohl Reisebericht als auch Erzählliteratur um erfundene Reisen derselben Erzähltechniken.[2] In Einführungen in die Reiseliteratur wiederum wird als Kriterium für den Reisebericht herangezogen, dass diese vom Verfasser tatsächlich unternommen wurden und er darüber sachlich aus der Erzählperspektive der ersten Person erzählt. Andere, fiktive Erzählungen wie der Reiseroman beschreiben dagegen erfundene Reisen und werden häufig aus der Erzählperspektive der dritten Person erzählt.[3]

Funktion der Reise im Reiseroman[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beispiel Himmel über der Wüste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Paul Bowles' Roman Himmel über der Wüste (1948) reist die Hauptfigur Port, gemeinsam mit seiner Frau Kit, immer tiefer in die Sahara, um sich selbst zu finden und um seine Ehe wieder ins Lot zu bringen; wie in vielen anderen Reiseromanen scheitert dieses Unternehmen, weil Ports Probleme in ihm selbst liegen und durch eine Ortsveränderung überhaupt nicht behoben werden können. Anders als bei Autoren wie Lawrence Durrell, Norman Lewis, Robert Byron oder Patrick Leigh Fermor, deren Figuren Neugier auf das fremde Land erkennen lassen, erfährt man bei Bowles – obwohl dieser mit der Region intim vertraut war – über Nordafrika nur sehr wenig, und statt unvergesslich schöner sammeln die Figuren in diesem Roman nur eine endlose Reihe albtraumhafter Eindrücke.

Geschichte des Reiseromans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berichte über Reisen gehen weit in die Menschheitsgeschichte zurück, so berichtet der etwa 4000 Jahre alte Gilgamesch-Epos die Reise des Gilgamesch auf der Suche nach Weisheit. Als Vorläufer der Reiseliteratur können z. B. die Odyssee, Homers episches Gedicht über die Reisen des Odysseus, die mittelalterlichen Pilgerberichte und Marco Polos Reiseberichte gelten.[4]

Die eigentliche Geschichte des Reiseromans beginnt im 18. Jahrhundert mit Aufstieg des Romans als literarische Gattung.[5] Zwei Beispiele für englischsprachige Reiseromane, die auch weit über Großbritannien Bekanntheit erlangt haben, sind Daniel Defoes Robinson Crusoe (1719) und Jonathan Swifts Gullivers Reisen. Noch vor Defoe und Swift hat Aphra Behn Oroonoko (1688) veröffentlicht, was ebenfalls zu den Reiseromanen gezählt wird.[6] Zu weiteren bedeutenden Reiseromanen des 18. Jahrhunderts im englischsprachigen Raum, die Einfluss auf die weitere Entwicklung der Reiseliteratur ausgeübt haben, gehören Moll Flanders von Daniel Defoe (1722), Tom Jones: Die Geschichte eines Findelkindes von Henry Fielding (1749) sowie Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman (1759–67) von Laurence Sterne. Viele der Schriftsteller, die Reiseromane verfassten, waren gleichzeitig auch die Autoren von nicht-fiktionalen Reiseberichten, so etwa stammt von Defoe A Tour through the Whole Island of Great Britain. Reiseromane des 18. Jahrhunderts griffen auch frühere Traditionen aus anderen, verwandten Gattungen auf, etwa dem aus Spanien stammenden Schelmenroman, einschließlich der Charakterzeichnung der Hauptfigur als Spitzbub und der humorvolle Ton.[7]

Laurence Sterne mit seinem Reiseroman Yoricks empfindsame Reise durch Frankreich und Italien (1768) gilt als Begründer des Sentimentalismus, der europaweit Nachahmer gefunden hat, so die Romane von Nikolai Michailowitsch Karamsin in Russland oder Reise in die mittäglichen Provinzen Frankreichs von Moritz August von Thümmel in Deutschland. Der empfindsame und leicht ironische Ton in den Reiseromanen des Sentimentalismus mündete später in Parodie, so z. B. in Die Reise nach Braunschweig von Adolph Freiherr Knigge von 1792.[8]

Im 18. Jahrhundert stieg das Interesse an jeglicher Art von Reiseberichten, dies ist unter anderem der kommerziellen und kolonialen Expansion europäischer Länder wie etwa England, Spanien, Portugal oder die Niederlande nach Amerika, Asien und Australien geschuldet. In der Romantik erlebte das Genre der Reiseberichte einen dramatischen Anstieg an Popularität.[9] Viele Romantiker veröffentlichten autobiografisch geprägte Reiseberichte, aber auch in den Romanen der Romantik spiegelte sich die Reiselust der Zeit und das Thema der Reise als Mittel zur Selbstfindung wider, so z. B. in Heinrich von Ofterdingen von Novalis.[8]

Imperialismus, Rassismus und Kolonialismus wurden im 19. Jahrhundert zu dominierenden Themen im politischen Denken; dies fand auch Eingang in die Reiseromane der Zeit. So schaffen Abenteuerromane wie H. Rider Haggards King Solomon’s Mines (1886) den Mythos von Afrika als den „schwarzen Kontinent“. Daran knüpft später Joseph Conrad mit seinem Reiseroman Herz der Finsternis (engl. Heart of Darkness, 1902) an. Der Anglo-Inder Rudyard Kipling, dessen Imperialismus sich vor allem in seiner Lyrik widerspiegelt, gelingt es, mit Kim (1901) einen in Nordindien spielenden, pikaresken Reiseroman zu schaffen, der weit über bloße Propagandaliteratur für den Imperialismus hinausgeht.[10] E. M. Forsters Reiseroman Auf der Suche nach Indien verarbeitete Forsters eigene Erfahrungen bei einer Reise nach Indien. Die meisten Kritiker betrachten Auf der Suche nach Indien als Forsters besten Roman, aber es besteht kein Konsens darüber, ob seine Darstellung die Verhältnisse in Britisch-Indien wirklich angemessen wiedergibt.[11]

In Deutschland machte sich Karl May Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts als Verfasser von Reiseromanen und -erzählungen einen Namen. May hat zwar auch andere Literatur verfasst, etwa Dorfgeschichten und Lieferungsromane, aber seine Bekanntheit als Schriftsteller begründet sich auf seinem Orientzyklus und die Reiseromane mit Schauplatz Nordamerika, darunter Winnetou Teil I bis III.[12] Der Franzose Jules Verne erweiterte die Gattung des Reiseromans um fiktive Reisen zum Erdmittelpunkt und in den Weltraum (Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, Reise um den Mond), womit er dazu beitrug, das Genre der Science-Fiction zu begründen.[8]

Ab dem 19. Jahrhundert wurde Reisen für größere Bevölkerungsschichten möglich. Während im 18. Jahrhundert die Grand Tour, die Bildungsreise durch Europa, den Söhnen des europäischen Adels und später dem gehobenen Bürgertums vorbehalten war, waren nun fernere Reisen, auch ins Ausland, für weitere Schichten erschwinglich. Es entwickelte sich langsam der Tourismus; Reisende wurden zu Touristen. Dies spiegelt sich auch in der Reiseliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts wider. So parodiert E. M. Forster in seinem Roman Zimmer mit Aussicht die englischen Touristen in Italien.[13] Der Widerspruch zwischen kommerziell organisierten Reisen und dem Anspruch, auch vermittelt durch Reiseführer wie Lonely Planet, dass man seine Reise immer noch individuell gestalten solle, kommentierte Alex Garland humorvoll im Reiseroman The Beach von 1996 sowie William Sutcliffe in Are You Experienced? von 1997.[14]

Die Möglichkeit, weitere Reisen zu unternehmen, wurde speziell für Frauen ab dem 19. Jahrhundert leichter möglich. So reisten Frauen im 19. Jahrhundert in Begleitung ihres Ehemannes, der als Missionar, in der Kolonialverwaltung oder als Entdecker tätig war. Zunehmend jedoch waren Frauen allein als Reisende unterwegs und hatten auch die Möglichkeit, ihre Erlebnisse literarisch festzuhalten und zu veröffentlichen. So entstand ab dem 19. Jahrhundert immer mehr von Frauen verfasste Literatur in Form von sachlichen und auch literarisch geprägten Reiseberichten, Briefen oder Tagebüchern.[15][16] Darüber hinaus entstanden auch autobiografisch geprägte Reiseromane, so z. B. Elizabeth von Arnims Reiseroman Elizabeth auf Rügen oder Virginia Woolfs The Voyage Out.

Selma Lagerlöf schrieb mit Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden (1906/1907) einen bedeutenden Reiseroman der Kinder- und Jugendliteratur, mit dem sie schwedischen Schulkindern die Geographie Schwedens näherbringen wollte.

Im 20. und 21. Jahrhundert ist die Reiseliteratur durch verschiedene Tendenzen gekennzeichnet: eine zunehmende und schnellere Mobilität durch z. B. das Auto oder Flugzeug, intellektuelle und ästhetische Bewegungen wie etwa die aufkommende Psychoanalyse, die innere Reisen in den Mittelpunkt stellten, und schließlich Antirassismus-Bewegungen und Dekolonisation, die Texte hervorbrachten, die koloniale Stereotypen in Frage stellten.[17] Reisen und Reiseliteratur wurden ferner durch Erfahrungen kriegerischer Gewalt, etwa durch die Weltkriege, dann aber auch durch neue Medien und durch neu sich öffnende Kulturräume geprägt. Die Forschung zur Reiseliteratur stellt ferner die Frage, ob Reisen im 20. und 21. Jahrhundert eine so banale Erfahrung ist, dass sie keine literarischen Werke mehr hervorbringt, und sieht sich überraschenderweise einem Boom der Reiseliteratur gegenüber.[18]

Reiseromane des 20. und 21. Jahrhunderts zeichnen sich durch ihre große Vielfalt an Themen und Erzähltechniken aus, exemplarisch könnten die folgenden Romane genannt werden: James Joyces Ulysses ist vor allem bekannt als wegweisend für den modernen Roman und für seinen Einsatz des Bewusstseinsstroms als zentrale Erzähltechnik. Bemerkenswert ist, dass Joyce die Handlung des Romans an Homers Odysee anlehnt.[19] Ein bekannter Autor aus der Mitte des 20. Jahrhunderts ist Jack Kerouac[20] Bemerkenswert sind Kerouacs Reiseberichte aus den USA und sein Reiseroman Unterwegs von 1957. Die Sicht eines postkolonialen Autors vertritt der Literaturnobelpreisträger V. S. Naipaul, der sowohl Reiseberichte verfasst hat als auch die Themen Reise, Entwurzelung und Heimatlosigkeit der Auswanderergeneration in seinen Romanen thematisierte.[21]

Im 21. Jahrhundert hat der deutschsprachige Roman Die Vermessung der Welt (2005) von Daniel Kehlmann international Anerkennung gefunden. Die Vermessung der Welt ist ein historischer Roman, der sich mit Forschungsreisen befasst.[22] Tschick (2010) von Wolfgang Herrndorf, eigentlich ein Jugendroman, verarbeitet „die exotische Provinz“ als Reisemotiv.[23]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reiseroman. In: Günther Schweikle, Irmgard Schweikle: Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. 2. Auflage. J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1990, S. 384 f.
  • Reiseliteratur. In: Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2001, ISBN 3-520-23108-5, S. 676–678.
  • Michaela Holdenried, Alexander Honold und Stefan Hermes (Hrsg.): Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-503-17129-3.
  • Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, ISBN 978-0-521-69739-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2001, ISBN 3-520-23108-5, S. 676.
  2. a b Barbara Korte: Der englische Reisebericht: Von der Pilgerfahrt bis zur Postmoderne. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-12546-0, S. 14.
  3. So etwa in Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 3.
  4. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 19–25.
  5. Ian Watts: The Rise of the Novel: Studies in Defoe, Richardson and Fielding. Chatto & Windus, London 1957.
  6. Barbara Korte: Der englische Reisebericht: Von der Pilgerfahrt bis zur Postmoderne. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1996, ISBN 3-534-12546-0, S. 25.
  7. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 38–39.
  8. a b c Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2001, ISBN 3-520-23108-5, S. 677.
  9. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 40–41.
  10. Hans Ulrich Seeber (Hrsg.): Englische Literaturgeschichte. 5. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02421-3, S. 332–333.
  11. Peter Childs: A Passage to India. In: David Bradshaw (Hrsg.): The Cambridge Companion to E.M. Forster. Cambridge University Press, Cambridge 2007, ISBN 978-0-521-54252-4, S. 188–208, hier S. 188.
  12. Gert Ueding (Hrsg.): Karl-May-Handbuch. 3. Auflage. Königshausen & Neumann, Würzburg 2001, ISBN, S. 147 und S. 153–270.
  13. Ralph Pordzik: The Wonder of Travel: Fiction, Tourism and the Social Construction of the Nostalgic. Winter, Heidelberg 2005, ISBN 3-8253-5041-X, S. 120.
  14. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 58–61.
  15. Ina Schabert: Englische Literaturgeschichte aus der Sicht der Geschlechterforschung. Kröner, Stuttgart 1997, ISBN 3-520-38701-8, S. 590.
  16. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 47–48.
  17. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 68.
  18. Michaela Holdenried, Alexander Honold und Stefan Hermes (Hrsg.): Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-503-17129-3.
  19. Tim Youngs: The Cambridge Introduction to Travel Writing. Cambridge University Press, Cambridge 2013, S. 88.
  20. Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8. Auflage. Kröner, Stuttgart 2001, ISBN 3-520-23108-5, S. 678.
  21. Yashoda Bhatt: V. S. Naipaul: An Introduction. B.R. Publishing Corporation, New Delhi 2000, ISBN 81-7646-108-3, S. 57.
  22. Michaela Holdenried: Von der Unermesslichkeit der Welt. Historische Forschungsreisen in der Gegenwartsliteratur. In: Michaela Holdenried, Alexander Honold und Stefan Hermes (Hrsg.): Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-503-17129-3, S. 289–312.
  23. Stefan Hermes: Die exotische Provinz. Zur Reisemotivik in Wolfgang Herrndorfs "Tschick". In: Michaela Holdenried, Alexander Honold und Stefan Hermes (Hrsg.): Reiseliteratur der Moderne und Postmoderne. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-503-17129-3, S. 329–348.