Riccardo Montolivo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Riccardo Montolivo

Montolivo, 2012

Spielerinformationen
Geburtstag 18. Januar 1985
Geburtsort CaravaggioItalien
Größe 182 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
1993–2003 Atalanta Bergamo
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2003–2005
2005–2012
2012–
Atalanta Bergamo
AC Florenz
AC Mailand
73 0(7)
219 (17)
94 0(7)
Nationalmannschaft2
2001
2003
2004
2004–2008
2007–
2008
Italien U-15
Italien U-18
Italien U-19
Italien U-21
Italien
Olympiaauswahl
8 0(0)
2 0(0)
4 0(1)
20 0(3)
61 0(2)
4 0(1)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. Februar 2016

2 Stand: 17. November 2015

Riccardo Montolivo (* 18. Januar 1985 in Caravaggio (BG), Italien) ist ein italienischer Fußballspieler. Er steht seit 2012 beim AC Mailand unter Vertrag.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von seinem 15. bis 18. Lebensjahr spielte Montolivo in der Jugend von Atalanta Bergamo. In der Saison 2003/04 lief er für die erste Mannschaft in der Serie B und in der Folgesaison in der Serie A auf. Sein Debüt gab er am 12. September 2004 (1. Spieltag) beim 2:2 im Heimspiel gegen US Lecce; sein erstes Tor erzielte er am 23. Oktober 2004 (7. Spieltag) beim 2:2 im Heimspiel gegen Cagliari Calcio.

Mit Saisonbeginn 2005/06 wechselte Montolivo zum Ligakonkurrenten AC Florenz und absolvierte zwei Spielzeiten u. a. an der Seite von Luca Toni. Später wurde er Mannschaftskapitän.[1]

Zur Saison 2012/13 verpflichtete der AC Mailand Montolivo ablösefrei. Er unterschrieb bis zum 30. Juni 2016 gültigen Vertrag.[2] Zur Saison 2013/14 übernahm er die Kapitänsbinde vom zum AC Florenz gewechselten Massimo Ambrosini.

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Montolivo für die U-18-, U-19- und U-21-Nationalmannschaft zu Einsätzen gekommen war, debütierte er am 17. Oktober 2007 unter Trainer Roberto Donadoni in der A-Nationalmannschaft, die in Siena ein Freundschaftsspiel gegen die südafrikanische Auswahl mit 2:0 gewann. Sein erstes Tor erzielte er am 10. August 2011 in Bari beim 2:1-Sieg im Testspiel gegen Spanien.

Montolivo nahm am Olympischen Fußballturnier in Peking teil, kam viermal – einschließlich des mit 2:3 verlorenen Viertelfinales gegen die belgische Auswahl – zum Einsatz und erzielte im zweiten Gruppenspiel gegen Südkorea den Treffer zum 3:0-Endstand. Des Weiteren spielte er 2009 dreimal im Rahmen des Konföderationen-Pokals und bestritt das Jahr darauf auch die drei Gruppenspiele der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, bei der er mit der Nationalmannschaft unter Marcello Lippi nach der Gruppenphase als Tabellenletzter aus dem Turnier schied. Montolivo war 2012 auch bei der Europameisterschaft 2012 dabei und erreichte mit dieser das Endspiel, nachdem man in der Gruppenphase den zweiten Platz hinter Spanien belegt und dann sich im Viertelfinale gegen England und im Halbfinale gegen Deutschland durchgesetzt hatte; im Elfmeterschießen im Viertelfinale verschoss er seinen Strafstoß.

Kurz vor der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien erlitt Montolivo in einem Testspiel gegen Irland bei einem Zweikampf mit Alex Pearce einen Schienbeinbruch. Damit fiel er für die WM aus.[3]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montolivos Mutter stammt aus Ascheberg in Schleswig-Holstein, weshalb er Deutsch spricht und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. In seiner Jugend verbrachte er den Sommer regelmäßig bei seinen Großeltern in Heidkate an der Ostsee.[4] In Italien wird er deshalb auch oft „Il Tedesco“ (der Deutsche) genannt.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönliche Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riccardo Montolivo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Montolivo nuovo capitano viola
  2. WELCOME RICCARDO!
  3. Montolivo verpasst WM 2014
  4. Riccardo Montolivo: Auf Gerrards Spuren