Richard Wilbur

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Richard Purdy Wilbur (* 1. März 1921 in New York City; † 14. Oktober 2017 in Belmont, Massachusetts[1]) war ein US-amerikanischer Dichter, Schriftsteller und Übersetzer sowie zweifacher Pulitzer-Preisträger.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Wilbur wurde als Sohn von Lawrence Newlson Wilbur und seiner Frau Helen Purdy in New York City geboren und wuchs in North Caldwell auf. Im Alter von acht Jahren veröffentlichte er seine ersten Gedichte. 1942 schloss er sein Studium am Amherst College mit Auszeichnung ab und diente während des Zweiten Weltkriegs in der US Army. Nach dem Krieg graduierte er an der Harvard University und wurde Mitglied der Harvard Society of Fellows. Richard Wilbur lehrte an der Harvard University (1950–1954), Wesleyan University (1955–1957), und schließlich am Smith College. Er war auch Übersetzer, spezialisiert auf das 17. Jahrhundert der französischen Komödien von Molière und die Dramen von Jean Racine.

Am 20. Juni 1942 heiratete Richard Wilbur in New York City Mary Charlotte Hayes Ward. Aus der Ehe gingen vier Kinder, Ellen, Christopher, Nathan und Aaron hervor.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Wilbur: Collected Poems 1943–2004, (2005) ISBN 1-904130-17-8
  • Robert Bagg and Mary Bagg: Let us watch Richard Wilbur : a biographical study, Amherst ; Boston : University of Massachusetts Press, [2017], ISBN 978-1-62534-224-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Zürcher Zeitung: US-Dichter und Pulitzer-Preisträger Richard Wilbur ist tot, 16. Oktober 2017.