Robert Trujillo

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Robert Trujillo im Jahr 2017

Robert Trujillo (Aussprache: [tɾu'xiʎo]; eigentlich Roberto Agustín Miguel Santiago Samuel Trujillo Veracruz; * 23. Oktober 1964 in Santa Monica, Kalifornien) ist seit 2003 Bassist der US-amerikanischen Metalband Metallica.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trujillo wuchs in Culver City, Kalifornien auf. Er spielte in mehreren lokalen Bands, bevor er 1989 Suicidal Tendencies beitrat. Er brachte Funk-Einflüsse ein, die am stärksten auf den Alben Lights…Camera…Revolution! und The Art of Rebellion zu hören sind. Trujillo brachte Mike Muir zum Funk und die beiden gründeten daraufhin die Band Infectious Grooves.

Von den späten 1990er-Jahren an war Trujillo Mitglied von Ozzy Osbournes Band und wurde Gegenstand einer Kontroverse, weil er nach dem Willen Osbournes die Bassspuren von Bob Daisley für die Wiederveröffentlichungen von Osbournes Alben Blizzard of Ozz und Diary of a Madman neu einspielte, da Daisley behauptete, keine anständigen Tantiemen zu bekommen. Es wurde kritisiert, weil auf den Alben keine Hinweis auf die Korrektur zu finden war.

Trujillo spielte auch für Infectious Grooves und Black Label Society, ferner ist er auf Jerry Cantrells zweitem Album Degradation Trip neben Faith No More-Schlagzeuger Mike Bordin zu hören.

Trujillo auf der Death Magnetic Tour 2009 in Rotterdam

Robert Trujillo wurde am 24. Februar 2003 neuer Bassist bei Metallica. Ausschnitte aus seinem Vorspiel und der Aufnahme in die Band sind im Dokumentarfilm Some Kind of Monster zu sehen. Demnach erhielt Trujillo für den Beitritt zur Band im Voraus eine Million Dollar.[1]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.[2]

Technik und Equipment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trujillo spielt meistens mit den Fingern, mit einem Plektrum spielte er bei Ozzy Osbourne und Black Label Society. Erwähnenswert ist Trujillos tiefe Haltung des Instruments.

Trujillo spielt neben Instrumenten von Fernandes und Fender Instrumente von Warwick.[3][4][5][6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Metallica: Some Kind of Monster. Dokumentarfilm, 2004, 141 Min. Regie: Joe Berlinger und Bruce Sinofsky. Eine Produktion von We're only in it for the music + Third Eye Motion Picture Company + RadicalMedia + Blackened
  2. Chloe Trujillo Interview. 13. März 2012, abgerufen am 20. November 2021.
  3. Norbert Zucker: Warwick Robert Trujillo Streamer Signature Bass. In: Gitarre & Bass, 3/2011, S. 148–150.
  4. Bernd Gürtler: Audio: Warwick BassCamp – Zwischen Bratwurst und Hüpfburg In: Deutschlandradio Kultur, Magazin „Tonart“ vom 10. September 2014.
  5. Martin Greive/Daniel Wetzel: In der Warteschleife. In: Die Welt. 29. März 2014.
  6. Thoralf Lange: Tieftöner von Weltruf In: Frankenpost vom 18. Februar 2015.