Sächsische Weinstraße

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Blick von einem Weinberg bei Zadel auf Meißen mit Dom und Albrechtsburg
Schloss Proschwitz
Der Sächsische Weinwanderweg und die Weinbergkirche in Pillnitz

Die Sächsische Weinstraße verläuft durch das einzige Weinbaugebiet in Sachsen und ist rund 60 km lang. Am 29. Mai 1992 wurde sie eingeweiht und ist heute eine der bedeutendsten Ferienstraßen in Sachsen. Sie führt rechts der Elbe von Pirna nach Diesbar-Seußlitz durch Weinberge in Dresden-Pillnitz, Radebeul, Meißen und den Elbweindörfern. Dank der sehr guten Verkehrsanbindung lassen sich auch alle Sehenswürdigkeiten Dresdens und seiner Umgebung einfach erreichen.

Die Sächsische Weinstraße durchzieht das mit ca. 480 ha zweitkleinste und nordöstlichste der 13 Weinbaugebiete Deutschlands.[1] Angebaut werden vorzugsweise Riesling, Müller-Thurgau, Weißburgunder, Grauburgunder (Ruländer), Traminer und Kerner. Die Sorte Goldriesling sowie der „Schieler“, ein Verschnitt von roten und weißen Weintrauben (siehe Rotling), sind lokale Besonderheiten. Überwiegend wird trocken ausgebaut.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bemerkenswerten Stationen an der Sächsischen Weinstraße (wenn nicht anders vermerkt, an der Elbe) sind (von West nach Ost):

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Sächsische Weinstraße wird vorzugsweise mit dem Pkw abgefahren; an den Hauptstationen halten auch die Linienschiffe der Sächsischen Dampfschiffahrt zweimal täglich. Parallel zur Sächsischen Weinstraße verläuft der Sächsische Weinwanderweg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil und Daten des sächsischen Weinbaugebietes, Deutsches Weininstitut, abgerufen am 10. April 2012