SC Young Fellows Juventus

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SC YF Juventus
SC YF Juventus.png
Basisdaten
Name Sportclub Young Fellows Juventus
Sitz Zürich
Gründung 1992
Präsident Piero Bauert
Website www.yfjuventus.ch
Erste Mannschaft
Trainer vakant
Stadion Sportanlage Juchhof 1
Plätze ca. 1000
Liga Promotion League
2016/2017 13. Rang
Heim
Auswärts

Der SC Young Fellows Juventus ist ein Fussballklub aus Zürich. Er entstand 1992 aus einer Fusion des ehemaligen Nationalliga A-Vereins FC Young Fellows Zürich (1903 gegründet) mit der Società Calcistica Italiana Juventus Zurigo (1922 gegründet). Der Verein ist auch als Juventus Zürich bekannt und wird bis heute zum Teil von Italienern oder italienischstämmigen Spielern bzw. Funktionären mitgetragen.

Der Klub ist für seine starken Juniorenmannschaften bekannt und spielte von 2004 bis 2007 in der Challenge League. Durch den in der Saison 2006/07 erreichten 18. Schlussrang musste der Verein für die neue Saison den Gang in die 1. Liga in Kauf nehmen.

Der FC Young Fellows[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster grösserer Schritt in das nationale Rampenlicht war die Vizemeisterschaft des Jahres 1907 hinter dem Genfer Servette FC. 1923 konnte der Erfolg wiederholt werden, diesmal hinter dem FC Bern. Es folgte das Vordringen in das Final des Schweizer Cup 1926/27 das im April 1926 gegen den von Dori Kürschner trainierten Lokalrivalen Grasshoppers mit 1:3 verloren wurde.

1933 Gründungsmitglied der Nationalliga hielten sich die Young Fellows fast ein halbes Jahrhundert lang, bis 1952, als einziger Verein ausser Servette immer in der höchsten Spielklasse.

Im März 1936 standen vier YF-Spieler beim 0:1 gegen Irland in Dublin in der Nationalmannschaft: Torhüter Gustav Schlegel, Verteidiger Eduard "Edi" Müller, Rechtsaussen Eugen Diebold und Mittelstürmer Alessandro Frigerio. Der legendäre YF Trainer und früherer ungarische Nationalspieler József "Csibi" Winkler führte FCYF vier Wochen später zum Cup-Sieg durch ein 2:0 über Servette FC Genève im Zürcher Hardturm-Stadion. 1936 wurden die Young Fellows zudem Vizemeister hinter Lausanne-Sports. 1936 und 1937 gab es Teilnahmen am Mitropapokal. 1936 ging das mit Ergebnissen von 0:3 und 2:6 gegen den Phöbus FC aus Budapest in der ersten Runde arg in die Hose, während sich die Young Fellows 1937 recht achtbar schlugen: nach einer 2:1 Auswärtsniederlage und einem 1:0 Daheim kam das Erstrundenaus gegen den First Vienna FC erst nach einem 0:2 im Entscheidungsspiel das in Zürich stattfand.

1936 wurde Gustav Wiederkehr, Teppichhändler und späterer Präsident des Schweizerischer Fussballverbandes, der UEFA und Vizepräser der FIFA Präsident der Young Fellows, eine Position die er bis 1949 behielt. Er führte den Verein, der 1931 professionalisiert wurde, was zwar relativ erfolgreich aber doch recht kostspielig war, wieder zum Amateurismus zurück. YF hatte im Krieg die grösste Jugendabteilung und stellte die meisten Teams in der Meisterschaft. Er setzte sich für die Weiterbildung und den Aufstieg seiner Spieler im Beruf ein, wie das bspw. die Nationalspieler Walter Eich und Walter „Wädi“ Fink erfuhren.

Nach dem ersten Erstligaabstieg entwickelte sich YF zuerst zur Fahrstuhlmannschaft zwischen Nationalliga A und B. 1971 erfolgte erstmals der Abstieg in die Drittklassigkeit. Nach einem letzten Besuch in der Nationalliga A stieg der Verein anfangs der 1980er Jahre sogar mehrere Saisonen aus der dritten Liga ab.

1933 spielten bei Young Fellows Zürich mit dem Schwarzen Wunder Fausto dos Santos und Fernando Giudicelli zwei brasilianische Weltmeisterschaftsteilnehmer von 1930 sowie 1957/58 als ungarischer Flüchtling der amtierende Torschützenkönig der Weltmeisterschaft 1954 Sándor Kocsis der bei YF in 11 Spielen 7 Tore erzielte ehe er nach Barcelona umzog. Zwischen 1951 und 1935 war der deutsche Weltmeisterschaftsteilnehmer Edmund Conen Spielertrainer beim Verein. In der Hinrunde der Saison 1961/62 besserte der vom FC Bayern gekommene Weltmeister von 1954 Karl Mai seine Pensionskasse bei den damals vom ebenfalls von den Bayern gekommenen Österreicher Adolf Patek trainierten Young Fellows noch etwas auf. Nachfolger Pateks nach dem Abstieg 1963 wurde dann der Jugoslawe der Vujadin Boskov, der Spielertrainer beim YF machte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ewige Tabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der SC Young Fellows Juventus liegt derzeit auf dem 15. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Schmid (* 1881) wurde im Februar 1912 bei der 1:4 Niederlage der Schweiz gegen Frankreich im Stade de Parisder erste Nationalspieler der Young Fellows. Karl Meyer, Albert Leiber und Hans Ruffle wurden 1920 bzw. 1922 und 1923 die nächsten. Hermann Kehrli folgte in 1926, Kaspar Waldis in 1928 und Karl Gyurkowicz 1929.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]