Walter Eich

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Walter Eich (* 29. Mai 1925 in Bern) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler. Er spielte als Torwart.

Karriere[Bearbeiten]

Er spielte 13 Jahre für die Berner Young Boys und galt als bester Torwart der Vereinsgeschichte. Besonders bekannt wurde er im Cupfinal 1958, in dem er mit einem gebrochenen Daumen gegen die Grasshoppers Zürich spielte. Da er sich den Daumen während des Spiels brach, bekam er während des Spiels ein hohles Rinderhorn, das ihm über den Daumen gelegt wurde. Das Spiel konnten die Berner, auch dank Eichs Einsatz, für sich entscheiden. Walter Eich wechselte 1947 im Alter von 20 Jahren vom Zürcher Club Young Fellows nach Bern, wo die Torhüterlegende Maurice Glur zu ersetzen war. YB schafften mit Walter Eich den Wiederaufstieg in die Nationalliga A, später 2 Cupsiege (1953 und 1958) sowie vier Meistertitel in Serie (1957, 1958, 1959, 1960).

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Seine Ruhe, sein Fangvermögen, seine enorme Sprungkraft und sein hervorragendes Stellungsspiel machten Walter Eich zu einem der besten Goalies in einer Zeit, als die Schweiz mit Parlier, Stuber, Permunian, Ballabio und Elsener und anderen über überdurchschnittlich viele starke Torhüter verfügte. Wohl aus diesem Grund brachte es "Wädu", wie ihn die Zuschauer in Bern nannten, zu nur 5 Einsätzen in der Nationalmannschaft. Sein Länderspieldebüt gab er am 16. Mai 1951 bei der 2:3-Niederlage gegen Wales in Wrexham. Sein fünftes und letztes Länderspiel absolvierte er am 25. April 1954 bei der 3:5-Niederlage gegen Deutschland in Basel.

Nach dem Fußball[Bearbeiten]

Besondere Verdienste verschaffte sich der inzwischen zum echten Berner gewordene Zürcher, der als Beamter in der Generaldirektion der PTT arbeitete und nach seiner Pensionierung nach Kandersteg umzog, als Torhütertrainer. Die späteren YB-Goalies Eichenberger, Zurbuchen (Meisterteam 1986) und Pulver sprechen noch heute mit grossem Respekt von ihrem Ausbildner.

Vereine[Bearbeiten]

Titel und Erfolge[Bearbeiten]

  • Schweizer Meister: 1957, 1958, 1959, 1960
  • Schweizer Pokal: 1953, 1958

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]