Salat (Speise)

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Verschiedene Salate auf einem Buffet

Ein Salat ist eine Speise der Kalten Küche und kann pikant oder fruchtig-süß sein. Salate bestehen aus zerkleinertem Gemüse und/oder Obst ggf. mit anderen Zutaten; sie werden mit einer Salatsauce angemacht und fast immer kalt serviert (bis auf wenige Ausnahmen).

Man unterscheidet nach Zusammensetzung oder Herstellungsweise, z. B. rohe oder gekochte Gemüsesalate. Einfache Salate werden in der Regel als Beilagensalat gereicht (grüne Salate, aus einer Substanz bestehende aus Rohgemüse oder gekocht). Zusammengesetzte Salate (Salatkompositonen) dienen meist als Vorspeise, vor allem wenn sie Fleisch von Schalentieren, Fisch, Wild usw. enthalten.[1]

Eine Salatplatte enthält Mischungen aus gekochten und/oder rohen Salaten (sogenannter gemischter Salat).[1]

Zum Zubereiten von Salaten werden Salatsaucen verwendet. Traditionelle Mayonnaise-Ableitungen werden zunehmend von den energiereduzierten Dressings (Joghurtsauce, Essig-Öl-Kräuter-Saucen, Tomatensaucen) verdrängt.[2] Innerhalb eines Menüs nehmen Salate weniger die Stelle eines Extragangs ein, sondern vielmehr als Beilage sowie als Vorspeise oder Zwischengericht.[2]

Einteilung nach Rohstoff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Einteilung der Salate kann entsprechend den vorrangig verwendeten Rohstoffen erfolgen:

Eine Salatplatte

Gemischte Salate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter gemischten Salaten versteht man getrennt angemachte Salate, die erst auf dem Anrichtegeschirr zusammengestellt werden, bzw. Salate, die aus unterschiedlichen Rohstoffen (auch Käse oder Fisch, Meeresfrüchte und Feinkost aus dem Meer, z. B. Kaviar) zusammengemischt werden. Beispiele sind Heringsalat, Aida-Salat, Carmen-Salat.[2]

Gemüsesalate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Man unterscheidet Salate aus gegartem Gemüse (z. B. Bohnensalat, Selleriesalat, Weißkohlsalate) und aus ungegartem Gemüse (Blattsalate und Gemüserohkost). Gemischte Gemüsesalate enthalten noch Obst oder Käse, beispielsweise Griechischer Bauernsalat.[2]

Spezialsalate (amerikanische Salate)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Eigenart der amerikanischen Salate liegt in der Zusammensetzung von grünen Salaten mit Feldfrüchten und Obst, beispielsweise Waldorf-Salat, Amerikanischer Geflügelsalat (Chicken Salad), Cumberland-Salat (Scheiben pochierter Birnen auf Kopfsalatblätter mit Cumberland-Sauce), Stockwell-Salat (Würfel von Äpfel, Bananen, Grapefruits, Orangen und Tomaten mit pikanter Sahnemayonnaise auf Kopfsalatblättern mit Mandelblättchen bestreut).[2]

Rumänischer Salat

Salatsoßen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Salat wird fast immer mit einer Salatsauce („Dressing“) angemacht, zum Beispiel:

Wortherkunft und Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wort „Salat“ stammt von französisch salade, italienisch insalata, von lateinisch sallita und bedeutet ursprünglich „eingesalzen“. Salate sind also gemäß dem Wortsinn mit Salz haltbar gemachte Speisen.

Das erste Buch, das ausschließlich von Salaten handelte, war John Evelyns Acetaria: A Discourse on Sallets (London 1699). Er schrieb darin, dass die Gemüsesalate aus Italien und den Niederlanden stammten.[4]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Salat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Franz Maier-Bruck: Das große Sacher Kochbuch. Wiener, 1975, S. 455–464.
  2. a b c d e f Herrmann, F. Jürgen: Lehrbuch für Köche. Handwerk und Technik, Hamburg 1999, ISBN 3-582-40055-7, S. 263 ff., 395.
  3. Salatdressings für Blattsalate. steirische-spezialitaeten.at
  4. John Evelyn: Acetaria – A Discourse of Sallets. Project Gutenberg; abgerufen 21. Mai 2009 (englisch).