Sandra de Pol

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Sandra de Pol
Personalia
Geburtstag 7. Mai 1975
Geburtsort Schweiz
Grösse 177 cm
Position Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
1984–1991 FC Küssnacht
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1995 FC Malters ? 0(?)
1995–1996 FC Blue Stars Zürich ? 0(?)
1996–1998 BPC Barons ? 0(?)
1998–2000 TuS Niederkirchen 15 0(5)
2000–2013 FC Bayern München 2230(18)
2011–2013 FC Bayern München II 11 0(3)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1990–1992 Schweiz U21 ? 0(?)
1992–1996 Schweiz 26 0(1)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Sandra de Pol (* 7. Mai 1975) ist eine ehemalige Schweizer Fussballspielerin, die von 2000 bis 2013 223 Bundesligaspiele für den FC Bayern München bestritt und damit die Rekordspielerin des Vereins ist.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

De Pol begann neunjährig beim FC Küssnacht mit dem Fussballspielen und wechselte vier Jahre später in die Mädchenmannschaft des Vereins. Mit 16 Jahren gehörte sie dem Fussballclub Malters an, für den sie zunächst in der Nationalliga B, später dann in der Nationalliga A, der zweiten bzw. ersten Liga in der Schweiz zum Einsatz kam. Zur Saison 1995/96 wechselte sie zu den Blue Stars nach Zürich und nach einer Saison in die Vereinigten Staaten, wo sie am Brewton-Parker College, einer privaten Hochschule in Mount Vernon in Georgia, studierte und für das Frauenfußballteam, den Barons, aktiv war. Zur Saison 1998/99 wechselte sie nach Deutschland zum Bundesligisten TuS Niederkirchen, für den sie am 18. Oktober 1998 (7. Spieltag) bei der 0:4-Niederlage im Heimspiel gegen den FCR 2001 Duisburg debütierte und bis 5. Dezember 1999 (12. Spieltag) 15 Spiele bestritt. Ihr erstes Bundesligator erzielte sie am 7. März 1999 (14. Spieltag) bei der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken mit dem Führungstor in der siebten Minute. Mit dem Abstieg des Vereins wechselte sie zum FC Bayern München, dem sie 13 Jahre treu blieb und dort ihre aktive Fußballerkarriere beendete. Ihr letztes Bundesligaspiel bestritt sie am 11. November 2012 (9. Spieltag) bei der 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen den SC Freiburg. Für die zweite Mannschaft bestritt sie in der Saison 2012/13 sechs weitere Punktspiele in der 2. Bundesliga Süd; ihr letztes am 31. März 2013 (16. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den ETSV Würzburg.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem de Pol zwischen 1988 und 1990 in der Zentralschweizer Auswahlmannschaft zum Einsatz gekommen war, spielte sie von 1990 bis 1992 für die U21-Nationalmannschaft. Für die A-Nationalmannschaft war sie von 1992 bis 1996 aktiv; ihr Debüt gab sie am 26. September 1992 in Riehen bei der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen die Nationalmannschaft Ungarns. Ihr einziges Länderspieltor erzielte sie am 19. Oktober 1994 in Unterägeri beim 3:0-Sieg über die Nationalmannschaft der Slowakei mit dem Treffer zum 2:0 in der 43. Minute. Ihren letzten Einsatz als Nationalspielerin hatte sie am 16. Juni 1996 in Solothurn beim 1:1-Remis gegen die Nationalmannschaft Jugoslawiens im letzten Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 1997.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Switzerland - Details International Matches Women since 1970 auf rsssf.com
  2. Endspiel WM-Überbrückungsturnier 2003