Sankuru (Provinz)

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Sankuru
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Über dieses Bild
Land Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
Provinzhauptstadt Lodja
Nationalsprache Französisch
Fläche 104.331 km²
Einwohnerzahl 1.374.239 (2006)
Bevölkerungsdichte 13,2
ISO 3166-2 CD-SA
Blick über Kole, eine Kleinstadt in der Provinz

Sankuru ist eine Provinz in der Demokratischen Republik Kongo. Die Einwohnerzahl der Provinz betrug im Jahr 2006 1.374.239 Einwohner, die Hauptstadt ist Lodja.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankuru liegt im Zentrum des Landes und grenzt im Norden an Tshuapa, im Nordosten an Tshopo, im Osten an Maniema, im Süden an Lomami und Kasaï-Oriental, im Südwesten an Kasaï-Central und im Westen an Kasaï.

Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sankuru ist eine der Provinzen im Land, die von Tropischem Regenwald geprägt ist. Daneben gibt es noch Busch- und Savannengebiete. Bezüglich der Fauna besitzt Sankuru eine sehr große Biodiversität: Es gibt Löwen, Zebras, Antilopen, Kudus, Nilpferde und verschiedene tropische Schlangen-, Krokodils- und Schildkrötenarten. Außerdem leben zahlreiche Affen- und Schimpansenformen in dem Gebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Provinz Sankuru gehörte seit der Unabhängigkeit der DR Kongo zu verschiedenen Provinzen. Bis 1962 war es zusammen mit dem heutigen Kasaï, Kasaï-Oriental, Kasaï-Central und Lomami Teil einer größeren Provinz, die den Namen „Kasai“ trug, von 1962 bis 1966 war es eine eigenständige Provinz und ab 1966 gehörte es zu Kasaï-Oriental.[1]

Eine 2005 beschlossene Verwaltungsreform sah vor, dem Distrikt Sankuru den Provinzstatus zu erteilen. Sie wurde jedoch nicht umgesetzt und im Januar 2011 durch eine Verfassungsänderung von Präsident Joseph Kabila abgesagt. Allerdings wurde die Neugliederung 2015 doch umgesetzt und Kasaï-Oriental wurde in drei neue Provinzen aufgeteilt: Sankuru, Lomami und Kasaï-Oriental.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.worldstatesmen.org/Congo-K_Provinces_1960-1966.html