Schörghuber Unternehmensgruppe

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Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG
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Rechtsform Kommanditgesellschaft
Gründung 1954
Sitz München, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Klaus N. Naeve (Vorsitzender des Vorstands), Alexandra Schörghuber (Vorsitzende des Stiftungsrates)[1]
Mitarbeiter 6.615[2]
Umsatz 843 Mio. Euro[2]
Branche Mischkonzern
Website www.sug-munich.com
Stand: 31. Dezember 2014 Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Stand 2014

Die Schörghuber Unternehmensgruppe (SUG) ist in den Geschäftsfeldern Getränke, Hotel, Lachszucht und -verarbeitung und Bauen & Immobilien national und international tätig. Die Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG (SHKG) ist die Holdinggesellschaft der Unternehmensgruppe Schörghuber.

Zentrale der Schörghuber Unternehmensgruppe in der Denninger Straße in München

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1954 begründete Josef Schörghuber ein Bauträger- und Immobiliengeschäft in München, die Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG. Ende der 1950er Jahre stieg er in das Verkehrsfluggeschäft ein, das Fundament des heutigen Unternehmensbereichs Flugzeugleasing. 1969 erfolgte mit dem Betrieb des Arabellahauses in München der Einstieg in das Hotelgeschäft. 1978 übernahm das Unternehmen von der BayWa AG und der Bayerische Raiffeisen-Zentralbank AG die beiden Fertighausfirmen Knödler in Maulbronn und HANSA in Travemünde. Beide Fertighausfirmen stellten seit 1977 für die Neue Heimat Fertighäuser her.[3]

Ende der 1970er Jahre erfolgte die Übernahme der Heilmann & Littmann Bau-AG durch die Schörghuber Unternehmensgruppe. Diese beschloss die 1980 durchgeführte Fusion mit der KG Sager & Woerner zur Heilit+Woerner Bau-AG, verkaufte diese aber 1988 zum symbolischen Preis von einer Mark an die Walter Bau AG.

Ende der 1970er Jahre stieg Schörghuber mit dem Kauf der Brauereien Hacker-Pschorr und Paulaner ins Biergeschäft ein. Nach dem Tod Josef Schörghubers 1995 übernahm sein Sohn Stefan Schörghuber, der seit 1984 in den Bereichen Hotel und Bergbahnen im Unternehmen tätig war, die Gruppe. Seit dem Tod von Stefan Schörghuber am 25. November 2008 leitet seine Witwe Alexandra Schörghuber gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Klaus N. Naeve die Unternehmensgruppe.

Getränke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA (vormals Brau Holding International GmbH & Co. KGaA) verwaltet die Beteiligungen der Schörghuber Unternehmensgruppe im Bereich Getränke. Sie ist ein Joint Venture mit der niederländischen Heineken N.V. (30 Prozent) und wurde 2002 gegründet. Der Verbund regionaler Brauereien ist eine der größten Brauereigruppen in Deutschland.

Die Paulaner Brauerei Gruppe umfasst neben der Paulaner Brauerei mit den Marken Paulaner, Hacker-Pschorr, Thurn und Taxis, Auerbräu und Hopf Fürstenberg, Hoepfner und Schmucker als einhundertprozentige Tochterunternehmen. Die Paulaner Brauerei Gruppe hält zudem 63 % Anteile an der Kulmbacher-Gruppe mit den Marken Kulmbacher, Mönchshof-Bräu, EKU, Kapuziner, Sternquell, Würzburger Hofbräu, Keiler, Scherdel Bier, Braustolz und Bad Brambacher.

Der Getränkebereich wird at-equity in den Konzernabschluss einbezogen. 2016 betrug der Umsatz 618 Mio. EUR, es wurden 2.393 Mitarbeiter beschäftigt.

Hotel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliges Logo der AHHI

Unter der Führungsgesellschaft Arabella Hospitality SE sind die touristischen Aktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe zusammengefasst. Dazu zählen Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca, die seit 1998 von der US-amerikanischen Starwood Hotels & Resorts Worldwide (heute Marriott International, Inc.) operativ betrieben werden.[4]

Bauen und Immobilien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bayerische Hausbau vereint die Immobilien- und Bauträgeraktivitäten der Schörghuber Unternehmensgruppe und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und betreut ein Immobilienportfolio im Wert von rund 2,5 Milliarden Euro.

Seafood[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1. Juli 2011 gehört die Lachszucht und -verarbeitung in Puerto Montt, Chile, die in der Productos del Mar Ventisqueros S.A. zusammengefasst ist, als vierter Unternehmensbereich zur Schörghuber Unternehmensgruppe. Bis zur Übernahme durch die Schörghuber Gruppe gehörte das 1989 gegründete Unternehmen ab 2001 zu 51 Prozent zum privaten Firmenbesitz der Familie Schörghuber.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorstand
  2. a b Zahlen und Fakten
  3. Die Fertighaus-Bauindustrie in der Bundesrepublik als Modell für Rationalisierung durch Industrialisierung im Bauen, S. 44
  4. handelsblatt.com: Marriott darf Starwood schlucken