Schloss Halbturn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schloss Halbturn
Schloss Halbturn (1905)

Das Schloss Halbturn ist eine barocke Schlossanlage in Halbturn im Burgenland.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Schloss wurde 1701 bis 1711 von Johann Lucas von Hildebrandt als Jagdschloss für Kaiser Karl VI. erbaut. Unter seiner Tochter Maria Theresia wurde es vom Hofbaumeister Franz Anton Hillebrandt umgebaut und wurde der Sommersitz von Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine als Statthalter in Ungarn. Aus dieser Zeit stammen auch Fresken von Franz Anton Maulbertsch.

Das Schloss war seit 1955 in Besitz von Baron Paul Waldbott-Bassenheim (einem Nachfahren der Habsburger), der es an die Landesregierung verpachtet hatte. Der Betrieb inklusive Weinbau und Weinkellerei wird seit dem Tod Waldbott-Bassenheims 2008 von dessen Neffen und Adoptivsohn Markus Königsegg-Aulendorf, und dessen Gattin Philippa, geborene Waldburg-Zeil-Hohenems bewirtschaftet. Die Räume im Schloss werden auch als Ausstellungsort und für die Halbturner Schlosskonzerte genutzt.

Literatur[Bearbeiten]

  • roetzer's kulturführer. Halbturn. Das Schloß der lichterfüllten Lebensfreude, ISBN 3853743498.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schloss Halbturn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.87472222222216.973611111111Koordinaten: 47° 52′ 29″ N, 16° 58′ 25″ O