Schreng Schreng & La La

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Schreng Schreng & La La
Allgemeine Informationen
Herkunft Düsseldorf, DeutschlandDeutschland Deutschland
Genre(s) Akustik-Punk
Gründung 2007
Aktuelle Besetzung
Jörkk Mechenbier
Lasse Paulus

Schreng Schreng & La La ist ein Akustik-Punk-Duo, das in Düsseldorf gegründet wurde. Es besteht aus Jörkk Mechenbier von Love A und Lasse Paulus vom Online-Magazin Crazewire.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörkk Mechenbier und Lasse Paulus gründeten ihr Akustik-Punk-Projekt 2007 in der Düsseldorfer WG ihrer damaligen Freundinnen, über die sich die beiden auch kennengelernt hatten. Damit ist das Duo älter als Mechenbiers Hauptband Love A, die erst drei Jahre später gegründet wurde. Die ersten Jahre diente das Duo in erster Linie der Freundschaftspflege.[1]

Zunächst wurden einige Lieder über Myspace hochgeladen. Erst ab 2009 wurde das Duo etwas professioneller. Es folgten erste Aufnahmen auf Soundcloud sowie einige Auftritte mit Freunden wie dem kanadischen Juno-Award-Gewinner Snailhouse. 2011 folgte das Album Berlusconi über das Label Disentertainment.

Ende November 2011 erschien auf Initiative der Band eine Benefiz-7inch, mit der Originalversion von "The Cool Song" des norwegischen Künstlers Thomas Hansen auf der A-Seite und zweier Coverversionen des Duos sowie des Kölner Songwriters Hello Piedpiper auf der B-Seite. Der Erlös dieser 7inch kommt dem St.Thomas Mindfond, einer Stiftung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen, zugute.

Am 22. April 2016 erschien schließlich das zweite Album Echtholzstandby über das Hamburger Independent-Label Rookie Records. Das Album erschien im Digipak und einem Booklet mit umfangreichen Linernotes. Möglich wurde dies durch die Unterstützung von der Musikförderung Hamburg. Zum Lied Ekel & Abscheu, das sich inhaltlich gegen Rassismus und Homophobie positioniert, wurde ein Video gedreht, an dem sich einige bekannte Gesichter der Punkszene beteiligten. Darunter unter anderem Bastian Küllenberg (Intro-Redakteur), Ingo Knollmann (Donots), Felix Schönfuß (Adam Angst), Torsun Burkhardt (Egotronic), Tilman (Tigeryouth), Max Motherfucker (Christmas) und Jupiter Jones. Das Lied wurde ein kleiner Erfolg auf Facebook und in den ersten Tagen von rund 25.000 Menschen gesehen.[2][3][4]

Am 29. März 2019 erschien die EP "Alles Muss Brennen". Der Titeltrack ist eine Hommage an die frühere Kölner Avantgarde-Band Trashboy, mit der Schreng Schreng & La La 2009 und 2010 gemeinsam auf Tour waren. Mit der EP versuchen die beiden Musiker, auf das Thema Suizid aufmerksam zu machen, da sich Trashboy Sänger Gunnar Baars 2010 das Leben genommen hat.[5] Produziert wurden die vier Songs auf "Alles Muss Brennen" von Jupiter Jones-Gitarrist Sascha Eigner.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während Jörkk Mechenbier den Gesang übernimmt, ist Lasse Paulus für die Akustikgitarre zuständig. Auf Echtholzstandby sind außerdem musikalische Gäste wie Karlsson- und D.F.T.-Sänger Kilian "Svän" Bungert (Mundharmonika, Keyboard) und Oliver Züll (Schlagzeug) vertreten. Musikalisch handelt es sich um akustischen Punkrock im Stile von Liedermachern, jedoch mit einem deutlichen Punkbezug, insbesondere in den Texten. Vor allem Konsumkritik ist ein wiederkehrendes Thema. Mechenbiers Gesang ist etwas sanfter als bei seinem eher wütenden, durch Schreien geprägten Gesangsstil bei Love A.[2][3][6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Berlusconi (Disentertainment/Cargo Records)
  • 2011: The Cool Song (EP/ Stargazer Records)
  • 2016: Echtholzstandby (Rookie Records)
  • 2019: Alles Muss Brennen (EP/ Rookie Records)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simon Sohn: 1LIVE Heimatkult: Paulus + Mechenbier = Schreng Schreng & La La. 1Live, 25. April 2016, abgerufen am 24. September 2016.
  2. a b Marc Braun: Wandergitarre und Punk? Ja, bitte! - Schreng Schreng & La La: Echtholzstandby. Schallhafen, 26. April 2016, abgerufen am 24. September 2016.
  3. a b Dennis Dögemüller: Schreng Schreng & La La (mit Love-A-Sänger Jörkk) zeigen Anti-Homophobie-Video zu "Ekel und Abscheu". Visions, 17. Februar 2016, abgerufen am 24. September 2016.
  4. Bianca Hartmann: SCHRENG SCHRENG & LA LA: Die weinenden Clowns. In: Ox-Fanzine. 126 (Juni/Juli 2016) – (ox-fanzine.de).
  5. Simon Baranowski: Schreng Schreng & La La – Alles Muss Brennen EP. In: I CAN GUARANTEE. Abgerufen am 1. April 2019 (deutsch).
  6. Marc Braun: Scheiß Jägerzäune: Schreng Schreng & La La - Berlusconi. Schallhafen, 4. Dezember 2013, abgerufen am 24. September 2016.