Seiferts

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Seiferts
Koordinaten: 50° 31′ 35″ N, 10° 0′ 51″ O
Höhe: 513 m ü. NHN
Fläche: 5,86 km²[1]
Einwohner: 600 (31. Dez. 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1970
Postleitzahl: 36115
Vorwahl: 06683
Die katholische Kirche „Sankt Michael“ von 1879
Die katholische Kirche „Sankt Michael“ von 1879

Seiferts ist ein Ortsteil der Gemeinde Ehrenberg (Rhön) im Landkreis Fulda in Hessen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seiferts liegt im Ulstertal in der hessischen Rhön an der Mündung des Birxgraben in die Ulster. Das Dorf erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung entlang des Tals, das von bis zu 800 Meter hohen Bergen umgeben wird. Bei Seiferts liegt das Dreiländereck Hessen-Thüringen-Bayern.

Seiferts grenzt im Norden an Thaiden, im Westen an Wickers und Reulbach, im Süden an Melperts und im Osten an das thüringische Birx sowie das bayerische Rüdenschwinden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seiferts wurde im Jahr 1057 erstmals erwähnt. Am 31. Dezember 1970 wurde Seiferts mit Melperts und Wüstensachsen zur Gemeinde Ehrenberg (Rhön) zusammengeschlossen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Seiferts verläuft die Bundesstraße 278 in Nord-Süd-Richtung. In Richtung Osten bietet die Landesstraße 163 eine Anbindung an Thüringen und Bayern.

Die ehemals durch Seifers verlaufende Bahnstrecke Götzenhof–Wüstensachsen wurde 1970 stillgelegt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus dem kleinen Dorf Seiferts stammt der sogenannte Apfel-Sherry; ein preisgekrönter Wein, der aus Äpfeln gekeltert und nach dem Sherry-Verfahren veredelt wird.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seiferts, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 18. September 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Daten der Gemeinde Ehrenberg (Rhön), abgerufen am 28. Januar 2018.
  3. Norman Zellmer: Wie ein Rhöner mit Apfelsherry in Spanien auftrumpft. Main-Echo, 23. November 2011, abgerufen am 25. Januar 2017.