Sepp Jakob

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Brunnen bei Maria Lindenberg

Josef «Sepp» Jakob (* 1925 in Ottobeuren; † 22. März 1993 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sepp Jakob machte eine Lehre als Steinmetz, danach eine Ausbildung als Steinbildhauer in Memmingen und München. 1949 bis 1951 besuchte er die Meisterschule in Freiburg. Er war von 1954 bis 1984 als Werkmeister Leiter der Münsterbauhütte des Freiburger Münsters tätig, daneben seit 1960 als freischaffender Bildhauer.

Sein Sohn Wolfgang Jakob ist als Bildhauer in Gundelfingen tätig.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Erneuerung der Plastiken am Hauptturm des Freiburger Münsters. In: Steinmetz + Bildhauer 1973.
  • 25 Jahre Freiburger Meisterschule für Stein- und Holzbildhauer, Steinmetzen und Steintechnik. In: Naturstein 29, 1974, S. 203–207.
  • mit Donatus M. Leicher: Schrift + Symbol in Stein, Holz und Metall. Callwey, München 1977, ISBN 978-3-7667-0392-7, 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage 1997.
  • Donatus M. Leicher, Odilo Kaiser: Grabmalinschriften. Worte zum Tod für das Leben. Mit 98 Schriftgestaltungsbeispielen von Sepp Jakob. Callwey, München 1985, ISBN 3-7667-0756-6.
  • mit Klaus Geis: Zur Arbeit der Freiburger Münsterbauhütte. Referat im Jahr 1973 anlässlich einer Tagung der Staatlichen Hochbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg. Münsterbauverein, Freiburg (1986?).
  • Die Veränderung des Breisacher Lettners 1960. In: Unser Münster, hrsg. vom Münsterbauverein Breisach. Heft 1, 1990, letzte Seite.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aus unserem Schaffen. Gemeinschaft Christlicher Künstler Erzdiözese Freiburg 6, 1966, o. S.
  • K. H. Türk: Mensch und Stein – Sepp Jakob, ein Bildhauer der mittleren Generation. In: Der Naturstein. Fachzeitschrift für Steinmetzen, Steinbildhauer, Architekten und Baubehörden 1969, S. 512ff.
  • Aus unserem Schaffen. Gemeinschaft Christlicher Künstler Erzdiözese Freiburg 7, 1970, S. 40.
  • B. Sch.: Josef Jakob. In: Das Münster 47, 1994, S. 181–182.
  • Sepp Jakob 1925–1993. In: Ottobeurer Heimatbuch 2014, S. 88–89.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Sepp Jakob – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 85. 97. 98.
  2. Wolfgang Jakob: Aufgaben und Probleme der Freiburger Münsterbauhütte. 25 Jahre Restaurierung am Hauptturm. In: Badische Heimat 64, 1984, S. 280; Jakobusblättle 2, 1991, 45 Abb. 48 (Digitalisat).
  3. Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 90. 97. 98.
  4. Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 90. 97. 98.
  5. Hermann Brommer: Eine St. Morandus-Statue auf dem Tuniberg. In: Annuaire de la Société d’Histoire Sundgauvienne 1965, S. 155–156; Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 91. 97. 98.
  6. Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 86. 97. 98.
  7. Hermann Brommer: Kunst am Tuniberg. In: Badische Heimat 51, 1971, S. 94. 97. 98.
  8. Sepp Jakob bei der Arbeit an der Büste (Memento des Originals vom 7. November 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutsche-digitale-bibliothek.de.
  9. Baden-Württembergische Biographien 4, 2007, S. 416.
  10. Rosemarie Beck, Roland Meinig: Brunnen in Freiburg. Rombach, Freiburg im Breisgau 1991, ISBN 3-7930-0550-X, S. 26.
  11. Seite beim Universitätsklinikum Freiburg
  12. Jakobusblättle 2, 1991, 44 Abb. 47 (Digitalisat).
  13. Lindenberg-Kreuzweg bei freiburg-schwarzwald.de.