Sint Odiliënberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sint Odiliënberg
Flagge des Ortes Sint Odiliënberg
Flagge
Wappen des Ortes Sint Odiliënberg
Wappen
Provinz Limburg Limburg
Gemeinde Roerdalen
Einwohner 3.214 (1. Januar 2014)
Koordinaten 51° 9′ N, 6° 0′ OKoordinaten: 51° 9′ N, 6° 0′ O
Höhe 27 m NAP
Bedeutender Verkehrsweg N293
Vorwahl 0475
Postleitzahlen NL-6077
LocatieSintOdiliënberg.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Die Basilika St. Wiro, Plechelmus und Otgerus (Bildmitte); rechts die O. L. Vrouwekapel
Die Basilika St. Wiro, Plechelmus und Otgerus (Bildmitte); rechts die O. L. VrouwekapelVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1
Sint Odilienberg an der Rur
Der an der Rur gelegene Kerkplein

Sint Odiliënberg (limburgisch: Berg; niederländische Rechtschreibung: Sint-Odiliënberg) ist ein Dorf in der niederländischen Provinz Limburg und gehört zur Gemeinde Roerdalen. Der Ort zählte im Jahr 2014 3214 Einwohner.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt unmittelbar an der Rur und rund fünf km südöstlich ihrer Mündung in die Maas bei Roermond.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort geht auf eine römische Siedlung zurück. 706 gründeten die Missionare Wiro, Plechelmus und Otgerus hier eine Abtei, die bedeutsam für die Christianisierung der Niederlande wurde. In der Zeit der Wikingereinfälle fand die Utrechter Geistlichkeit im Ort Zuflucht. Montfort wurde im Januar 1945 im Rahmen der Operation Blackcock von alliierten Truppen von der Besetzung durch Truppen der Wehrmacht befreit. Die Wehrmacht hatte im Mai 1940 im Westfeldzug in einem Blitzkrieg die Niederlande, Belgien und Teile Frankreichs erobert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Windmühle
  • Im Kern aus dem 11. Jahrhundert stammen die beiden auf einer Erhebung am Rande des Ortes stehenden Gotteshäuser, eine zweitürmige romanische Basilika, die den Heiligen Wiro, Plechelmus und Otgerus geweiht ist und die kleine Onze Lieve Vrouwekapel.
  • Eine Windmühle (Molen van Verbeek) stammt aus dem Jahr 1883.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Roerstreekmuseum unterhalb der Basilika zeigt archäologische Funde und heimatkundliche Aspekte.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sint Odiliënberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien