Sowjetische Partisanen

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Sowjetische Partisanen bei der Übernahme eines Dorfes

Die sowjetischen Partisanen waren Mitglieder der Widerstandsbewegung gegen Faschismus und Nationalsozialismus, die zwischen 1941 und 1944 im Zweiten Weltkrieg auf sowjetischem Gebiet gegen die deutschen Besatzer kämpften.[1] Häufig wurde die Widerstandsbewegung von der sowjetischen Regierung und Armeeführung organisiert und unterstützt.

Durch das immer brutaler werdende Vorgehen der Deutschen gegen echte und „vermeintliche“ Partisanen, verbunden mit dem Auslöschen ganzer Dörfer, stieg die Anzahl der Partisanen aus der Zivilbevölkerung sprunghaft an. 1943 operierten auf dem Gebiet der Sowjetunion ca. 250.000 Partisanen; sie beherrschten in einigen rückwärtigen Gebieten befreite Territorien. Ihre Aktionen behinderten die wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Gebiete und banden nicht nur deutsche Truppen mit ihren Verbündeten, sondern schränkten auch die deutsche Kriegsführung ein.[2]

Anfang der Widerstandsbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Was den Beginn des Partisanenkampfes betrifft, so hat die Forschung festgestellt, dass es in der Anfangsphase des Überfalls auf die Sowjetunion eine durchaus starke Diskrepanz zwischen den politischen Absichten Hitlers bzw. Stalins und dem Verhalten ihrer Soldaten, vor allem aber dem der sowjetischen Zivilbevölkerung gab. Entgegen ihren Erwartungen und den Ankündigungen der deutschen Propaganda stießen die vorrückenden deutschen Truppen in der Sowjetunion meist nicht auf Widerstand aus der Zivilbevölkerung, sondern stellten fest, dass sich diese, sofern sie die Deutschen nicht sogar freundlich begrüßte, zumeist neutral oder wenigstens indifferent verhielt. Anders verhielt es sich mit den vielen Soldaten der Roten Armee, die im Zuge des deutschen Einmarsch ab 22. Juni 1941 hinter der Frontlinie zurückgeblieben, eingeschlossen oder versprengt worden waren. In dieser Kriegsphase von der einheimischen Bevölkerung meist kaum unterstützt, bildeten sich aus ihnen schon bald Gruppen, die begannen, den deutschen Okkupanten Widerstand zu leisten. Dabei handelte es sich jedoch zunächst kaum um mehr als um bloße „Überlebensgruppen“, und auch ihr „Widerstand“ war meist nur vom verzweifelten Willen bestimmt, irgendwie zu überleben. Militärisch stellten diese Gruppen noch keine ernsthafte Gefahr für die Deutschen dar.

Bereits 1933 erschien die „Vorschrift für den Partisanenkrieg“ als Dienstbuch für die Rote Armee.[3] Nach eigenen Angaben wurde aber die Vorbereitung auf den Partisanenkrieg vernachlässigt, da „unter dem Einfluß Stalins die These entstanden [war], daß ein künftiger Krieg mit geringen Opfern und auf fremden Territorium geführt werde.“[4] Am 29. Juni 1941 erließen die sowjetische Regierung und das Zentralkomitee (ZK) der KPdSU eine Direktive, in den grenznahen Gebieten Partisanengruppen zu bilden. In der Folgezeit wurden auch vermehrt kleine Trupps aus Angehörigen des NKWD in deutsch besetzte Gebiete eingeschleust, mit dem Ziel, Partisanen zu rekrutieren und Anschläge und Sabotageakte auf deutsche Einrichtungen und Personen auszuführen. Bereits am 29. Juli 1941 vermerkte das Kriegstagebuch des OKW das sich im Hintergelände der Panzergruppe 4 die „planmäßige Tätigkeit einzelner Partisanengruppen in der Unterbrechung von Straßenverbindungen bemerkbar“ macht.[5] Der General Gotthard Heinrici schrieb am 22. Juli 1941:

„Das Kennzeichen des Krieges sind die überall in den Wäldern auftretenden russischen Banden. Sie überfallen jeden einzelnen. Nur an die größere Truppe trauen sie sich nicht heran.“[6]

Das Politbüro des ZK der KPdSU fasste am 18. Juli einen Beschluss „Über die Organisierung des Kampfes im Hinterland der deutschen Truppen“. Diesen Bestrebungen spielte auch die deutsche Führung in die Hände, die bereits in der nach Mitte Juli 1941 an ihre Truppen ausgegebenen Weisung Nr. 33a darauf hingewiesen hatte, dass die Sicherung des eroberten russischen Gebiets nur unter Anwendung „drakonischer Mittel“ gewährleistet werden könne. Die Militärs beriefen sich dabei auf den „Führer“, der diese Maßnahmen ausdrücklich billigte und am 16. Juli erklärt hatte, dass der Partisanenkrieg auch Vorteile habe, da er „uns die Möglichkeit [gibt] auszurotten, was sich gegen uns stellt“.[7]

Weitere Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das im Laufe der zweiten Jahreshälfte 1941 immer brutaler werdende Vorgehen der Deutschen gegen echte und vermeintliche Partisanen ließ deren Zahl stark anschwellen. Ende 1941 bestanden über 2.000 Partisanengruppen mit einer Stärke von rund 90.000 Mann. Ab September 1941 wurden hinter der Front Partisanenschulen eingerichtet. Im Winter 1941/42 sprachen die Deutschen bereits von „Partisanengebieten“ wo die deutsche Herrschaft erheblich behindert war.[8] Mitte April 1942 stellte der Befehlshaber des Rückwärtigen Heeresgebietes Mitte fest, dass die Kampfkraft der Partisanenabteilungen mit der von regulären Truppenteilen vergleichbar wäre. Bewaffnung und Organisationsgrad der Partisanen wurden ständig weiter ausgebaut. Im Mai 1942 waren ein Zentraler Stab der sowjetischen Partisanenbewegung und entsprechende Stäbe bei den sowjetischen Armeen und an den Fronten gebildet worden. Die Partisanen verfügten über Funkverbindungen und wurden mit Flugzeugen versorgt. Fast alle Kommandeure der Partisanen waren Mitglied der Kommunistischen Partei.[9] Im Sommer 1942 erschien ein „Partisanen-Führer“ ein 430-seitiges Handbuch für Partisanen.

Am 18. August 1942 erließ Hitler die „Weisung Nr. 46“ mit dem Titel „Richtlinien für die verstärkte Bekämpfung des Bandenunwesens im Osten“, sie begann mit den Worten:

„Das Bandenunwesen im Osten hat in den letzten Monaten einen nicht mehr erträglichen Umfang angenommen und droht zu einer ernsten Gefahr für die Versorgung der Front und die wirtschaftliche Ausnützung des Landes zu werden. Bis zum Beginn des Winters müssen diese Banden im wesentlichen ausgerottet und damit der Osten hinter der Front befriedet werden, um entscheidende Nachteile für die Kampfführung der Wehrmacht im Winter zu vermeiden.“[10]

1943 war ihre Zahl auf 250.000 gestiegen, und sie beherrschten in einigen rückwärtigen Gebieten das Territorium. Sie behinderten die wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Gebiete und banden nicht nur deutsche Truppen, sondern schränkten auch die deutsche Kriegsführung ein.[2] Eine Analyse zum Partisanenkrieg der 2. Panzerarmee vom Juli 1942 stellte fest, dass die Partisanen „bis zur Selbstvernichtung“ kämpfen und sprach von einem „bewaffneten Volksaufstand“.[11] Der französische Botschafter de Brinon führte am 6. Juli 1943 vor Pressevertretern aus:

„Sobald man nach Rußland kommt, drängt sich einem als wesentliche Tatsache auf, dass sich dort zwei Kriege abspielen, einer an der eigentlichen Front und einer im Hinterland. Tatsächlich sind nicht alle Dörfer und sogar alle Städte nicht besetzt, sondern nur die wichtigen Bahn- und Straßenknotenpunkte und ihre Vororte werden durch ein gut ausgebautes Verteidigungssystem gegen die Tätigkeit der Partisanen geschützt.“[12]

Zur Bekämpfung der Partisanenbewegung gründeten die Deutschen spezielle Bandenbekämpfungstruppen, darunter die Kampfgruppe von Gottberg unter dem SS-Führer Curt von Gottberg, die in mehrwöchigen „Bandenbekämpfungsunternehmen“ mit schwersten Waffen ganze Gebiete ausmordeten. Eine andere Strategie war, diese „Drecksarbeit“ den Streitkräften der „Verbündeten“ zu überlassen, wie zum Beispiel der berüchtigten Brigade von Bronislaw Wladislawowitsch Kaminski, dem ein eigenes „Herrschaftsgebiet“ um Lepel überlassen wurde, das dieser bis zum Juni 1944 weitgehend frei von Partisanen hielt, indem er Dörfer, die auch nur im Verdacht standen, Partisanen Unterkunft zu gewähren, zerstören und oft die gesamte Bevölkerung ermorden ließ. Kaminskis Methoden der Partisanenbekämpfung übertrafen grundsätzlich jene der SS und Wehrmacht hinsichtlich ihrer Brutalität nicht wirklich, jedoch kam bei Kaminskis Truppe noch Vergewaltigung, Folter und schamlose Bereicherung auf Kosten der weißrussischen Zivilbevölkerung hinzu. Insgesamt wurden in Weißrussland 5.295 Ortschaften zerstört und ein Teil der Bewohner getötet. In 628 wurden alle Bewohner umgebracht.[13] Neben der Brigade Kaminskis bestanden die Weißruthenische Heimwehr und die Weißrussische Hilfspolizei, welche im Kampf gegen die Partisanen eingesetzt wurden. Im Frühjahr 1943 häuften sich Meldungen, dass ganze Kosakeneinheiten und Schutzmannschaften, teils nach Tötung ihres deutschen Rahmenpersonals, zu den Partisanen überliefen. Dies zwang die deutsche Seite in der zweiten Jahreshälfte 1943 die russischen Truppenverbände vom Ostkriegsschauplatz abzuziehen und in anderen europäischen Kriegsgebieten einzusetzen.[14]

1943 bis 1944 gelang der erstarkten Partisanenbewegung die Befreiung ganzer Gebiete. Die Deutschen, 1943/1944 auf dem Rückzug, hatten keine Möglichkeiten, gegen die immer größere Zahl von Anschlägen und Angriffen der Partisanen vorzugehen.[15] Der General Gotthard Heinrici schrieb im Oktober 1943:

„Man kann heutzutage nicht mehr Abends aus Rußland nach dem Reich sprechen, denn gewöhnlich sind ab 20:00 sämtliche Leitungen nach dem Reich durch Sprengung oder Sabotage gestört, um erst am Vormittag wieder in Gang zu kommen. Hinter unserm Rücken ist nicht mehr Partisanen Tätigkeit, sondern im wesentlichen das ganze Land im Aufruhr. Einigermaßen Friede herrscht nur im Bereich der Front, weil dort zu viele Soldaten sind.“[16]

Die Zusammenarbeit der Roten Armee mit den Partisanen verbesserte sich ab 1944. Die Partisanen führten nun verstärkt den „Schienenkrieg“, in dem sie Verbindungs- und Nachschublinien der deutschen Truppen angriffen und somit deren Operationen an der Front sabotierten. Bei den Kämpfen an der Wolchow-Front vor Leningrad und Nowgorod zerstörten sie an 60.000 Stellen die Schienen, sprengten 200 Brücken und brachten 133 Militärzüge zum Entgleisen. Das Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht hielt dazu am 3. Oktober 1943 fest:

„Bericht über die Bandenlage im Osten von Juli bis September 1943. Die Reihensprengungen an Bahnstrecken haben erstmalig zu schwerwiegenden unmittelbaren operativen Nachteilen geführt (vgl. 6. 8./1 f.). An einigen Stellen beginnt die Bandentätigkeit in einen Volksaufstand überzugehen.“[17]

Partisanenverbände, teilweise in Regimentsstärke, unternahmen Streifzüge im Hinterland der Ostfront und überschritten in einigen Fällen die sowjetischen Grenzen. Von besonderer Bedeutung für die Rote Armee waren nicht nur Sabotagekriegführung und bewaffnete Gefechte, sondern auch die Feindaufklärung. Partisanen übermittelten Nachrichten über deutsche Truppenverschiebungen, über Stellungen, Flugzeuge, Depots und Verkehrsknotenpunkte.[18] Als Kundschafter wurden oft Kinder eingesetzt, die nicht selten auch Sprengaufträge ausführten.[19]

Sehr wirkungsvoll war auch die Hilfe der Partisanen bei der Überwindung von natürlichen Hindernissen für die Rote Armee. So war es in großem Maße den Partisanen zu verdanken, dass die Rote Armee in der Schlacht am Dnepr den Fluss durch vorbereitete Übergänge schnell überwinden konnte.[20]

Die besondere Taktik der Partisanen, der Kleinkrieg ohne feste Front, Überraschungsangriffe und sofortiger Rückzug ins unwegsame Gelände, ließ sie aus diesem Kampf meist als Sieger hervorgehen, so dass teilweise sogar geschlossene Gebiete durch die Aufständischen befreit werden konnten. Unter den Besatzungsoldaten verbreitete sich ein Gefühl eigener Machtlosigkeit und Verlorenheit.[21]

Wegen der Stärke der Partisaneneinheiten ging die Wehrmacht bald mit eigens aufgestellten „Bandenbekämpfungstruppen“ und schwersten Waffen gegen sie vor. Ganze Dörfer wurden ausgelöscht und ihre Bewohner getötet. Je brutaler die deutschen „Abwehrmaßnahmen“ wurden, desto stärker wurde der Hass und der Wille zum Widerstand gegen die Deutschen und ihre Kollaborateure.[22]

Gebiete, in denen Partisanen tätig waren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weißrussland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partisanen in der Weißrussischen SSR, im Polazker Gebiet, 1943

Die Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik wurde bereits im Sommer 1941 vollständig erobert, zu einem Zeitpunkt als die Wehrmacht nur langsam in der Ukraine vorankam, da die Rote Armee heftigen Widerstand leistete.

Die Weißrussen waren vom schnellen Vormarsch der deutschen Truppen überrascht. Zahlreiche Städte des Landes wurden bereits am 22. Juni bombardiert und viele Menschen getötet. Vielfach wurden weißrussische Flüchtlinge aus den eroberten Gebieten wieder eingeholt und mussten in ihre teilweise zerstörten Dörfer und Städte zurückkehren. Nur etwa 20 Prozent der Weißrussen, ca. 1,8 Millionen, gelang im Sommer 1941 die Flucht nach Osten. Viele flohen zusammen mit der Roten Armee.

Mogiljow hatte Ende Juni 1941 neben seinen Einwohnern auch noch etwa 200.000 Flüchtlinge aus dem Minsker Gebiet zu versorgen.

Mehr als 25 Prozent der Bevölkerung, Weißrussen, Polen und Juden, kam in den drei Jahren deutscher Besatzung ums Leben, Hunderttausende wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt und die jüdische Gemeinde Weißrusslands wurde fast vollständig ausgelöscht.

Zu Beginn des Krieges begrüßten viele Weißrussen den Einmarsch der Wehrmacht als Befreiung vom stalinistischen Terror.

Wie auch in anderen von der Wehrmacht besetzten Staaten, wurden Schulen und Universitäten geschlossen. Die Besatzer setzten die nationalsozialistische Ideologie von „Herren-“ und „Untermenschen“ durch, indem sie der Bevölkerung der annektierten Länder, unter anderem, den Zugang zur Bildung verwehrten.

In der Folge stieg auch die Zahl derer, die sich Partisaneneinheiten anschlossen. Ende 1941 gab es beispielsweise in Minsk mehr als 50 verschiedene Partisanengruppen mit mehr als 2.000 Kämpfern.

In den westlichen Gebieten Weißrusslands waren die Partisanen unpopulär, und viele Partisanen wurden sogar von der örtlichen Bevölkerung an die Besatzer verraten.

1943 soll es sowjetischen Quellen zufolge in Weißrussland allein 375.000 Partisanen gegeben haben, davon seien 65 Prozent Weißrussen gewesen. Die weiteren 35 Prozent setzten sich aus 45 verschiedene Ethnien, wie 4.000 Polen, 400 Tschechen und Slowaken, 300 Jugoslawen und weitere, zusammen.

Nach einer Aktennotiz des Befehlshabers des Rückwärtigen Heeresgebietes der Heeresgruppe Mitte Max von Schenckendorff vom 6. September 1942 sank durch die Partisanen die Transportleistung der Bahn unter 50 % und die direkte Versorgung der Armee auf 2 Drittel.[23] So fuhren zwischen dem 24. August und dem 17. September 1942 statt der geplanten 672 Züge nur 343, wobei selbst Munitionszüge mit höchster Priorität ausfielen.[24]

Der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Mitte Günther von Kluge schrieb am 24. Februar 1942 an den Generalstabschef Franz Halder:

„Die ständige Verstärkung der Feindgruppen hinter der Heeresgruppenfront und das damit in Zusammenhang stehende Anwachsen der Partisanenbewegung im gesamten rückwärtigen Gebiet nehmen einen derart bedrohlichen Umfang an, daß ich mit großem Ernst auf diese Gefahr hinweisen muß.“

jetzt träten immer stärker geschlossene Partisanenverbände auf

„die unter tatkräftiger Führung russischer Offiziere, gut organisiert und mit Waffen ausgestattet, bestimmte Gebiete unter ihre Oberhoheit zu bringen versuchen und aus diesen Gebieten heraus Kampfaufträge auch größeren Ausmaßes durchführen“[25]

Ukraine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

KiewerBekanntmachung.jpg

An der Eroberung der Ukraine war der deutschen Führung sehr viel gelegen. Zu Anfang wurden auch hier (insbesondere im Westen der Ukraine, der bis 1939 zu Polen gehörte) die Angehörigen der Wehrmacht als Befreier vom Stalinismus begrüßt, aber nach den ersten deutschen Maßnahmen und Repressalien änderte sich die Einstellung der Bevölkerung.

Im Sommer 1941 flohen etwa 5,8 Millionen Ukrainer, Russen und Juden aus dem Land, oder wurden evakuiert.

Ähnlich wie auch in anderen eroberten Gebieten der Sowjetunion wurden auch hier Tausende zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht. Millionen sowjetischer Kriegsgefangener verhungerten in deutschen Gefangenenlagern. Besonders litt die jüdische Bevölkerung der Ukraine, die 800.000 Opfern zu beklagen hatte.

In der Folgezeit bildeten sich kommunistische, ukrainisch-nationalistische sowie anarchistische Partisanengruppen, die gegen die Deutschen, aber zum Teil auch gegeneinander kämpften. Aber nicht nur die Wehrmacht, sondern auch die ukrainische Zivilbevölkerung litt unter den Angriffen der Partisanengruppen.

Der Partisanenkrieg forderte in der Ukraine etwa 5,5 Millionen Opfer, von denen nur ein Teil Partisanen waren. Die meisten Opfer waren polnische und ukrainische Zivilisten.

Bei der Belagerung von Charkiw 1941 bis 1942 verhungerten über 20.000 Bewohner der Stadt, Russen und Ukrainer, da die Deutschen sie daran hinderten, die Stadt zu verlassen oder sich Nahrung zu besorgen.

Am 1. und 2. März 1943 wurden von SS-Truppen und der ukrainischen Hilfspolizei ca. 6700 Bewohner des nordukrainischen Städtchens Korjukiwka massakriert, nachdem eine Gruppe von Partisanen die Garnison der Stadt vernichtete und deren 97 zum Tode verurteilte Geiseln befreite. Das Massaker von Korjukiwka, bei dem Menschen erschossen, erschlagen und verbrannt wurden, gilt als das größte Massaker infolge einer Strafaktion im Zweiten Weltkrieg in Europa.

Am 15. August 1943 wurde das ukrainische Dorf Jadliwka bei Kiew, in denen etwa 800 Ukrainer lebten, von den Deutschen niedergebrannt, da in dem Dorf sowjetische Partisanen vermutet wurden, die tags zuvor in der Gegend Anschläge auf deutsche Züge verübten. Etwa 200, meist männliche Bewohner jeden Alters, wurden in ihren Häusern verbrannt oder auf dem örtlichen Marktplatz erschossen. Die übrigen, meist Frauen und Kinder, wurden Tage später zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert.

Baltische Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den baltischen Staaten gab es wenig sowjetische Partisanentätigkeit.

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verhör eines sowjetischen Partisanen, Oblast Nowgorod (Russland) 1942
Antisowjetische russische Partisanenjäger 1942

In Russland wurden große Verbände der Roten Armee durch den raschen Vorstoß der Wehrmacht überrollt und eingekesselt. Wegen des Mangels an Munition und Lebensmitteln und allgemeinem Verlust der Kampfmoral angesichts der Überlegenheit der deutschen Truppen gingen viele hunderttausend Rotarmisten in deutsche Kriegsgefangenschaft. Aus antisowjetisch eingestellten ehemaligen Rotarmisten formte die SS auf Weisung Himmlers Ende 1944 die Russische Befreiungsarmee unter der Führung von Wlassow. Diese sollte vor allem zum „Bandenkampf“ eingesetzt werden.

Ein Teil der aufgeriebenen Truppen jedoch flüchtete sich in die Wälder und es bildeten sich ständig anwachsende und gut organisierte Partisanenverbände, die teilweise Nachschub und Instruktionen durch die Sowjetarmee erhielten.

Die deutsche Führung beabsichtigte, das russische Volk zu unterwerfen bzw. zu vernichten. Der Generalplan Ost sah die Zerteilung des russischen Gebiets und seine wirtschaftliche Ausbeutung vor.

Die jüdische Bevölkerung wurde ermordet, in vielen Orten wurden Schulen und Universitäten geschlossen, man ließ die Kriegsgefangenen verhungern und viele Russen und Kriegsgefangene wurden zur Zwangsarbeit und Internierung in KZ nach Deutschland deportiert.

Finnland und Karelien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeitweise sollen bis zu 5.000 Partisanen in dieser Region gekämpft haben, nie aber habe ihre Stärke weniger als 1.500 bis 2.300 Personen umfasst. Eine Besonderheit war, dass die Partisaneneinsätze nicht auf dem Gebiet des Feindes formiert wurden, sondern dass die Gruppen aus der Sowjetunion geschickt wurden und hauptsächlich von der sowjetischen Seite der Frontlinie aus operierten.

Die einzige größere Operation endete mit einer Niederlage, als die Erste Partisanenbrigade Anfang August 1942 bei dem See Seesjärvi vernichtet wurde. Die Partisanen verteilten die Propagandazeitungen „Wahrheit“ (in finnischer Sprache) und „Lenins Flagge“ (in russischer Sprache). Einer der Führer der Partisanenbewegung in Finnland und Karelien war Juri Andropow.

Im Ostkarelien griffen die Partisanen finnische militärische Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen an, aber in Finnland (innerhalb der Grenze vom Jahre 1940) waren fast zwei Drittel der Angriffe gegen Zivilisten gerichtet[26], 200 Menschen wurden umgebracht und 50 verwundet, darunter Kinder und ältere Menschen.[27][28][29] Häufig wurden alle Zivilisten von den Partisanen ermordet, um keine Zeugen der Grausamkeiten am Leben zu lassen. Ein Beispiel dafür war der Partisanenangriff auf Lämsänkylä, Kuusamo, der am 18. Juli 1943 stattfand. Die Partisanen griffen ein einsames Haus an und ermordeten alle sieben Zivilisten, einschließlich Kinder, eines 3 Jahre, das andere ein halbes Jahr alt.[26]

Charakteristika des Partisanenkriegs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Repressalien gegen Partisanen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erschießung von Partisanen (September 1941)

Für die deutsche Führung war der Krieg gegen die Sowjetunion grundsätzlich „ein anderer Krieg, ein Krieg der Weltanschauungen“ und die sowjetischen Soldaten galten als „Barbaren“ (Zitat Hitler). Deshalb gab die deutsche Führung sowohl den Kugel-Erlass als auch den Kommissarbefehl heraus, demzufolge gefangen genommene Politische Kommissare der Roten Armee sofort erschossen werden sollten. Ebenso wurden gefangengenommene Partisanen meist getötet. So legte ein „Merkblatt über Truppeneinsatz gegen Partisanen“ vom 15. Dezember 1941 der 11. Armee fest, dass im Kampf gefangene Partisanen nach Verhör „zu erschießen (ehem. Rotarmisten) oder aufzuhängen (Nichtsoldaten)“ seien, und aufgegriffene Partisanen „stets zu erhängen“ seien. Nur Überläufer die bereit waren, gegen die Partisanen zu kämpfen, durften als Gefangene behandelt werden.[30] Im November 1941 schrieb der General Gotthard Heinrici an seine Familie, dass die Partisanen „fest untereinander verschworen [sind]. Sie lassen sich erschießen, ohne ihre Kameraden zu verraten.“ Und in seinem Tagebuch vermerkte er: „Die Standhaftigkeit der Partisanen beeindruckt alle. Niemand verrät etwas, alle schweigen und empfangen den Tod.“[31]

Die deutsche Führung betrachtete die Partisanen als „Banditen“, die im Fall einer Gefangennahme kein Recht auf Schutz oder Fürsorge hatten.

Als die Partisanen-Einheiten immer stärker wurden, gingen die Deutschen mit eigens dafür aufgestellten „Bandenbekämpfungstruppen“ und schwersten Waffen gegen sie vor. Zum Teil wurden auch Dörfer, in denen man Partisanen vermutete, abgebrannt und die Bevölkerung ausgerottet.[32]

Verluste und „Effektivität“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach sowjetischen Angaben starben durch Partisanenangriffe 600.000 feindliche Soldaten und weitere 50.000 gerieten in Gefangenschaft. 1.100 Flugzeuge und 2.500 Züge wurden zerstört.[33] Die neuere Forschung hat allerdings gezeigt, dass Angaben wie diese einer kritischen Prüfung anhand der noch vorhandenen Quellen nicht standhalten. In seiner Studie über den Partisanenkrieg in Weißrussland kommt der polnische Historiker Bogdan Musial nach umfassenden Quellensichtungen zum Schluss, dass dort lediglich 6.000 bis 7.000 deutsche Soldaten von Partisanen getötet wurden, obwohl offiziellen sowjetischen Angaben zufolge über 282.000 Partisanen dort tätig gewesen sein sollen. Zwar hätten die Partisanen eine gewisse Gefahr vor allem für die deutschen Nachschubwege dargestellt, ihre militärischen Resultate insgesamt seien aber weit überschätzt und von der sowjetischen Nachkriegshistoriografie mythisiert worden. Die Haupttätigkeit der Partisanen sei zumeist nicht der Kampf gegen die deutschen Aggressoren gewesen, sondern die Beschaffung von Nahrung. Vor allem aber fielen dem Partisanenkrieg hauptsächlich völlig unbeteiligte Zivilisten zum Opfer, wobei es auch von Seiten der Partisanen zu Gewalttaten gegen echte und vermeintliche Kollaborateure kam. Insgesamt gelang es den weißrussischen Partisanen nie, so Musial, zu einer wirklich kriegsentscheidenden Kraft zu werden, die in der Lage gewesen wäre, im Rücken der deutschen Truppen eine wirkliche „zweite Front“ zu errichten. Daher schafften sie es auch nie, den Nachschub für die an der Ostfront kämpfenden deutschen Truppen so zu gefährden bzw. zu blockieren, dass die Kampffähigkeit derselben stark eingeschränkt worden wäre.[34]

Beziehung zur Ukrainischen Nationalen Widerstandsbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sowjetischen Partisanen und die Ukrainische Nationale Widerstandsbewegung kämpften zumeist unabhängig voneinander, teilweise sogar gegeneinander. Die zivilen Einwohner litten unter den nächtlichen Angriffen und den Repressalien der ukrainischen Partisanen (z. B. Raubzüge, Vergewaltigungen, Erpressungen) genauso wie unter der deutschen Herrschaft. Manche Leute gerieten „zwischen die Fronten“ und flohen aus Angst vor beiden Kriegsparteien in die Wälder und versteckten sich dort.

Zum Teil kam es auch zu „Vergeltungsmaßnahmen“ der ukrainischen Partisanen an Dörfern, von denen vermutet wurde, dass die Einwohner mit den Deutschen zusammenarbeiteten.[35]

Bekannte sowjetische Partisanen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwerpunkt auf der Partisanenbewegung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kenneth D. Slepyan: The People's Avengers: Soviet Partisans, Stalinistic Society and the Politics of Resistance 1941–1944. Ann Arbor 1994.
  • Kenneth D. Slepyan: The Soviet Partisan Movement and the Holocaust. in: Holocaust and Genocide Studies 20, 2006.
  • Alexander Hill: The War Behind the Eastern Front. Soviet Partisans in North-West Russia, 1941–1944. Cass Series on the Soviet Study of War, 18, London 2005.
  • Erich Hesse: Der sowjetrussische Partisanenkrieg 1941 bis 1944 im Spiegel deutscher Kampfanweisungen und Befehle. 2. Aufl. Göttingen u. a. (Musterschmidt) 1993. ISBN 3-7881-1410-X
  • Smilovitskii, Leonid: Antisemitism in the Soviet Partisan Movement, 1941–1944: The Case of Belorussia. in: Holocaust and Genocide Studies 20, 2006.
  • John A. Armstrong (Hrsg.): Soviet Partisans in World War II. Madison 1964.(zeitbedingt ohne Zugang zu sowjetischen Partisanendokumenten, trotzdem empfehlenswert)
  • Leonid Grenkevich: The Soviet Partisan Movement, 1941–1944. Critical Analysis of Historiography. 1999, ISBN 0-7146-4428-5.
  • Bogdan Musial (Hrsg.): Sowjetische Partisanen in Weißrußland – Innenansichten aus dem Gebiet Baranovici 1941–1944, München 2004, ISBN 3-486-64588-9.
  • Bernd Bonwetsch: Sowjetische Partisanen 1941–1944. in: Gerhard Schulz (Hrsg.): Partisanen und Volkskrieg. Zur Revolutionierung des Krieges im 20. Jahrhundert, Göttingen 1985.
  • Jack Kagan, Dov Cohen: Surviving the Holocaust With the Russian Jewish Partisans. 1998, ISBN 0-85303-336-6.
  • Bogdan Musial: Sowjetische Partisanen 1941–1944. Mythos und Wirklichkeit. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2009, ISBN 978-3-506-76687-8.
  • Yaacov Falkov: Forest Spies. The Intelligence Activity of the Soviet Partisans. Magnes Press and Yad Vashem Press, Jerusalem 2017, ISBN 978-965-7763-14-8 (Online, pdf).

Schwerpunkt auf der Partisanenbekämpfung der Wehrmacht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürg H. Schmid: Die völkerrechtliche Stellung der Partisanen im Kriege. Zürich, 1956
  • Hans-Joachim Jentsch: Die Beurteilung summarischer Exekutionen durch das Völkerrecht. Marburg, Univ.-Diss., 1966
  • Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen (Hrsg.): Geisel- und Partisanentötungen im Zweiten Weltkrieg. Hinweise zur rechtlichen Beurteilung. Masch. Manuskript, Ludwigsburg 1968
  • Hans Umbreit: Das unbewältigte Problem. Der Partisanenkrieg im Rücken der Wehrmacht. in: Jürgen Förster (Hrsg.): Stalingrad. Ereignis – Wirkung – Symbol. München, Zürich 1993.
  • Jürgen Förster: Die Sicherung des Lebensraums in: Horst Boog, Jürgen Förster, Joachim Hoffmann, Ernst Klink, Rolf-Dieter Müller, Gerd R. Ueberschär: Der Angriff auf die Sowjetunion. (= Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 4). 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1987, ISBN 3-421-06098-3.
  • Timm C Richter: „Herrenmensch“ und „Bandit“ Deutsche Kriegsführung und Besatzungspolitik als Kontext des sowjetischen Partisanenkrieges (1941–44), Münster 1998, ISBN 3-8258-3680-0.
  • Ruth Bettina Birn: Zweierlei Wirklichkeit? Fallbeispiel zur Partisanenbekämpfung im Osten. in: Bernd Wegner (Hrsg.): Zwei Wege nach Moskau. Vom Hitler- Stalin- Pakt zum 'Unternehmen Barbarossa. München, Zürich 1991, ISBN 3-492-11346-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sowjetische Partisanen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leonid D. Grenkevich: The Soviet Partisan Movement, 1941–1944: A Critical Historiographical Analysis. Frank Cass, London 1999, ISBN 978-0-7146-4874-3.
  2. a b Bundesarchiv (Hrsg.): Europa unterm Hakenkreuz: Die Okkupationspolitik des deutschen Faschismus (1938–1945); Heidelberg 1996; Bd. 8, S. 190 ff. ISBN 3-326-00411-7.
  3. Lothar Rendulic: Der Partisanenkrieg. In: Bilanz des Zweiten Weltkrieges. Oldenburg 1953, S. 108.
  4. P.N. Pospelow (Vorsitz. der Red.): Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion. Berlin 1964, Band 3, S. 530.
  5. Hesse, Partisanenkrieg, S. 64.
  6. Johannes Hürter: Notizen aus dem Vernichtungskrieg. Darmstadt 2016, S. 51.
  7. Vgl. dazu Christian Hartmann: Wehrmacht im Ostkrieg. Front und Militaerisches Hinterland 1941/42 (= Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 75) 2., verbesserte Auflage, München 2010, ISBN 978-3-486-70225-5, S. 718 ff.
  8. Hesse, Partisanenkrieg, S. 143.
  9. Bonwetsch, Sowjetische Partisanen, S. 109.
  10. Percy Ernst Schramm (Hrsg.): Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht. Bonn o. J. Band 2, S. 79.
  11. Christian Hartmann: Die Wehrmacht im Ostkrieg. München 2010, S. 756.
  12. Janusz Piekałkiewicz: Unternehmen Zitadelle. Augsburg 1997, S. 125.
  13. http://www.khatyn.by/de/genocide/expeditions/
  14. Hesse, Partisanenkrieg, S. 223 und 254.
  15. Johannes Leeb, Die Nürnberger Prozesse.
  16. Johannes Hürter: Notizen aus dem Vernichtungskrieg. Darmstadt 2016, S. 222.
  17. Percy Ernst Schramm (Hrsg.): Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht. Bonn o. J. Band 6, S. 1167.
  18. Bundesarchiv (Hrsg.): Europa unterm Hakenkreuz: Die Okkupationspolitik des deutschen Faschismus (1938–1945); Heidelberg 1996; Bd. 8, S. 194.
  19. Hesse, Partisanenkrieg, S. 117 f.
  20. Erich Hesse: Der Sowjetrussische Partisanenkrieg im Spiegel deutscher Kampfanweisungen und Befehle. Göttingen 1993, S. 254.
  21. Hesse, Partisanenkrieg, S. 143.
  22. Hefte zur politischen Bildung (Der Nationalsozialismus), 1991; Johannes Leeb, Der Nürnberger Prozess, 1995.
  23. Bogdan Musial: Sowjetische Partisanen 1941–1944. Mythos und Wirklichkeit. Paderborn 2009, S. 142.
  24. Jörn Hasenclever: Wehrmacht und Besatzungspolitik in der Sowjetunion. Paderborn 2010, S. 399.
  25. Johannes Hürter: Hitlers Heerführer, Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. München 2007, S. 432.
  26. a b Eino Viheriävaara, (1982). Partisaanien jäljet 1941–1944, Oulun Kirjateollisuus Oy. ISBN 951-99396-6-0.
  27. Veikko Erkkilä, (1999). Vaiettu sota, Arator Oy. ISBN 952-9619-18-9.
  28. Lauri Hannikainen, (1992). Implementing Humanitarian Law Applicable in Armed Conflicts: The Case of Finland, Martinus Nijhoff Publishers, Dordrecht. ISBN 0-7923-1611-8.
  29. Tyyne Martikainen, (2002). Partisaanisodan siviiliuhrit, PS-Paino Värisuora Oy. ISBN 952-91-4327-3.
  30. Johannes Hürter: Hitlers Heerführer, Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. München 2007, S. 426.
  31. Johannes Hürter: Notizen aus dem Vernichtungskrieg. Darmstadt 2016, S. 87 f.
  32. Johannes Leeb, Der Nürnberger Prozess, 1995; Hefte zur politischen Bildung (Der Nationalsozialismus), 1991.
  33. http://vivovoco.astronet.ru/VV/PAPERS/HISTORY/PARTISAN.HTM
  34. Vgl. Bogdan Musial: Sowjetische Partisanen 1941–1944. Mythos und Wirklichkeit. Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2009, S. 222–225, 255, 288, 292 und 320–322 und 442–444.
  35. Hitlers Krieg im Osten.