Spin Doctors

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Dieser Artikel befasst sich mit der Rockband Spin Doctors, zur Bedeutung des Begriffs als Medienberater siehe Spin-Doctor.
Spin Doctors
Leadsänger Chris Barron bei einem Auftritt (2014)
Leadsänger Chris Barron bei einem Auftritt (2014)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rock
Gründung 1988
Website http://www.spindoctors.com/
Aktuelle Besetzung
Chris Barron
Gesang, Gitarre
Eric Schenkman
Mark White
Aaron Comess
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Anthony Krizan (1994–1996)
Gitarre
Eran Tabib (1996–1999)
Ivan Neville (1996–1999)
Bass
Carl Carter (1999)

Die Spin Doctors sind eine Rockband mit Funk-Einfluss. Erfolgreich war die Band vor allem in den 90er-Jahren mit Titeln wie Two Princes, Jimmy Olsen's Blues und Little Miss Can't Be Wrong.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1988 in New York City gegründete Band erhielt 1990 einen Plattenvertrag bei Epic Records. Es folgte die Veröffentlichung eines Live-Albums aus dem dortigen Liveclub Wetlands Preserve.

1991 wurde ihr erstes Studioalbum Pocket Full of Kryptonite ein Erfolg. Die nächsten, weniger erfolgreichen Alben waren Turn It Upside Down (1994), You've Got to Believe in Something (1996) und Here Comes the Bride (1999).

1999 pausierte die Band, weil Sänger Chris Barron kurz nach Veröffentlichung der CD Here Comes The Bride durch eine seltene Stimmbanderkrankung nicht mehr in der Lage war zu sprechen oder zu singen. Im September 2001 fand die Band anlässlich der Schließung des Wetlands Preserve in New York City wieder zusammen. Seit 2002 tourt die Band wieder regelmäßig. Im September 2005 erschien in den USA das neue Album Nice Talking to Me. Auch 2006 und 2007 gab die Band Konzerte, die Mitglieder konzentrierten sich allerdings auf Soloprojekte. So veröffentlichte Schlagzeuger Aaron Comess am 31. Oktober 2006 das Instrumentalalbum "Catskills Cry", während Sänger Chris Barron die neue Band "Chris Barron And The Time Bandits" ins Leben rief, um 2006 sein zweites Soloalbum "Pancho And The Kid" vorzustellen. 2008 war die Band wieder mehr auf Tour, zudem erschien im Mai 2008 Chris Barrons Soloalbum schließlich auch offiziell. Auch 2009 spielte die Band vereinzelte Livekonzerte, Chris Barron konzentrierte sich stärker denn je auf die "Time Bandits", mit denen er im August 2009 u. a. auch im Irak in US-Militärstützpunkten auftrat ("Iraq'n'Roll Tour") und Songs für ein neues Album schrieb. Aaron Comess arbeitete vorwiegend als Sessionmusiker in New York City und in den Livebands von Marius Müller-Westernhagen und Sängerin Joan Osborne.

2011 folgte wieder eine Tour der Band, mit der die Sonderedition zum 20. Jahrestag der Veröffentlichung des Erfolgsalbums "Pocket Full Of Kryptonite" beworben wurde. Die Jubiläumsedition bestand aus einer neu gemasterten Version des Albums und einer Bonus-CD mit Demo-Aufnahmen aus der Anfangszeit der Band und bislang unveröffentlichten Livetracks. 2013 erschien das sechste Studioalbum der Band, das bis auf zwei neue Stücke aus dem Bluesmaterial der frühen Bandtage besteht.

Ein Rockpalast-Konzertmitschnitt aus der Bonner Musikkneipe Harmonie vom 17. Oktober 2013 wurde im April 2015 in der Songs From The Road-Reihe von Ruf Records als CD/DVD-Set veröffentlicht.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1991 Pocket Full of Kryptonite 5 Gold
(24 Wo.)
3 Gold
(16 Wo.)
7 Gold
(18 Wo.)
2 Platin
(57 Wo.)
3 5-fach-Platin
(115 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. August 1991
1994 Turn It Upside Down 31
(9 Wo.)
23
(5 Wo.)
19
(7 Wo.)
3
(10 Wo.)
28 Platin
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. Juni 1994

Livealben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1992 Homebelly Groove … Live 30
(9 Wo.)
145
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. November 1992

Weitere Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Up for Grabs … Live
  • 1996: You’ve Got to Believe in Something
  • 1999: Here Comes the Bride
  • 2000: Just Go Ahead Now: A Retrospective
  • 2001: Can’t Be Wrong
  • 2002: Live 2002 (auf der Bandwebsite kostenlos zur Verfügung gestellte Soundboard-Aufnahmen)
  • 2003: Two Princes – The Best Of
  • 2005: Nice Talking to Me
  • 2007: Collection
  • 2008: Super Hits
  • 2009: Playlist: The Very Best Of
  • 2011: Pocket Full of Kryptonite – 20th Anniversary Edition
  • 2011: Pocket Full of Kryptonite – 20th Anniversary Tour Live! (fünf offizielle Konzertmitschnitte)
  • 2013: If the River Was Whiskey
  • 2015: Songs from the Road (CD + DVD)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1992 Little Miss Can’t Be Wrong
Pocket Full of Kryptonite
32
(7 Wo.)
23
(5 Wo.)
17
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1992
1993 Two Princes
Pocket Full of Kryptonite
3 Gold
(26 Wo.)
5
(13 Wo.)
4
(23 Wo.)
3 Silber
(18 Wo.)
7
(29 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1993
Jimmy Olsen’s Blues
Pocket Full of Kryptonite
40
(2 Wo.)
78
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993
What Time Is It?
Pocket Full of Kryptonite
56
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1993
1994 Have You Ever Seen the Rain?
Turn It Upside Down
73
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1994
Cleopatra’s Cat
Turn It Upside Down
29
(4 Wo.)
84
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1994
You Let Your Heart Go Too Fast
Turn It Upside Down
66
(2 Wo.)
42
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1994
Mary Jane
Turn It Upside Down
55
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1994
1996 She Used to Be Mine
You’ve Got to Believe in Something
55
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1996

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chartquellen: DE AT CH UK1 UK2 UK3 US
  2. a b Gold-/Platin-Datenbanken: DE, AT, CH, UK, US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]