Stecklenberg

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Koordinaten: 51° 44′ 0″ N, 11° 5′ 0″ O

Stecklenberg
Stadt Thale
Ehemaliges Gemeindewappen von Stecklenberg
Höhe: 178 m
Fläche: 5,98 km²
Einwohner: 633 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner/km²
Eingemeindung: 23. November 2009
Postleitzahl: 06502
Vorwahl: 03947
Stecklenberg, Luftaufnahme (2015)

Stecklenberg, Luftaufnahme (2015)

Stecklenberg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und Ortsteil der Stadt Thale im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stecklenberg liegt im nördlichen Ostharz am Rand des Ramberges im Tal des Wurmbachs und ist über Verbindungsstraßen von Neinstedt und Bad Suderode aus zu erreichen.

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Ortsteil gehören neben dem Erholungsort Stecklenberg die Wohnplätze Küchenberg und Lauenburg.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stecklenberg entstand am Fuße der gleichnamigen Burg und der etwas höher gelegenen Lauenburg. Beide Burgen sind heute Ruinen und können als solche besichtigt werden. Der Ort war Sitz eines eigenen Amtes, das 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen gelangte. Aufgrund der Chlor-Calcium-Quelle im Ort entwickelte sich um 1900 im zunehmenden Maße der Tourismus.

Am 30. September 1928 wurde das Hauptgut des Gutsbezirks Stecklenberg mit der Landgemeinde Stecklenberg vereinigt, kleinere Flächen des Gutsbezirks wurden mit der Landgemeinde Neinstedt, mit der Stadt Thale und mit der Landgemeinde Bad Suderode vereinigt.[2]

Die Domäne Stecklenberg befand sich seit 1861 im Besitz der Freiherren von dem Bussche-Streithorst.

Am 23. November 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Stecklenberg nach Thale eingemeindet.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Zinnenförmig geteilt von Silber über Grün, oben ein gegabelter grüner Zweig, rechts mit vier grünen Blättern und einer roten Kirsche, links mit drei grünen Blättern und zwei roten Kirschen; unten zwei gekreuzte silberne Hämmer, der Schnittpunkt belegt mit einem silbernen Meißel.“

Das Wappen wurde 1996 vom Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Stecklenberg führte eine grün-silberne (weiße) Streifenflagge mit aufgelegtem Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Stecklenberg aufgestelltes Modell der Lauenburg im Maßstab 1:20
  • Kurpark mit Wasserachse, Rutschbahn und Modell der Lauenburg
  • Schloss Stecklenberg (jetzt Hotel)
  • Ruinen der Stecklen- und der Lauenburg
Schloss Stecklenberg, Luftaufnahme (2015)
  • evangelische Dorfkirche

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Ort führt die Stecklenberger Hauptstraße, welche nach Bad Suderode und nach Neinstedt führt. Auf ihr Fährt die Buslinie 17 (Ballenstedt-Thale) und die Linie 10 (Thale-Quedlinburg). Beide Buslinien werden durch die Harzer Verkehrsbetriebe betrieben und verkehren zumeist stündlich.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Osterfeuer (mit Feuerwerk)
  • Walpurgis (30. April)
  • Kirschblütenfest (1. Mai)
  • Schützenfest (zwischen 20. und 24. August)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ortsteilverzeichnis Land Sachsen-Anhalt (Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile), Gebietsstand Januar 2014, Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Halle (Saale), 2016
  2. Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1928, ZDB-ID 3766-7, S. 215.
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2009, 2. Liste

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stecklenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien