Stephan Kersten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Stephan Kersten (* 26. Mai 1954 in München) ist ein deutscher Jurist. Er ist Präsident des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (BayVGH).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kersten studierte Rechtswissenschaften. Im Anschluss war er zunächst im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen tätig. Am 1. August 1983 wechselte er als Proberichter an das Verwaltungsgericht München. Zum 15. April 1985 wurde er in das bayerische Innenministerium versetzt. Nach Außendienst beim Landratsamt Dachau kehrte er am 1. Dezember 1992 als Richter an das Verwaltungsgericht München zurück. Seit 29. November 1994 ist er Richter und seit 1. Juni 2005 Vorsitzender Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Neben seiner richterlichen Tätigkeit im 24. Senat vertrat er von 2003 bis September 2007 als Pressesprecher den Verwaltungsgerichtshof nach außen. 2007 wurde er zu dessen Vizepräsidenten ernannt. Am 13. Juli 2010 bestimmte ihn der Bayerische Ministerrat in Nachfolge des ausscheidenden Rolf Hüffer zum Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofs. Er trat sein Amt am 1. Oktober 2010 an. Damit ist er qua Amt auch Mitglied im Verwaltungsrat des Bayerischen Rundfunks.[1]

Seit 2005 ist er zudem Richter des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bayerisches Staatsministerium des Innern: Pressemitteilung Nr. 344/07

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Verwaltungsrat auf www.br.de, abgerufen am 25. März 2019