Territorialprälatur Xingu

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Territorialprälatur Xingu
Basisdaten
Staat Brasilien
Metropolitanbistum Erzbistum Belém do Pará
Prälat João Muniz Alves OFM
Emeritierter Prälat Erwin Kräutler CPPS
Generalvikar Fritz Tschol CPPS
Fläche 368.092 km²
Pfarreien 15 (2013 / AP 2014)
Einwohner 429.000 (2013 / AP 2014)
Katholiken 330.000 (2013 / AP 2014)
Anteil 76,9 %
Diözesanpriester 17 (2013 / AP 2014)
Ordenspriester 13 (2013 / AP 2014)
Katholiken je Priester 11.000
Ordensbrüder 27 (2013 / AP 2014)
Ordensschwestern 40 (2013 / AP 2014)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Portugiesisch
Kathedrale Catedral Prelatícia Sagrado Coração de Jesus
Website www.prelaziadoxingu.com.br

Die Territorialprälatur Xingu (lateinisch Territorialis Praelatura Xinguensis, portugiesisch Prelazia do Xingu) ist eine in Brasilien gelegene römisch-katholische Territorialprälatur und die flächenmäßig größte Diözese Brasiliens. Der Bischofssitz ist in Altamira im Bundesstaat Pará.

Bekannt ist Xingu u. a. durch den Einsatz des ehemaligen Bischofs Erwin Kräutler für die Rechte der Indios und die Erhaltung des Amazonas-Urwalds.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Territorialprälatur Xingu wurde am 16. August 1934 durch Papst Pius XI. mit der Päpstlichen Bulle Animarum bonum postulat aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Belém do Pará sowie der Territorialprälaturen Santíssima Conceição do Araguaia und Santarém errichtet. Die Territorialprälatur Xingu wurde dem Erzbistum Belém do Pará als Suffragan unterstellt. Mit der Seelsorge wurde die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut (CPPS) betraut.

1935 wurde zunächst Armando Bahlmann OFM als Apostolischer Administrator eingesetzt, noch im selben Jahr gefolgt von Clemens Geiger, der 1948 zum ersten Prälaten von Xingu ernannt wurde.

Bischöfe der Prälatur Xingu[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]