Pará

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Pará
UruguayArgentinienParaguayPeruChileKolumbienVenezuelaGuyanaSurinamFrankreichBolivienAmapáRoraimaAcreAmazonasParáRondôniaMaranhãoPiauíCearáRio Grande do NorteParaíbaPernambucoAlagoasSergipeTocantinsMato GrossoEspírito SantoDistrito Federal do BrasilBahiaRio de JaneiroGoiásMato Grosso do SulMinas GeraisSão PauloParanáSanta CatarinaRio Grande do SulLage
Über dieses Bild
Symbole
Flagge
Flagge
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Brasilien
Hauptstadt Belém
Fläche 1.247.689,5 km²
Einwohner 7.581.051 (2010[1])
Dichte 6,1 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BR-PA
Webauftritt www.pa.gov.br (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Gouverneur Helder Barbalho (seit 2019)[2]
Partei (MDB)
Wirtschaft
BIP 77.848 Mio. R$
10.259 R$ pro Kopf
(2010[3])

Koordinaten: 4° S, 53° W

Pará, amtlich portugiesisch Estado do Pará, ist ein Bundesstaat im Norden Brasiliens im Amazonasgebiet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Boot auf dem Rio Guamá

Pará ist der östliche der beiden großen Bundesstaaten am Amazonas – neben dem nach dem Strom benannten Nachbarstaat, deckt Pará seinen Unterlauf ab. Der gewaltige Mündungsbereich des Amazonas, mit der größten Flussinsel der Welt, Marajó, liegt in Pará. Der Bundesstaat ist zum überwiegenden Teil von Tropischem Regenwald bedeckt, dessen Fläche jedoch durch zunehmende Abholzung vor allem an der Ostgrenze schrumpft.

Mit ca. 1,246 Mio. km² (2018) ist Pará flächenmäßig der zweitgrößte Bundesstaat. Er hat nach der Volkszählung des IBGE von 2010 7.581.051 Einwohner, die Paraenser genannt werden.[1] Zum 1. Juli 2019 wurde die Bevölkerung durch das IBGE auf 8.602.865 Einwohner geschätzt.[4] Hauptstadt ist Belém (rund 1,4 Mio. Einwohner), weitere wichtige Städte sind Santarém und Marabá.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regenwald wird von intensiv betriebener Holzindustrie bewirtschaftet. Problematisch ist die Benachteiligung der Urbevölkerung durch Brandrodung und Zerstörung des Regenwaldes.

Zu den wichtigsten Exportprodukten gehören Eisenerz, Tonerde (Al2O3), Aluminium und Holz.

Größte Städte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Catedral da Sé in der Altstadt von Belém

Die größten Städte mit ihrer Einwohnerzahl laut Volkszählung von 2010 sind:

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Belém befindet sich das Stadion Mangueirão, das im August 1969 fertiggestellt wurde. 2002 wurde es als Olympisches Stadion deklariert. Wie in jedem anderen Bundesstaat Brasiliens wird in Pará eine Staatsmeisterschaft im Fußball ausgetragen, das Campeonato Paraense.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pará – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE): Pará: Síntese. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 23. Juni 2015; abgerufen am 14. Juli 2015.
  2. Helder 15 (Governador). In: todapolitica.com. Eleições 2018, abgerufen am 4. September 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE): Produto Interno Bruto – PIB e participação das Grandes Regiões e Unidades da Federação – 2010. (PDF) 2010, abgerufen am 24. Juli 2013.
  4. Pará – Panorama. In: cidades.ibge.gov.br. IBGE, abgerufen am 4. September 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  5. Der Distrikt Mojuí dos Campos wurde zum 1. Januar 2013 eine eigenständige Stadt.