The German Times

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The German Times
The German Times Logo
Beschreibung Monatszeitung
Verlag Times Media GmbH
Erstausgabe 17. Januar 2007
Verkaufte Auflage 60.000 Exemplare
Chefredakteur Peter Köpf
Herausgeber Theo Sommer
Weblink The German Times online
ISSN

The German Times (GT) ist eine seit 2007 in englischer Sprache erscheinende Monatszeitung für Europa aus dem Verlagshaus Times Media, die sich an Leser in den 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) sowie in der Schweiz, in Norwegen und in der Türkei richtet. Seit 2009 gibt es The German Times auch in Teilen Russlands und in Australien. Inhaltsschwerpunkte sind Politik, Wirtschaft und Kultur. Die Auflage beträgt 60.000 Exemplare im Monat. Die Zeitung wird in Berlin redaktionell hergestellt und nahe Frankfurt in Mörfelden-Walldorf von Dogan Media im US-amerikanischen Broadsheet-Format gedruckt. The German Times ist überwiegend anzeigenfinanziert und politisch unabhängig. Sie ist das europäische Pendant zu The Atlantic Times, die im selben Verlag erscheint.

Die erste Ausgabe der German Times kam am 17. Januar 2007 zum Auftakt der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 heraus und wurde im Europäischen Parlament in Straßburg im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel, des Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering und des Vorsitzenden der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Europas, Martin Schulz, vorgestellt. Beim abendlichen Galakonzert zur Feier der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wurde die German Times in Anwesenheit des britischen Europa-Ministers Geoff Hoon und des deutschen Botschafter in London, Wolfgang Ischinger, in der britischen Hauptstadt präsentiert.[1]

Herausgeber der German Times ist Theo Sommer, langjähriger Herausgeber der Hamburger Wochenzeitung Die Zeit. Chefredakteur ist Peter Köpf. Rainer Bieling verantwortet die Sonderbeilagen.

Verlag, Herausgeber und Redaktion verfolgen das Ziel, die Vielfalt der Stimmen aus Deutschland in Europa zur Geltung zu bringen. Herausgeber Theo Sommer sagte bei der Präsentation in London: „Wir hielten die Zeit für gekommen, eine Plattform zu schaffen, um europäische Themen kontrovers zu diskutieren.“[2] The German Times hat den Untertitel For Europe und will laut Online-Selbstdarstellung „unser gemeinsames Europa“ voranbringen, um ihm „in den Herzen und in den Köpfen der Menschen immer mehr Akzeptanz zu verschaffen“.[3]

Adressaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The German Times vom Mai 2009 mit Leitartikel von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes.

Regelmäßige Empfänger der German Times sind nach Verlagsangaben die Parlamentsabgeordneten in den 28 Mitgliedstaaten der EU, in der Schweiz, in Norwegen, in der Türkei und auch in Russland, alle Abgeordneten des Europäischen Parlaments in Straßburg und die Mitglieder der EU-Kommission in Brüssel. Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik, Forschung, Wissenschaft und Kultur in den genannten Ländern Europas erhalten The German Times im Direktversand. Auch das deutsche Bundeskanzleramt, alle Bundesministerien und die Abgeordneten von Bundestag und Bundesrat sind regelmäßige Empfänger der Zeitung.

The German Times ist überdies in Lufthansa-Maschinen auf Flügen zwischen den europäischen Hauptstädten erhältlich, ebenso an Zeitungskiosken an Flughäfen und Bahnhöfen in größeren Städten Europas. Im Einzelverkauf kostet sie europaweit 2 Euro.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht „Zeitung für Europa. Die ‘German Times’ stellt sich vor“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rubrik Feuilleton, 19. Januar 2007
  2. Matthew Beard am 29. Januar 2007 in The Independent Online: The German Times: It scored with the World Cup. Now for a new goal
  3. The German Times Online: Was will diese Zeitung?