Mörfelden-Walldorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Mörfelden-Walldorf
Mörfelden-Walldorf
Deutschlandkarte, Position der Stadt Mörfelden-Walldorf hervorgehoben
Koordinaten: 49° 59′ N, 8° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Groß-Gerau
Höhe: 104 m ü. NHN
Fläche: 44,16 km²
Einwohner: 33.159 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 751 Einwohner je km²
Postleitzahl: 64546
Vorwahl: 06105
Kfz-Kennzeichen: GG
Gemeindeschlüssel: 06 4 33 008
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Westendstraße 8
64546 Mörfelden-Walldorf
Webpräsenz: www.moerfelden-walldorf.de
Bürgermeister: Heinz-Peter Becker (SPD)
Lage der Stadt Mörfelden-Walldorf im Kreis Groß-Gerau
Ginsheim-Gustavsburg Bischofsheim (Mainspitze) Rüsselsheim am Main Raunheim Kelsterbach Trebur Nauheim Mörfelden-Walldorf Riedstadt Groß-Gerau Büttelborn Stockstadt am Rhein Biebesheim am Rhein Gernsheim Wiesbaden Main-Taunus-Kreis Frankfurt am Main Rheinland-Pfalz Kreis Bergstraße Landkreis Offenbach Darmstadt Landkreis Darmstadt-DieburgKarte
Über dieses Bild
Mörfelden-Walldorf, mit dem Frankfurter Flughafen im Hintergrund

Mörfelden-Walldorf ist als Doppelstadt mit über 32.000 Einwohnern nach Rüsselsheim am Main die zweitgrößte Stadt im Kreis Groß-Gerau in Hessen.

Der südliche Teil des Frankfurter Flughafens liegt teilweise auf dem Gebiet der Stadt Mörfelden-Walldorf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörfelden-Walldorf liegt in der Untermainebene im Rhein-Main-Gebiet, im Dreieck zwischen den südhessischen Großstädten Frankfurt am Main, Darmstadt und Wiesbaden und südlich des Frankfurter Flughafens. Die Stadtkerne von Walldorf im Norden und Mörfelden im Süden sind rund 3,8 Kilometer voneinander entfernt. Zwischen beiden Stadtteilen liegt noch immer eine unbebaute Freifläche von bis zu 1,5 Kilometer, nur unterbrochen durch eine Baum- und eine Gesamtschule. Im Westen hat das Stadtgebiet Anteil an dem ausgedehnten Naturschutzgebiet Mönchbruch. Östlich von Mörfelden, an der A 5, liegt mit dem Oberwaldberg (145 m), der aus einer ehemaligen Mülldeponie entstanden ist, der höchste Punkt im Kreis Groß-Gerau.

Nachbargemeinden und -kreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörfelden-Walldorf grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main und die Stadt Neu-Isenburg (Landkreis Offenbach), im Osten an die Stadt Langen und die Gemeinde Egelsbach (beide Landkreis Offenbach), im Süden an die Gemeinde Erzhausen, die Stadt Weiterstadt (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg) und die Gemeinde Büttelborn, sowie im Westen an die Stadt Groß-Gerau, die Gemeinde Nauheim und die Stadt Rüsselsheim am Main.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörfelden-Walldorf besteht aus den beiden Stadtteilen Mörfelden und Walldorf. Mit der Wüstung Guntheim gab es früher nordöstlich von Walldorf einen weiteren Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörfelden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mörfelden wurde im Codex Laureshamensis von 830 bis 850 unter der Bezeichnung Mersenualt erstmals erwähnt und gehört zum fränkischen Reichsgutbesitz. In den historischen Unterlagen findet Mörfelden in den folgenden Jahrhunderten unter anderem mit diesen Ortsnamen Erwähnung: Mersfelt im Jahr 1016, Mersevelt im 13. und 14. Jahrhundert, Merßfeldt 1413, Merffeld 1550, Mehrfelden 1573, bis ab 1614 Mörfelden gebräuchlich bleibt.[2] Die Mörfelder Kirche wurde schon 1304 als „Pfarrkirche mit Filial auf dem Gundhof“ geführt.

Rings um Mörfelden befanden sich im Mittelalter große Waldungen, die Teil des Reichsforstes Dreieich dem sogenannten Wildbann Dreieich waren. Die Rechtsverhältnisse des Wildbannes wurden in einem Wildbannweistum festgehalten. Dieses wurde im Jahr 1338 auf Veranlassung von Kaiser Ludwig dem Bayern auf dem Maigericht in Langen aufgeschrieben. Unter den dort genannten 30 Wildhuben ist die Wildhube Mersevelt erwähnt.

Durch seine seit alters her günstige Verkehrslage an Handelswegen entwickelte sich Mörfelden zu einem wichtigen Handels- und Verkehrsplatz, der im 15. Jahrhundert eine eigene Zollstelle erhielt. Der Dreißigjährige Krieg unterbrach diese Entwicklung. Das Dorf wurde mehrfach geplündert und verwüstet. Die Pest trug dann dazu bei, dass 1648 am Ende des Krieges von dem aufstrebenden Handelsplatz fast nichts übrig war. Bis die Einwohnerzahl von etwa 500 wieder erreicht wurde bedurfte es vieler Jahrzehnte. Ende des 18. Jahrhunderts hatte Mörfelden erst wieder ca. 900 Einwohner.[3]

Im Jahre 1600 kam Mörfelden zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die 1806 im Großherzogtum Hessen aufging. Verwaltet wurde es bis 1820 vom Amt Kelsterbach, das ab 1816 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte. 1821 wurden im Großherzogtum Landratsbezirke eingeführt und Mörfelden dem Landratsbezirk Langen zugeteilt. 1832 wurden die Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Dadurch gelangte Mörfelden in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehörte Mörfelden zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Darmstadt, bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig wurde. Dort verblieb der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.[2]

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer Arbeitersiedlung, in den 1920er Jahren gar zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung. Diese Entwicklung wurde in den 1930er Jahren durch die nationalsozialistischen Machthaber gewaltsam beendet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Währungsreform von 1948 wurde Mörfelden ein bevorzugtes Wohngebiet. Zunächst durch Aufnahme von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und später durch ständige Zuzüge von außerhalb setzte eine starke Bevölkerungszunahme ein, die bis in die jüngste Gegenwart anhält.[3]

Die Gemeinde wurde am 18. März 1968 durch den Hessischen Minister des Innern zur Stadt erhoben.[4]

Walldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Walldorf wurde 1699 als „Waldenserkolonie am Gundhof“ von 14 Familien gegründet. Zuvor hatte sich Landgraf Ernst-Ludwig von Hessen-Darmstadt bereit erklärt, Waldenser – protestantische französische Flüchtlinge – in seinem durch den Dreißigjährigen Krieg in hohem Maße entvölkerten Land aufzunehmen. 1715 erhielt der Ort seinen heutigen Namen. Die Verwaltungsgeschichte teilt es mit Mörfelden.

Nach langen Jahren finanzieller Schwierigkeiten war Walldorf in Jahren 1804/05 in der Lage mit Hilfe von Spenden der reformierten Gemeinden in Frankfurt, Holland, Großbritannien und der Schweiz eine Kirche zu bauen. Die Deutsche Sprache setzte sich nur allmählich durch, doch im Jahr 1815 wurde selbst der Gottesdienst nicht mehr in französischer Sprache gehalten.

Nachdem die Eisenbahnlinie Frankfurt – Mannheim 1879 ihren Betrieb aufgenommen hatte, wandte sich der bis dahin ländlich geprägte Ort in eine Arbeitersiedlung. Der durch ständigen Zuzug geprägte Aufschwung wurde aber durch die beiden Weltkriege unterbrochen.

Ca. 1935 bis 1944 bestand in Walldorf das KZ-Außenlager Walldorf. 1700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt und mussten am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Rollbahnen verrichten. Dieses Kapitel der Vergangenheit wurde vorerst vergessen und wurde erst 1972 von drei interessierten Jugendlichen wiederentdeckt. Inzwischen wurde auch dieses Thema im Film Rollbahn (2003)[5][6] bearbeitet. Seit dem Jahr 2000 erinnert ein historischer Lehrpfad mit einem Gedenkstein als Ausgangspunkt an das ehemalige KZ-Außenlager Walldorf; er wurde im Beisein von überlebenden Frauen des Lagers und unter Mitwirkung von Peter Härtling eröffnet.[7]

Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Heimatvertriebene und Flüchtlinge aufgenommen werden, was viele Probleme mit sich brachte, aber auch die Entwicklung zur Kleinstadt vorantrieb.

Im Jahr 1962 wurde die Gemeinde auf Beschluss des Hessischen Landtages zur Stadt erhoben.[8]

Mörfelden-Walldorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Mörfelden-Walldorf entstand am 1. Januar 1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch einen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Städte Mörfelden und Walldorf unter dem Druck eines Eingemeindungsbegehrens der Stadt Frankfurt am Main durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau.[9] Für ein Jahr hieß die Stadt danach Waldfelden, wurde aber auf Antrag des Magistrats der neugegründeten Stadt durch die Landesregierung mit Wirkung zum 1. Januar 1978 in Mörfelden-Walldorf umbenannt.[10]

Im Jahr 1973 wurde im Flurdistrikt An den Nußbäumen mitten zwischen Walldorf und Mörfelden die Bertha-von-Suttner-Schule als Integrierte Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe errichtet.[11] Ihre zentrale Lage symbolisiert die gedachte Mitte der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionell stark in Mörfelden-Walldorf sind von jeher die Arbeiterparteien, vor 1933 waren die beiden damals selbstständigen Stadtteile Hochburgen der KPD. Lange Zeit konnte die NSDAP nicht in Mörfelden Fuß fassen.

Bei den Kommunalwahlen am 6. März 2016 blieb die SPD trotz deutlicher Verluste stärkste Partei. Wahlgewinner waren vor allem die erstmals angetretenen Freien Wähler, die aus dem Stand 10 Sitze im Parlament erhielten und die DKP, welche hier seit den 1970er Jahren im Gemeindeparlament vertreten ist. Auch die FDP konnte sich gegenüber der letzten Kommunalwahl 2011 von 1 auf 3 Sitze verbessern. Seit der Widerstandsbewegung gegen die Startbahn West des Frankfurter Flughafens sind die Grünen in Mörfelden-Walldorf traditionell stark verankert, welche aber aktuell enorme Verluste hinnehmen mussten.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[12] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[13][14]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
      
Von 45 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften 2016 2011 2006 2001 1997
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 26,6 12 35,5 16 38,6 18 43,7 20 47,8 22
Freie Wähler FW 22,8 10
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 18,8 9 26,0 12 28,4 13 26,8 12 25,3 12
Deutsche Kommunistische Partei/­Linke Liste DKP/LL 13,8 6 8,7 4 11,6 5
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 11,5 5 24,0 11 16,3 7 16,4 7 13,2 6
Freie Demokratische Partei FDP 6,5 3 3,7 1 5,0 2 4,8 2 3,6
Deutsche Kommunistische Partei/­Offene Liste DKP/OL 8,3 4 10,2 5
Partei Mensch Umwelt Tierschutz Die Tierschutzpartei 1,9 1
Freie Bürger Mörfelden-Walldorf BüMöWa 0,2
prozentualer Anteil ungültiger Stimmen 4,3 5,3 3,6 3,6 3,1
Sitze gesamt 45 45 45 45 45
Wahlbeteiligung 42,6 % 41,9 % 41,6 % 53,8 % 63,9  %
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister Heinz-Peter Becker am 7. Oktober 2009

Bürgermeister ist seit 2007 der SPD-Politiker Heinz-Peter Becker.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Mörfelden-Walldorf pflegt folgende Städtepartnerschaften:[15]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert-Schweitzer-Schule Stadtteil Mörfelden
  • Bürgermeister-Klingler-Schule Stadtteil Mörfelden
  • Wilhelm-Arnoul-Schule Stadtteil Walldorf
  • Waldenser Schule Stadtteil Walldorf

Integrierte Gesamtschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bertha-von-Suttner-Schule

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stadtteil Mörfelden
  • Stadtteil Walldorf

Im Stadtteil Walldorf errichtete die Hamburger Betreuungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH (Bewobau) Anfang der 1960er Jahre eine Eigenheimsiedlung nach Entwürfen von Richard Neutra. Die Siedlung besteht aus 42 ein- bzw. zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern, die als Typenbauten ausgeführt sind. Kennzeichnend für die Häuser sind typische Merkmale des Neutra-Stils wie große Glasflächen, fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenräumen, „reflecting ponds“, überkragende Flachdächer mit „Spinnenbein“-Stütze und asymmetrische Grundrisse. Die Bauten stehen seit 1984 unter Denkmalschutz. Eine ähnliche Siedlung nach Neutra-Entwürfen errichtete die Bewobau zeitgleich mit der Bewobau-Siedlung Quickborn.[16]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mörfelder Heimatmuseum[17]
  • Walldorfer Heimatmuseum[18]

Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad führt von La Poët-Laval in Frankreich und Torino in Italien über Mörfelden-Walldorf bis nach Bad Karlshafen in Nordhessen. Ein Teilstück von 9 Kilometern des rund 1800 Kilometer langen Wanderweges führt entlang des Oberwaldsees (östlich von Mörfelden) und durch Walldorf. Am Oberwaldsee und am Schnepfensee ist die Geschichte der Waldenser mit den Themen Glaube und Gesellschaft, Mittelalterliche Laien- und Armutsbewegung und das Ankommen in der Fremde auf Schautafeln dargestellt.[19]

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl gibt es in der Stadt Mörfelden-Walldorf eine erstaunliche Anzahl an modernen Kunstwerken im öffentlichen Raum zu bewundern[20]. Die Stadt steht damit im Bundesvergleich ganz weit oben[21]. Der Grund und Ursprung ist in der jährlichen Skulpturenausstellung Skulpturen im Park zu suchen, die der Chemiker und Künstler Otto Schaffner 1998 ins Leben rief. Später gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern die Kommunale Galerie Mörfelden-Walldorf[22]. Die Kommunale Galerie richtet – neben anderen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – in jedem Sommer die Skulpturen im Park (mit Preisträgern) aus. In den vergangenen Jahren präsentierten hier arrivierte und international erfolgreiche Bildhauer, darunter u. a. E. R. Nele, Vera Röhm, Ottmar Hörl oder Werner Pokorny, ebenso wie jüngere Künstler ihre Werke. Die Skulpturen im Park entwickelten sich auf diese Weise zu einer über die Region hinaus anerkannten Veranstaltung. Viele der Skulpturen im öffentlichen Stadtraum wiederum sind Leihgaben der ausstellenden Künstler oder konnten von der Stadt im Anschluss an die Skulpturen im Park erworben werden.

Feste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Merfeller Kerb (St. Gallus-Tag)
  • Walldorfer Kerb
  • Prunksitzung des Carneval Vereins der "1.CCW Die Buschspatzen" von Walldorf
  • Prunk- und Damensitzung vom Carneval Verein Mörfelden „die Sandhasen“ e. V.
  • „MöWa - Rockt“
  • „Sounds of Fasching“
  • „Summerflair“
  • Latwejefest
  • Jazzfest
  • Faschingsdisco „Rummel im Dschungel“
  • „Blues meets Karibik“ (jährliches Konzert mit „Orange Box“ und „Sabor Latino“)
  • Altstadtfest (unregelmäßig)
  • „Rund um die Kersch“ (Kirche) (Fest der evangelischen Kirchengemeinde)
  • Grillfest am Dalles des Kegelclubs Olympia Mörfelden
  • Anglerfest Walldorf
  • Alljährliches Merfeller Schüttfest
  • Hüttenfest am Schnepfensee
  • Gickelfest Walldorf
  • Hinkelfest Mörfelden
  • Weinfest
  • Internationales Kinderfest am 23. April

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Februar 2014 hat der regionale Fernsehsender rheinmaintv seinen Sitz im Mörfelder Gewerbegebiet Ost.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TTC Mörfelden: Der TTC Mörfelden gehörte in der Vergangenheit lange Zeit zu den führenden deutschen Tischtennisvereinen. In den 1950er Jahren wurde er viermal deutscher Meister: 1954/55, 1955/56, 1956/57 und 1959/60. Er gehörte auch zu den Gründungsvereinen der Tischtennis-Bundesliga, der er von 1966 bis 1969 und von 1971 bis 1981 angehörte.
  • TGS Walldorf: Die Turngesellschaft Walldorf 1896 e. V. hat über 4000 Mitglieder und bietet zahlreiche Sportangebote an. Aikido: Die Aikido Abteilung der TGS-Walldorf wurde 1972 von Alfred Heymann gegründet. Fitness-Studio: Bildet die größte Abteilung innerhalb des Vereins mit über 1000 Mitgliedern. Das Fitness-Studio der TGS wurde im Jahr 2007 um einen weiteren Gebäudeteil erweitert. Weitere Sportarten: Handball, Faustball, Sportschützen, Bogenschießen, Leichtathletik, Wintersport und Inline-Skating, Wandern, Klettern, Skat, Tennis, Tanzen (Standard & Latein), Judo, Gymnastik und Gesundheitssport, Breiten- und Freizeitsport, Flagfootball, Jazz and Modern Dance, Country- und Western Tanz, Rope Skipping, Turnen
  • Rot-Weiß Walldorf: Der 1914 gegründete Breitensportverein SV Rot-Weiß Walldorf unterhält neben der Fußballabteilung die Sparten Tischtennis, Sportkegeln, Gymnastik und Musik.
  • Sport- und Kulturvereinigung (SKV) Mörfelden: Aikido, Akkordeon, Badminton, Blasorchester, Behindertensport, Folklore, Fußball, Gesang, Gymnastik, Handball, Herzsport, Judo, Kegeln, Leichtathletik, Radsport, Tanzen, Tennis, Turnen, Volleyball, Wassersport, Wintersport.
  • SKG Walldorf 1888 e. V.: Fußball, Tennis, Tischtennis, Minigolf, Schützen, Gesang, Volleyball, Turnen, Boule, Karneval, Cricket, Boxen, Racing Club RCW
  • SC Kickers 1966 e. V. Mörfelden: Fußball (Frauen- und Mädchenfußball)
  • Schützenverein Tell-Mörfelden: Luftgewehr, Luftpistole, KK-Gewehr, Vorderlader Gewehr und Pistole in Steinschloss Perkussion und Luntenschloss, Großkalieber Pistolen und Gewehre.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

in Mörfelden-Walldorf geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mit Mörfelden-Walldorf verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Kreuder (1904–1974), Maler und Kunstpädagoge
  • Kurt Oeser (1928–2007), Gemeindepfarrer in Mörfelden
  • Peter Härtling (* 1933), Schriftsteller; wohnt in Mörfelden-Walldorf
  • Erich Arndt (* 1938), Tischtennisspieler; wohnt in Mörfelden-Walldorf
  • Bernd Rosemeyer, deutscher Autorennfahrer, am 28. Januar 1938 auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt bei Mörfelden-Walldorf tödlich verunglückt.
  • Kevin Pezzoni (* 1989), Fußballspieler, zuerst bei Rot-Weiß Walldorf
  • Niklas Süle (* 1995), Fußballspieler, zuerst bei Rot-Weiß Walldorf
  • Andreas Heinz (* 1991), Badmintonspieler, zuerst bei der SKG Walldorf
  • Christoph Oeser (* 1956), Jazzmusiker
  • Sybille Schönberger (* 1977), deutsche Sterneköchin; wohnt in Mörfelden-Walldorf
  • Emilíana Torrini (* 1977), isländische Sängerin, Musikproduzentin, Komponistin; wohnte einige Zeit in Mörfelden-Walldorf
  • Tanja Krämer (* 1980), Tischtennisspielerin; wohnt in Mörfelden-Walldorf
  • Wolfgang Solz (* 1940), Fußballspieler; wohnt in Mörfelden-Walldorf

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carl Horst Hoferichter: Die Stadt Mörfelden. Geschichte und Dokumentation. Hrsg. Magistrat der Stadt Mörfelden-Walldorf, 1991 [Hardcover, 22 x 26.5 cm, 448 S.]
  • Mörfelden gestern. Bilder - Berichte - Gebabbel - Erinnerungen. Hrsg. Blickpunkt, Stadtzeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Mörfelden / Rudi Hechler, 1986 [Softcover, 21 x 19.5 cm, 268 S.]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mörfelden-Walldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Mörfelden, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 23. Juli 2012, abgerufen am 13. November 2012.
  3. a b Geschichte Mörfeldens auf der Stadtseite (Abgerufen im Nov. 2012)
  4. Verleihung des Rechts zur Führung der Bezeichnung Stadt vom 18. März 1968 (StAnz. S. 826) Seite 10 der tif-Datei 3,58 MB
  5. Film Rollbahn, gg-online (Abgerufen im November 2012)
  6. Film Rollbahn, Basis-Film Verleih GmbH, Berlin (Abgerufen im Nov. 2012)
  7. Lehrpfad KZ-Walldorf (GG online)
  8. Geschichte von Walldorf in Internetauftritt der Stadt Mörfelden-Walldorf (Abgerufen im November 2012)
  9. Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau vom 26. Juni 1974 In: GVBl.I 1974/22
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 366.
  11. Homepage der Bertha-von-Suttner-Schule
  12. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  13. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2011 und 2006
  14. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997
  15. Stadtportrait: Städtepartnerschaften
  16. Neutra-Häuser in Deutschland: Wohnen im Neutra-Bungalow - Interview mit Hilmer Goedeking. In: Monumente von August 2008.
  17. Museum Mörfelden (GG online)
  18. Museum Walldorf (GG online)
  19. Oberwaldberg / Oberwaldsee (GG online)
  20. SkulpTour Mörfelden-Walldorf. Welt-der-Form, Abruf: 15. September 2009
  21. Skulptur im öffentlichen (Stadt-)Raum. Welt-der-Form, Abruf: 15. September 2009
  22. Die Kommunale Galerie hat ihren Ausstellungsraum in der Stadthalle Walldorf. Abruf: 17. September 2009