Thomas Druyen

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Thomas Druyen (* 2. Juli 1957 in Süchteln, heute Viersen) ist ein deutscher Soziologe und Institutsleiter an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1996 bis 2013 war Druyen mit der Schauspielerin Jenny Jürgens verheiratet.

Im September 2016 heiratete er Konstanze Bruhns. Druyen lebt in Düsseldorf.

Wissenschaftliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Druyen studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster die Fächer Jura, Soziologie, Publizistik und Philologie sowie Anthropologie an der Universität Colombo. Er beschloss seine Universitätsstudien in Münster 1988 mit den Abschlüssen Magister Artium, 1990 der Promotion zum Dr. phil. und der Habilitation 2004. Im selben Jahr wurde er zum Honorarprofessor am Fachbereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Győr berufen. Dort war er auch von 1999 bis 2004 Direktor am Institut für den Dialog der Generationen. Druyen lehrt seit 2004 am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und war dort von 2006 bis 2010 Direktor des Forums für Vermögensforschung. Ebenso war er von 2005 bis 2007 am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin tätig.

Von 2000 bis 2004 war Druyen Vorstand der Schweizerischen Peter Ustinov Stiftung. Seit 2001 ist Druyen Kuratoriumspräsident der von ihm 1999 gegründeten Stiftung „Dialog der Generationen“ in Düsseldorf. Von 2003 bis 2007 arbeitete er bei der LGT Privatbank in Liechtenstein und war Chefredakteur des Kundenmagazins „Credo“. Ebenso war er von 2004 bis 2009 Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Kloster Steinfeld. Seit 2007 ist Druyen ordentlicher Professor des Lehrstuhls für Vergleichende Vermögenskultur und Vermögenspsychologie und seit 2009 Vorstand des gleichnamigen Instituts sowie des Instituts für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement, beide an der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien.

Wissenschaftliches Forschungsfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermögensforschung und Vermögenskultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seinen Studien untersucht Druyen unter anderem den Einfluss von privaten Geldvermögens auf die Gesellschaft. Zu diesem Zweck führte Druyen Interviews mit Reichen und Superreichen (begonnen bei 30 Mio. US-Dollar Netto-Finanzvermögen bis hin zu mehreren Milliarden US-Dollar frei verfügbaren Kapitalvermögens). Druyen unterscheidet dabei zwischen Reichtum auf der einen und Vermögen auf der anderen Seite. Während unter den Reichtumsbegriff all jene quantitativen Variablen gefasst werden, die in irgendeiner Form messbar sind, umfasst der Vermögensbegriff auch seine qualitative Verwendung und seine individuellen Voraussetzungen. Seine Vermögensforschung rückt somit jene Klientel ins Zentrum, die neben selbst gewählten Teilen ihres Reichtums auch ihre Fähigkeiten, ihr Know-how und ihr Verantwortungsbewusstsein einsetzt, um die gesellschaftliche Entwicklung mitzugestalten. [1]

Demografischer Wandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Druyen setzt dem im Allgemeinen negativen Bild des Alters ein positives Altersbild entgegen. Es gelte, das neu gewonnene Potential des Alters zu entdecken und die sich daraus ergebenden Chancen für die Allgemeinheit zu nutzen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blick in die Seelen der Milliardäre