Thomas Fränzel

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Thomas Fränzel bei der Premiere des Tatorts Bluthochzeit auf dem Filmfest Hamburg 2009

Thomas Fränzel (* 1979 in Erfurt[1]) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sohn eines Jazz-Saxophonisten übte nach dem Abitur in Erfurt und einem Volontariat beim Rundfunk zunächst verschiedene Tätigkeiten beim Film und am Theater aus. Von 2002 bis 2006 studierte er Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Noch während des Studiums erhielt er die Hauptrolle in Vanessa van Houtens Debütspielfilm Haus der Wünsche.[2] Der Kurzfilm Das Mädchen mit den gelben Strümpfen mit Thomas Fränzel und Rosalie Thomass in den Hauptrollen wurde 2008 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. In der 2008 gedrehten Tatort-Folge Bluthochzeit hatte Fränzel eine größere Rolle an der Seite von Peter Kremer, Eva Mattes und Petra Schmidt-Schaller. Fränzel spielte die Hauptrolle eines idealistischen jungen Lehrers im Studienabschlussfilm Ausreichend, der auf zahlreichen internationalen Festivals lief und den First Steps Award 2012 in der Kategorie „Spielfilm bis 60 Minuten“ erhielt.[3] Im selben Jahr war er in einer großen Nebenrolle im Kinofilm Offroad an der Seite von Nora Tschirner und Elyas M’Barek zu sehen. 2013 spielte er mit Maria Schrader und Ursula Werner im Kinofilm Schwestern von Anne Wild. Im Improvisationsfilm Alki, Alki von Regisseur Axel Ranisch drehte er 2014 in der Rolle eines Psychotherapeuten mit Oliver Korittke und Iris Berben. Auch am Theater war der freischaffende Schauspieler zu sehen, so als Gast am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Er arbeitet zudem als Sprecher für Hörspielproduktionen, Features sowie für Werbespots in Kino und TV.
Fränzel lebt in Berlin. Mit der Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller ist er seit 2008 liiert und seit 2014 verheiratet[4] und hat mit ihr eine Tochter (* 2011).[5]
Seit August 2020 leben Fränzel und Schmidt-Schaller getrennt.[6]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil beim Maxim Gorki Theater (Memento vom 2. Juni 2011 im Internet Archive)
  2. Thomas Fränzel im Teleschau-Porträt, 2008 (Memento vom 22. Januar 2017 im Internet Archive)
  3. First Steps Award 2012, Preisträger und Jurybegründungen (Memento vom 20. Mai 2013 im Internet Archive)
  4. Anne Diekhoff: Schauspielerin Schmidt-Schaller: „Wann, wenn nicht jetzt?“ In: Berliner Morgenpost. 26. April 2018, abgerufen am 29. April 2018.
  5. Das Baby ist da!, Bunte.de vom 14. August 2011
  6. Talea de Freese: Petra Schmidt-Schaller soll sich von ihrem Mann getrennt haben. In: Bunte.de. 25. August 2020, abgerufen am 7. September 2020.