Thomas Rempen

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Thomas Rempen (* 1945) ist ein deutscher Kommunikationsdesigner.

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur in Stuttgart studierte Thomas Rempen an der Kunstakademie Stuttgart, danach an der damaligen Werkkunstschule Wuppertal, wo er neben Typografie, Fotografie und Texten die Grundlagen von Werbekonzeptionen studierte. Er schloss seine Studien 1969 mit dem Diplom ab.

Unternehmerische Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Diplom startete er als Junior Art-Director bei einer Werbeagentur. Dort lernte er die Partner kennen, mit denen er 1972 in Düsseldorf die Werbeagentur „Hildmann, Simon, Rempen & Schmitz“ gründete. Nach dem Austritt von Anton Hildmann übernahm er 1985 die Führung der Gesellschaft. In den folgenden Jahren entwickelte sich die Agentur erfolgreich weiter, wofür sie mehrere Auszeichnungen der Werbebranche bekam. Nach der erfolglosen Suche nach besseren Büroräumen für seine Agentur, entwickelte Thomas Rempen 1989 mit der Stadt Düsseldorf für den alten Düsseldorfer Hafen das Konzept eines Architekturparks. Dort baute er mit Frank Gehry von 1994 bis 1998 den Neuen Zollhof.

1993 verließ Thomas Rempen „Hildmann, Simon, Rempen & Schmitz“ und gründet zum 1. Januar 1994 „Rempen & Partner“. Die Agentur-Tochter wysiwyg software design konzipiert mit „Spiegel Online“ das erste elektronische Magazin im Internet.[1]

Rempens Agentur arbeitete mit der französischen Agenturgruppe Havas zusammen, um seine Produkte weltweit verkaufen zu können. 2003 zog sich Thomas Rempen aus gesundheitlichen Gründen aus seiner Agenturgruppe zurück und übertrug alle seine Anteile an seine Partner. Er lebt heute im Münsterland, wo er auf dem eigenen Biolandbau-Betrieb als Projektentwickler arbeitet. 2011 bekam er das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland zuerkannt.[2]

Wissenschaftliche Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2000 erhielt Thomas Rempen den Ruf auf den Lehrstuhl „Integriertes Kommunikationsdesign“ an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Er lehrte dort als ordentlicher Professor bis zu seinem 65. Geburtstag im Jahr 2010.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Rempen ist Mitglied des Art Directors Club von Deutschland (ADC), des Deutschen Designers Club (DDC), er ist Mitglied im Rat für Formgebung und Gründungsmitglied der Bundesstiftung Baukultur.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Frank Patalong: Aus dem Archiv geholt: Surfen wie 1996. In: Spiegel Online. 25. August 2004, abgerufen am 7. Februar 2017.
  2. Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 64, Nr. 9, 17. Januar 2012.