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Tim Mayotte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tim Mayotte Tennisspieler
Tim Mayotte
Tim Mayotte
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 3. August 1960
Größe: 190 cm
Gewicht: 84 kg
1. Profisaison: 1981
Rücktritt: 1992
Spielhand: Rechts
Preisgeld: 2.663.672 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 340:203
Karrieretitel: 12
Höchste Platzierung: 7 (31. Oktober 1988)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open HF (1983)
French Open 2R (1988, 1989)
Wimbledon HF (1982)
US Open VF (1989)
Doppel
Karrierebilanz: 38:57
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 66 (3. Januar 1983)
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Australian Open 2R (1982)
French Open AF (1981, 1982)
Wimbledon 1R (1982)
US Open AF (1981)
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Grand-Slam-Titel:000000
Olympische Spiele
Olympische Medaillen:
Silber Seoul 1988 Einzel
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Timothy „Tim“ Mayotte (* 3. August 1960 in Springfield, Massachusetts) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Mayotte studierte Geschichte an der Stanford University und gewann 1981 den Einzeltitel bei den NCAA Championships. Im selben Jahr wurde er Tennisprofi und konnte an der Seite seines Bruders Chris seinen ersten und einzigen Doppeltitel auf der ATP World Tour erringen. Bei zwei weiteren Turnieren stand er mit unterschiedlichen Doppelpartnern im Finale, wo sie den jeweiligen Gegnern unterlagen. Erst 1985 gewann er in Delray Beach seinen ersten von insgesamt zwölf Einzeltiteln. Insgesamt trat er in fünf Finalpartien gegen Ivan Lendl an, konnte jedoch keine davon für sich entscheiden. Seine höchste Notierung in der Tennis-Weltrangliste erreichte er 1988 mit Position sieben im Einzel sowie 1983 mit Position 66 im Doppel.

Seine besten Einzelergebnisse bei Grand-Slam-Turnieren erreichte er jeweils mit dem Halbfinale 1982 in Wimbledon und 1983 bei den Australian Open. Zudem erreichte er im Doppel zweimal das Achtelfinale der French Open sowie einmal das Achtelfinale der US Open.

Mayotte spielte zwischen 1986 und 1987 fünf Einzelpartien für die US-amerikanische Davis-Cup-Mannschaft. Obwohl er zu dieser Zeit zu den erfolgreichsten US-amerikanischen Einzelspielern gehörte, wurde er nach seinen beiden Einzelniederlagen gegen Eric Jelen und Boris Becker beim Viertelfinale gegen Deutschland in Hartford nicht mehr berücksichtigt. Seine Davis-Cup-Bilanz war mit 1-4 negativ. Bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul trat er für die USA an und gewann nach seiner Finalniederlage gegen Miloslav Mečíř die Silbermedaille im Einzel.

2009 wurde Mayotte von der United States Tennis Association (USTA) zum Nationaltrainer berufen.[1]

Legende
Grand Slam
Olympische Spiele
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP International Series Gold
ATP International Series
Grand Prix (13)
ATP Challenger Series
ATP-Titel nach Belag
Hartplatz (6)
Sand
Rasen (1)
Teppich (6)
Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 18. Februar 1985 Vereinigte Staaten Miami Masters Hartplatz Vereinigte Staaten Scott Davis 4:6, 4:6, 6:3, 6:2, 6:4
2. 16. Juni 1986 Vereinigtes Königreich Queen’s Club Rasen Vereinigte Staaten Jimmy Connors 6:4, 2:1, Aufgabe
3. 9. Februar 1987 Vereinigte Staaten Philadelphia Teppich Vereinigte Staaten John McEnroe 3:6, 6:1, 6:3, 6:1
4. 6. April 1987 Vereinigte Staaten Chicago Teppich Vereinigte Staaten David Pate 6:4, 6:2
5. 19. Oktober 1987 Frankreich Toulouse Hartplatz Ricki Osterthun 6:2, 5:7, 6:4
6. 9. November 1987 Frankreich Paris Indoor Teppich Vereinigte Staaten Brad Gilbert 2:6, 6:3, 7:5, 6:7, 6:3
7. 16. November 1987 Frankfurt Cup Teppich Andrés Gómez 7:6, 6:4
8. 29. Februar 1988 Vereinigte Staaten Philadelphia Teppich Australien John Fitzgerald 4:6, 6:2, 6:2, 6:3
9. 25. Juli 1988 Vereinigte Staaten Schenectady Hartplatz Vereinigte Staaten Johan Kriek 5:7, 6:3, 6:2
10. 10. Oktober 1988 Australien Brisbane Hartplatz Vereinigte Staaten Marty Davis 6:4, 6:4
11. 24. Oktober 1988 Frankfurt Cup Teppich Leonardo Lavalle 4:6, 6:4, 6:3
12. 31. Juli 1989 Vereinigte Staaten Washington D.C. Hartplatz Vereinigte Staaten Brad Gilbert 3:6, 6:4, 7:5

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 4. Oktober 1981  Maui Hartplatz  Hank Pfister 4:6, 4:6
2. 21. März 1982  Straßburg Teppich (i)  Ivan Lendl 0:6, 5:7, 1:6
3. 20. Juni 1982  Bristol Rasen  John Alexander 3:6, 4:6
4. 15. Juli 1984  Newport Rasen  Vijay Amritraj 6:3, 4:6, 4:6
5. 14. April 1985 Vereinigte Staaten WCT Finals Teppich (i)  Ivan Lendl 6:7, 4:6, 1:6
6. 2. Februar 1986  Philadelphia (1) Teppich (i)  Ivan Lendl kampflos
7. 30. September 1988  Olympische Sommerspiele Hartplatz  Miloslav Mečíř 6:3, 2:6, 4:6, 2:6
8. 26. Februar 1989 Vereinigte Staaten Philadelphia (2) Teppich (i)  Boris Becker 6:7, 1:6, 3:6
9. 11. Februar 1990  Mailand Teppich (i)  Ivan Lendl 3:6, 2:6
10. 18. Februar 1990  Toronto Indoor Teppich (i)  Ivan Lendl 3:6, 0:6
11. 11. November 1990  Moskau Teppich (i)  Andrei Tscherkassow 2:6, 1:6
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 25. Januar 1981 San Juan Hartplatz Vereinigte Staaten Chris Mayotte Vereinigte Staaten Tim Gullikson
Vereinigte Staaten Eliot Teltscher
6:4, 7:6

Finalteilnahmen

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Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 16. März 1980  Stuttgart Indoor Hartplatz  Larry Stefanki  Wojciech Fibak
 Tomáš Šmíd
4:6, 6:7
2. 4. April 1982  Frankfurt Teppich (i)  Tony Giammalva  Steve Denton
 Mark Edmondson
7:6, 3:6, 3:6

Einzelnachweise

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  1. teamusa.org (englisch)