Tina Voß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Tina Voß (rechts), 2016

Tina Voß (* 27. November 1969 in Gittelde, Landkreis Göttingen)[1][2] ist eine deutsche Betriebswirtin, Zeitarbeits-Unternehmerin[3] und Honorarkonsulin von Norwegen.[4] Als Schriftstellerin debütierte sie 2014 mit einem Roman, in dem ihr Mops die Hauptrolle spielt.[5]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tina Voß durchlief eine Ausbildung zur Industriekauffrau und anschließend eine Weiterbildung zur Betriebswirtin[1] mit dem Schwerpunkt Finanz- und Investitionsrechnung.[5] Mit dem Personalwesen kam sie in Berührung, als sie mit Anfang zwanzig eine Führungsposition als Personaldisponentin in einer Zeitarbeitsfirma annahm.[1]

1996 machte sich Tina Voß selbständig[6] und gründete zusammen mit einem Partner die Tina Voß Zeitarbeit GmbH. Im Jahr 2000 war sie mit ihrem Unternehmen Marktführerin in der Region Hannover, bezog im Folgejahr eigene Büroräume[7] in Hannover und gründete 2003 die gewerbliche Tochtergesellschaft Tina Voß Industrie GmbH. Im selben Jahr schloss sie einen hauseigenen Manteltarifvertrag mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ab,[7] seit 2008 zahlt sie den Mindestlohn.[8] Ver.di bewertete ihre Firma als ein Unternehmen der Zeitarbeitsbranche, „das sich von vielen anderen in bemerkenswert positiver Weise unterscheide“.[8] Im Jahre 2009 gründete sie die Tina-Voß-Stiftung, die in der Region Hannover Projekte in den Bereichen Jugend, Kultur und Soziales fördert.[9] Tina Voß ist stellvertretende Präsidentin der IHK Hannover.

Voß war mehrmals Gast in TV-Talkshows zum Thema Arbeitswelt.[10][11]

Am 11. Juli 2017 wurde Voß in ihr Amt als Honorarkonsulin von Norwegen eingeführt.[4]

Seit Januar 2019 tritt sie mit Dietmar Wischmeyer in der Sendung Wischmeyers Stundenhotel auf Bremen Zwei auf, in der Alltagsthemen und Alltagsphilosophisches satirisch behandelt werden.[12]

Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Sabine Göttel: Tina Voß, in: 100 hannoversche Köpfe, Hamel 2006
  2. Die Neue Presse vom 24. September 2014 nennt lediglich Seesen als Geburtsort; vergleiche Maike Jacobs: Herrn Karlssons mopsfideles Frauenbuch, Neue Presse, 24. September 2014, S. 28
  3. a b Vergleiche die Angaben unter der GND-Nummer der Deutschen Nationalbibliothek
  4. a b Jan Seddelis: Tina Voß ist Norwegens Konsulin / Zeitarbeits-Chefin wird Diplomatin, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12. Juli 2017, S.
  5. a b Maike Jacobs: Herrn Karlssons mopsfideles Frauenbuch, Neue Presse, 24. September 2014, S. 28
  6. Christoph Dannowski: Im Morgengrauen: Joggen mit Tina Voß, Neue Presse, 7. Januar 2013
  7. a b c Meilensteine, tina-voss.de, abgerufen am 24. September 2014
  8. a b Zeitarbeit: Tina Voß zahlt den Mindestlohn, Pressemitteilung ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen, 1. August 2008
  9. Tina Voß-Stiftung, Bürgerstiftung Hannover
  10. Menschen bei Maischberger, Programm ARD.de, 16. April 2011
  11. West ART Talk – Live aus dem WDR Foyer, Programm ARD.de, 2. Februar 2014
  12. Wischmeyers Stundenhotel – Podcast. Abgerufen am 15. November 2021 (deutsch).
  13. Tina Voß von Wulff zur Heldin gekürt, Neue Presse, 9. Juni 2004; online auf tina-voss.de, abgerufen am 24. September 2014
  14. Preisträger 2005 aus Niedersachsen/Bremen (Memento des Originals vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mittelstandspreis.com, Oskar-Patzelt-Stiftung, 1. November 2005