Seesen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Seesen
Seesen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Seesen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 54′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Goslar
Höhe: 205 m ü. NHN
Fläche: 102,13 km²
Einwohner: 19.337 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38723
Vorwahlen: 05381, 05384
Kfz-Kennzeichen: GS, BRL, CLZ
Gemeindeschlüssel: 03 1 53 012
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 1
38723 Seesen
Webpräsenz: stadtverwaltung-
seesen.de
Bürgermeister: Erik Homann (CDU)
Lage der Stadt Seesen im Landkreis Goslar
Clausthal-Zellerfeld Braunlage Clausthal-Zellerfeld Clausthal-Zellerfeld Lutter am Barenberge Wallmoden Lutter am Barenberge Hahausen Seesen Liebenburg Langelsheim Goslar Goslar Braunlage Braunlage Bad Harzburg Langelsheim Clausthal-Zellerfeld Landkreis Goslar Niedersachsen Landkreis Wolfenbüttel Salzgitter Landkreis Wolfenbüttel Landkreis Hildesheim Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz Thüringen Sachsen-Anhalt gemeindefreies Gebiet HarzKarte
Über dieses Bild

Seesen ist eine Stadt und selbständige Gemeinde im Landkreis Goslar am nordwestlichen Harzrand zwischen Göttingen und Hannover im Südosten von Niedersachsen. Sie wurde 974 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1428 die Stadtrechte. Heute hat Seesen 19.988 Einwohner (am 1. März 2016 laut Stadtverwaltung[2]) und nähert sich wieder der 20.000 Einwohnermarke.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seesen liegt zwischen dem leicht hügeligen Harzvorland und dem Harz als größtem norddeutschen Mittelgebirge und versteht sich auch wegen der günstigen Verkehrslage als das „Fenster zum Harz“.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seesens Nachbargemeinden sind im Norden Bockenem, Lamspringe (beide im Landkreis Hildesheim) und Hahausen, im Osten Lautenthal und Wildemann, im Süden Bad Grund (im Landkreis Osterode am Harz) sowie Bad Gandersheim und Kalefeld (beide im Landkreis Northeim) im Westen.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Seesen (11.249 Einwohner ohne Ortsteile) gehören neben dem Kernort die folgenden Stadtteile:

mit Klingenhagen

mit Stauffenburg (Harz) und Fürstenhagen = (1.670 Einwohner)

mit Unterpanshausen

Die Einwohnerzahlen beziehen sich jeweils auf den 1. März 2016.[3]

Die größten Stadtteile der Stadt Seesen sind von der Fläche und den Einwohnern her Rhüden, Münchehof und Bornhausen.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klimadiagramm für Seesen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand an einer Wegkreuzung und wurde Standort eines Königshofes. Otto II. schenkte ihn dem Stift Gandersheim. Die Herren von Woldenberg und das Hochstift Hildesheim übernahmen im nahegelegenen Ambergau Teile des Herrschaftsraums der Billunger. Der Name Seesen geht zurück auf einen See, der mittlerweile verschwunden ist. Im Mittelalter war Sehuson (Seehausen) gebräuchlich. Als die Braunschweiger Herzöge die Vogtei über das Stift übernommen hatten, kam 1279 Seesen an Wilhelm I. (Braunschweig) und 1345 zum Fürstentum Göttingen. Im selbigen, 13. Jahrhundert, bildete die einstige Burg Seesen den Mittelpunkt eines Verwaltungsbezirks. Die Herzöge von Braunschweig überließen die Ausübung der Gerichtsbarkeiten in ihren Territorien häufig Vögten, und so wird für das Jahr 1287 ein iudex et vorstmester genannt, dessen Zuständigkeitsbereich sich auf das Harzgebiet zwischen Sieber und Oder erstreckte. 1314 wurde das zur Burg gehörige Gericht an die Stadt Goslar verpfändet cum ducatu et vorstehove nostro. 1448 zählten zur Vogtei Seesen mehrere Hütten.[4] Im 15. Jahrhundert verpfändeten die Fürsten den Ort vorübergehend an die Herren von Cramm. Einen mittelalterlichen Einwohnerzuwachs erfuhr Seesen durch Zuzug aus umgebenden, dadurch wüst gefallenen Dörfern. Heinrich I. (Braunschweig-Wolfenbüttel) verkaufte Burg und Ort an verschiedene im Umland begüterte Adelige. Bischof Johannes eroberte und zerstörte den Ort 1522. Der unter Zusicherung fürstlicher Privilegien wieder aufgebaute Ort wurde im Dreißigjährigen Krieg und einem Stadtbrand erneut zerstört, so dass eine Neuanlage erforderlich wurde. Die erste Kapelle St. Vitus wurde zur Kirche ausgebaut und Sitz eines Archidiakonats, das nach der Reformation zur Superintendentur wurde. Im 18. Jahrhundert verfiel die Kirche jedoch, da die Bürger St. Andreas bevorzugten. Zu westfälischer Zeit gehörte der Ort zum Distrikt Einbeck und wurde danach zu einem der Eisenbahnknotenpunkte der Gegend. Im 20. Jahrhundert gehörte Seesen zum Freistaat Braunschweig.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wohnten in Seesen Menschen, die der jüdischen Religion angehörten. Sie gründeten im 19. Jahrhundert Einrichtungen jüdischer Kultur, wie eine Schule, ein Waisenhaus, eine Mikwe und eine Synagoge. Die Jacobsonschule wurde 1801 durch den Landesrabbiner Israel Jacobson gegründet und nahm bald auch christliche Schüler auf. Die Schule war Internat für externe Schüler und Stadtbewohner. Im 20. Jahrhundert wurde die damalige Realschule in ein Gymnasium umgewandelt. Israel Jacobson stiftete 1806 auch den jüdischen Friedhof. 1827 wurde eine Mikwe eingerichtet. 1851 wurde das jüdische Waisenhaus durch den Sohn Meyer des Israel Jacobson gegründet. Auch dieses Haus nahm christliche Kinder auf. Die Schule hatte von Anfang an einen Betraum, den auch die Mitglieder der jüdischen Gemeinde benutzten. Später wurde im Innenhof der Schule eine Synagoge errichtet. Anfang des 20. Jahrhunderts nahm die Zahl der Juden ab. Mit dem Beginn des Nationalsozialismus, Anfang 1933, gab es noch etwa 50 Juden in Seesen. Mitte März war Seesen einer der ersten Orte im Lande Braunschweig, in denen SA- und SS-Einheiten „politische Feinde“ und Juden verhafteten und misshandelten. Dabei gab es bereits einen Toten. Max Bremer, der Inhaber des jüdischen Warenhauses Bloch und Bremer, wurde vermutlich von „SA-Einheiten verhaftet und zu Tode geprügelt“.[5] In der Reichspogromnacht wurde die Synagoge niedergebrannt. Kirchlich gehört das Gebiet heute zur Propstei Seesen (evangelisch) und zum hildesheimischen Dekanat Alfeld-Detfurth (katholisch). Nach dem Kriegsende 1945 kam Seesen zu Land Niedersachsen.

Seesen gehörte zum Landkreis Gandersheim bis dieser am 1. August 1977 aufgelöst wurde und Seesen zum Landkreis Goslar kam.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Bilderlahe (bisher im Landkreis Hildesheim-Marienburg), Engelade, Herrhausen, Ildehausen, Kirchberg und Münchehof (schon vorher Landkreis Gandersheim) eingegliedert. Am 1. März 1974 kamen Bornhausen, Groß Rhüden, Klein Rhüden und Mechtshausen (bisher im Landkreis Hildesheim-Marienburg) hinzu.[6]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner
1821 8.061
1848 9.936
1871 10.229
1885 11.000
1905 13.114
1925 14.394
Jahr Einwohner
1939 15.256
1933 14.721
1946 24.435
1950 26.533
1956 23.462
1961 23.112
Jahr Einwohner
1968 23.287
1970 23.936
1975 23.577
1980 22.395
1985 21.898
1990 22.128
Jahr Einwohner
1995 22.574
2000 22.499
2005 21.724
2010 20.280
2011 20.034
2012 19.564
Jahr Einwohner
2013 19.386
2014 19.337
2015 19.902

(Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember)[7]

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche

Seesen ist Sitz der evangelisch-lutherischen Propstei Seesen, zu ihr gehört in Seesen die Kirchengemeinde St. Vitus und St. Andreas mit der Kirche St. Andreas (siehe „Bauwerke“). Eine weitere evangelische Einrichtung in Seesen ist das Altenzentrum St. Vitus.

Die katholische Kirche Maria Königin befindet sich an der Zimmerstraße, sie wurde 1956 von Josef Fehlig erbaut und 1997 um einen Glockenturm bereichert. Bereits 1927 wurde in Seesen eine katholische Notkirche errichtet, zuvor nutzten die Seesener Katholiken die Kirche in Bilderlahe. Seit 2010 gehören zur Pfarrgemeinde Maria Königin, die zum Dekanat Alfeld-Detfurth gehört, auch die katholischen Kirchen in Bilderlahe und Bockenem. Die frühere Filialkirche in Münchehof wurde 2007 profaniert.

Die „Freie Christengemeinde Seesen“ bezog in den 1990er Jahren ein ehemaliges Schulgebäude an der Linnenstraße als Gemeindehaus, sie gehört zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden.

Die neuapostolische Gemeinde Seesen wurde 1919 gegründet, sie gehört heute zum Bezirk Wolfenbüttel. Nachdem die 1928 errichtete erste Kirche zu klein geworden war, wurde 1966 die heutige Kirche an der Hochstraße erbaut.

Ein Königreichssaal der Zeugen Jehovas befindet sich an der Gartenstraße.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Stadt Seesen besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit einer Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern.[8] Die 34 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Stimmberechtigt im Stadtrat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Erik Homann (CDU).

Der Stadtrat setzt sich nach der Kommunalwahl vom 11. September 2011 folgendermaßen zusammen:

Ein CDU-Ratsherr trat 2014 aus der Partei aus und gab sein Mandat zurück, nachdem er im Zusammenhang mit der Vorgeschichte des Gaza-Konflikts 2014 wegen eines antisemitischen Kommentars auf seiner Facebook-Seite in die Kritik geraten war.[9]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Seesen ist Erik Homann (CDU). Bei der letzten Bürgermeisterwahl am 11. September 2011 wurde er mit 63,6 % der Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,9 %.[10] Homann trat sein Amt am 1. November 2011 an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot ein blau bewehrter goldener Löwe mit erhobener rechter Vorderpranke über einem goldenen Seerosenblatt.“

Das erste Siegel, von dem späterhin Abdrucke bis heute erhalten sind, entstand um 1400 und zeigt einen welfischen Löwen als Hinweis auf die Herrschaft. Weiterhin enthält es unter dem Löwen ein gestieltes Seerosenblatt, das auf den Ortsnamen anspielt, der von dem ehemaligen von der Schildau gespeisten See herrührt.[11] Spätere Siegel aus dem Zeitraum zwischen dem späten 15. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert zeigen, abgesehen von kleinen Veränderungen, weitgehend unverändert das gleiche Bild. Dort ziert das Seerosenblatt einen Stiel von unterschiedlicher Länge. Dieser ist in der aktuellen Version des Wappens jedoch nicht mehr erhalten.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es bestehen Partnerschaften zur englischen Stadt Wantage (seit 7. November 1978), zum französischen Carpentras (seit 10. Juni 1993), zur italienischen Stadt Montecorvino Rovella (seit 14. Juli 2006) und zur Stadt Thale am Nordostrand des Harzes (seit 24. März 1990). Zudem übernahm Seesen 1993 die Patenschaft für das lettische Rauna.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus mit den Figuren von Max und Moritz
Frühere Burg Sehusa, heute Amtsgericht Seesen
St. Andreaskirche, innen
Städtisches Museum Seesen im Jagdschloss Seesen

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die heutige Sankt-Andreas-Kirche wurde in den Jahren 1695 bis 1702 nach Plänen des Braunschweiger Festungsbaudirektors Völcker als Gemeinde- und Hofkirche errichtet. Der Vorgängerbau war 1673 durch einen Brand zerstört worden. Wegen ihrer herausragenden Akustik bietet die Sankt-Andreas Kirche regelmäßig den Rahmen für klassische Musik mit oft hochkarätigen Orchestern (wie dem Sinfonia Varsovia) und Solisten (wie in der Vergangenheit Ludwig Güttler oder Yehudi Menuhin). Die Orgel wurde von Friedrich Besser erbaut, ein Schüler Friedrich Stellwagens, und 2002 restauriert.
  • In der Innenstadt von Seesen kann man das Hinterhaus des renommierten Klavierbauers Heinrich Engelhard Steinweg (später in den USA Henry E. Steinway) besuchen, in dem er sein erstes Klavier baute, welches heute noch im Städtischen Museum steht.
  • 1892–1896 wurde ein Park angelegt, der heute nach Steinway benannt ist und zu einer von Bingo! geförderten Baumerlebnistour einlädt.
  • Auf dem jüdischen Friedhof in der Dehnestraße sind noch knapp 100 Grabsteine erhalten.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sehusa-Fest: Alljährlich findet am ersten Septemberwochenende rund um die Burg Sehusa (Mittelteil von 1592) das größte norddeutsche Historienfest statt.
  • Kulturforum Seesen e.V. – eine private Kulturinitiative, die seit 1987 Musik-, Kabarett- und Literaturveranstaltungen in der Aula Schulzentrum organisiert.
  • Konzerte an St. Andreas e.V. – seit einigen Jahren werden unter der künstlerischen Leitung von Martin Weller über das Jahr verteilt mehrere klassische Konzerte in der St.-Andreas-Kirche in Seesen veranstaltet.

Vereinsleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der hiesigen Vereine ist der Sportverein SV Union Seesen 03, der 2003 aus dem Zusammenschluss mehrerer Vereine (VfL Seesen, FC Azzurri und Eintracht Seesen) hervorging.

Der MTV Seesen von 1862 e.V. nutzt die „Harzkampfbahn“ genannte Leichtathletik-Anlage. Der Verein wurde von Männern zu Zwecken des Turnens im Sinne Friedrich Ludwig Jahns gegründet und hat heute mehrere Sportsparten.

1886 wurde in Seesen der Harzklub gegründet, der heute in rund 90 Zweigvereinen mit rund 16.000 Mitgliedern das Harzer Brauchtum pflegt und Wanderwege im Harz unterhält.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seesen liegt zwischen dem leicht hügeligen Harzvorland und dem größten norddeutschen Mittelgebirge und versteht sich auch wegen der günstigen Verkehrslage als das „Fenster zum Harz“. So ist der Fremdenverkehr ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.

In Seesen befindet sich das Werk der seit 1967[12] existierenden und von 1999[13] bis 2012[14] zum Heinz-Konzern (H. J. Heinz Company) gehörenden Marke Sonnen Bassermann. Ab 1892 erfolgte in diesem Werk die maschinelle Produktion von Konserven.[15] Im Februar 2014 gab die H. J. Heinz Company an, das Werk in Seesen im Mai 2014 stilllegen zu wollen. Die Produktion wurde im Mai 2014 eingestellt. Seit August 2015 befindet sich das Heinz-Gelände in neuer Trägerschaft und wurde in den Gewerbepark Niedersachsen umgewandelt.[16]

Ferner fertigt die Crown Nahrungsmitteldosen Deutschland GmbH Metalldosen als Lebensmittelverpackung; diese nutzt das Gelände der früheren Seesener Blechwarenfabrik Fritz Züchner.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal für William Steinway

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die in Seesen gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm Busch-Plastik in Seesen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tamar Avraham: Seesen. In: Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Band 1 und 2, Göttingen 2005, S. 1370–1383 (m. 3 Abb.), ISBN 3-89244-753-5.
  • Gerhard Ballin: Geschichte der Juden in Seesen. Stadt Seesen, Seesen 1979, OCLC 6224892.
  • Karl Friedrich Bege: Geschichte der Städte Seesen und Scheppenstedt. Holle, Wolfenbüttel 1846. (Nachdruck: von Hirschheydt, Hannover 1974, ISBN 3-7777-0814-3)
  • Uli Borsch: Und plötzlich fängt das Leben an. Erinnerungen an die Jugendzeit in Seesen. Verlag Reinhold Liebig, 2007, ISBN 978-3-9523307-2-2.
  • Willy Hartmann: Häuserbuch der Stadt Seesen. Geschichte der Seesener Brau-, Büdner- und Bürgerhäuser von den großen Stadtbränden 1664 und 1673 an. Chronik der Stadtbrände vom 16. bis 19. Jahrhundert. Verzeichnis der Bürgermeister der Stadt. HisChymia, Seesen / Libri Books on Demand, Norderstedt 2000, ISBN 3-935060-06-8.
  • Rudolf Meier: Seesen, 1983 (PDF-Datei; 181 kB)
  • Andreas Safft: Seesen. Sutton, Erfurt 1998, ISBN 3-89702-054-8.
  • Horst Scheerer: Seesen in Bildern von gestern und heute. Freundeskreis Städtisches Museum, Seesen 2011, ISBN 978-3-00-035594-3.
  • Horst Scheerer: Straßen und Plätze in der Kernstadt Seesen - gestern und heute -. Freundeskreis Städtisches Museum Seesen, 2013.
  • Seesen – Die 500jährige Stadt am Harz. 1428–1928. Magistrat der Stadt Seesen, Artur Seelemeyer, Hannover 1928.
  • Seesen in Bildern bis 1930. Band I, Geiger Verlag, Horb a.N. 1984, DNB 551222875.
  • Seesen und seine Stadtteile – Bilder aus vergangenen Jahrzehnten. Band II, Geiger Verlag, Horb a.N. 1985, ISBN 3-924932-08-5.
  • Dirk Stroschein: William Steinway. Wo er war in Seesen und New York. Eine Spurensuche. Seesen 2013, ISBN 978-3-00-041939-3.
  • Tausend Jahre Seesen. Beiträge zur Geschichte der Stadt Seesen am Harz. 974–1974. Stadt Seesen, Seesen 1974.
  • Miriam Tworuschka: Israel Jacobson und die Entstehung des Reformjudentums in Seesen. Eine niedersächsische Kleinstadt und ihr Umgang mit diesem Thema nach 1945. Würzburg 2013. (online auf: opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de)
  • Sabine Vollmers: Seesen – der Film – ein Streifzug durch die Stadt am Harz. DVD. Spotlight, Seesen 2005.
  • Sabine Vollmers: So schön ist Seesen. Seesen 2009, ISBN 978-3-00-028927-9.
  • Sabine Vollmers und Dirk Stroschein: Steinway-Kurpark – das grüne Juwel in Seesen. Spotlight, Seesen 2008, ISBN 978-3-00-025398-0.
  • Friedhart Knolle (Red.), Uwe Thümmel, Joachim Frassl: NS-Zwangsarbeit in Seesen am Harz - ein fehlendes Kapitel Stadtgeschichte. (Spuren Harzer Zeitgeschichte. Heft 4). 1. Auflage. hrsg. von Spurensuche Harzregion e.V. Verlag Papierflieger, Clausthal-Zellerfeld 2009, ISBN 978-3-86948-036-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Seesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2014 (Hilfe dazu).
  2. Advantic Systemhaus GmbH: Stadtverwaltung Seesen / Suchergebnis. In: www.stadtverwaltung-seesen.de. Abgerufen am 23. März 2016.
  3. Einwohnerzahl der Stadt Seesen und ihrer Stadtteile, Stand 1. März 2016
  4. Hans Patze: Die welfischen Territorien im 14. Jahrhundert. In: Hans Patze (Hrsg.): Der deutsche Territorialstaat im 14. Jahrhundert. II. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1987, ISBN 3-7995-6614-7, S. 44.
  5. Tamar Avraham: Seesen. In Herbert Obenaus (Hrsg. in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel): Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen. Band 1 und 2. Göttingen 2005, ISBN 3-89244-753-5, S. 1379..
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/ Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 268 und 269.
  7. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2015 der Stadt Seesen
  8. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 8. Februar 2015
  9. CDU-Mann outet sich auf Facebook als Judenhasser. www.focus.de, 24. Juli 2014
  10. Einzelergebnisse der Direktwahlen 2011 in Niedersachsen, abgerufen am 8. Februar 2015
  11. Klemens Stadler: Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland. Die Gemeindewappen der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Band 5. Angelsachsen-Verlag, Bremen 1970, S. 73.
  12. museum-seesen.de
  13. lebensmittelzeitung.net
  14. Focus Money Online: Suppenmarke Sonnen Bassermann wechselt den Besitzer. vom 27. April 2012
  15. beobachter-online.de
  16. http://www.r-m-r.de