Tumaco

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San Andrés de Tumaco
Tumaco
Tumaco (Kolumbien)
Tumaco
Tumaco
Koordinaten 1° 48′ N, 78° 46′ W1.8066666666667-78.764722222222Koordinaten: 1° 48′ N, 78° 46′ W
Lage
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Basisdaten
Staat Kolumbien

Departement

Nariño
Höhe 2 m
Fläche 3760 km²
Einwohner 203.971 (2016)
Dichte 54,2 Ew./km²
Gründung 1640
Webseite tumaco-narino.gov.co (spanisch)
Politik
Bürgermeister María Emilsen Angulo Guevara (2016–2019)
Luftbild von Tumaco (2007)
Luftbild von Tumaco (2007)

Tumaco oder vollständig San Andrés de Tumaco ist eine kolumbianische Hafenstadt und Großgemeinde im Departament Nariño. Die Gemeinde hat 203.971 Einwohner, von denen 114.533 direkt in der Stadt leben (Stand 2016).[1]

Infrastruktur[Bearbeiten]

In Tumaco befindet sich der Sitz des Bistums Tumaco. Außerdem befindet sich in der Stadt ein Nebensitz der Universidad de Nariño.

Der Flughafen der Stadt hat den IATA-Code TCO.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt ist immer wieder vom Bewaffneten Konflikt in Kolumbien betroffen.

Am 26. August 2009 ermordeten Unbekannte zwölf Ureinwohner vom Volk der Awá, darunter vier Kinder.[2]

Am 1. Februar 2012 explodierte vor einem Polizeirevier eine Motorradbombe, tötete sieben Menschen und verletzte mindestens 65. Polizeigeneral Rodolfo Palomino bezeichnete die FARC als Urheber des Anschlags.[3]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Seit 2009 besteht eine Städtepartnerschaft mit Montevideo.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tumaco – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Tumaco. In: Offizielle Seite. Abgerufen am 2. Februar 2012 (spanisch).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Massaker an Awa-Ureinwohnern. In: Der Standard. 27. August 2009, abgerufen am 2. Februar 2012 (deutsch).
  3. Sieben Tote bei Bombenanschlag in Kolumbien. In: ORF. 2. Februar 2012, abgerufen am 2. Februar 2012 (deutsch).