Turhal

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Turhal
Wappen von Turhal
Turhal (Türkei)
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Turhal 2004 1900.jpg
Turhal vom Burgberg
Basisdaten
Provinz (il): Tokat
Koordinaten: 40° 23′ N, 36° 5′ OKoordinaten: 40° 23′ 24″ N, 36° 5′ 24″ O
Höhe: 493 m
Einwohner: 61.973[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 356
Postleitzahl: 60 300
Kfz-Kennzeichen: 60
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 20 Mahalle
Bürgermeister: İlker Bekler (AKP)
Postanschrift: Celal Mah., Cumhuriyet Caddesi No:1
60300 Turhal
Website:
Landkreis Turhal
Einwohner: 79.916[1] (2018)
Fläche: 1.480 km²
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km²
Kaymakam: Ahmet Süheyl Üçer
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Turhal ist eine Stadt der türkischen Provinz Tokat. Die drittgrößte Stadt der Provinz liegt etwa 40 km westlich der Provinzhauptstadt am Fluss Yeşilırmak. Die Fernstraße D190 von Delice (Provinz Kırıkkale) kommend, endet in Turhal und trifft hier auf die D180, die von Cankiri kommend in Tokat endet. Turhal ist an die Eisenbahnstrecke Amasya-Sivas angebunden.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landkreis wurde 1944 gebildet und liegt im mittleren Abschnitt der Region Karadeniz Bölgesi (Schwarzmeerregion). Er grenzt im Westen an den Kreis Zile, im Süden an den Kreis Pazar, im Osten an den zentralen Landkreis (Merkez) der Provinzhauptstadt Tokat sowie im Nordosten an den Kreis Erbaa. Im Norden bildet der Hauptstadtkreis (Merkez) der Provinz Amasya die Provinzgrenze.

Der Kreis besteht neben der Kreisstadt aus 20 Dörfern (Köy) mit durchschnittlich 308 Bewohnern. Folgende Dörfer haben die meisten Einwohner:

  • Kat (1.390)
  • Yenisu (1.115)
  • Yazıtepe (1.106)
  • Çaylı (815)
  • Üçyol (798)
  • Necip (767)
  • Tatlıcak (702 Einw.)

15 Dörfer haben mehr als 308 Einwohner (= Durchschnitt). Das kleinste Dorf der Provinz findet sich ebenfalls im Kreis Turhal: Kuzalan (12 Einw.). Der Landkreis Turhal ist einer von fünf Landkreisen der Provinz, die eine höhere Bevölkerungsdichte als die Provinz haben – 85 Einw. je km².

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Antike war dieser Ort unter den Namen Pontus Galatikus, Ustus Polemoniakus und Komona Pontik bekannt. Er war unter dem Namen Ibora Geburtsstadt des christlichen Mönchs der Wüstenklöster Ägyptens Euagrios Pontikos.

In den 1930er-Jahren wurde Turhal Zentrum der Zuckerrübenverarbeitung. Dies findet Ausdruck im Stadtwappen.

Laut diesem Stadtwappen wurde der Ort 1892 zu einer Gemeinde (Belediye) erhoben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ilçe Mahalle Köy Nüfusları, abgerufen am 27. Juli 2019