Two Steps from Hell

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Battlecry
  US 183 16.05.2015 (1 Wo.)

Two Steps from Hell (deutsch: Zwei Schritte vor der Hölle) ist ein Unternehmen, das Musik für Film- und Computerspiel-Trailer produziert. Es wurde 2006 von Nick Phoenix und Thomas Bergersen gegründet und hat seinen Sitz im US-amerikanischen Santa Monica.

Die Musikstücke wurden in zahlreichen Trailern und Filmen verwendet, u. a. in Avatar – Aufbruch nach Pandora, Harry Potter und der Orden des Phönix, Star Wars: The Clone Wars, Star Trek, The Dark Knight, 2012, X-Men: Der letzte Widerstand, Prince of Persia: Der Sand der Zeit, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Saw 3D – Vollendung, Anna Karenina und auch Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte wie auch in Computerspielen wie Mass Effect 2 und der britischen Fernsehserie Doctor Who sowie für den Trailer von Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 1, dem vierten Teil der Twilight-Saga.

Der Titel Heart of Courage wurde bei der Fußball-Europameisterschaft 2012 und bei einigen Spielen der Champions League als Einlaufmusik gespielt und wird auch von den deutschen Fußball-Bundesligisten Werder Bremen[2], FC Ingolstadt und SV Darmstadt 98, seit Juli 2013 von den Zweitligisten SV Sandhausen und dem SC Paderborn 07 sowie dem Regionalligisten Alemannia Aachen zu diesem Zweck verwendet. Ebenfalls der Schweizer Unihockey Verein UHC Waldkirch-St. Gallen verwendet den Titel "Heart of Courage" als Einlaufmusik. In der Handball-Bundesliga findet das Lied als Einlaufmusik der HSG Wetzlar Verwendung. In der Deutschen Eishockeyliga benutzten die Schwenninger Wild Wings sowie die Düsseldorfer EG dieses Stück als Teil Ihres Intros der Saison 2014/2015, des Weiteren findet es Verwendung in verschiedenen Fernsehwerbespots.

Mehrere Alben wurden auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht bzw. als kaufbares Album herausgegeben. Illusions, ursprünglich als Nemesis II bezeichnet, wurde als eigenständige Veröffentlichung unter dem Namen von Bergersen publiziert.[3] Selbiges gilt für Sun. Tracks aus diesen eigenständigen Alben fanden z. B. in Trailern für Cloud Atlas und Interstellar Verwendung.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Two Steps from Hell 2006 gegründet wurde, war Bergersen auf der Suche nach einem Namen, der Aufmerksamkeit erregen würde, frei nach dem Motto "jegliche PR ist gute PR".

Die Idee für den Namen kommt von einem norwegischen Nachtclub, der damit laut Bergersen wohl ein ähnliches Ziel verfolgte.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Demo-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volume 1 (2006)
  • Shadows and Nightmares (2006)
  • Dynasty (2007)
  • All Drums Go to Hell (2007)
  • Pathogen (2007)
  • Nemesis (2007)
  • Dreams & Imaginations (2008)
  • Legend (2008)
  • Ashes (2008)
  • The Devil Wears Nada (2009)
  • Power of Darkness (2010)
  • All Drones Go to Hell (2010)
  • Illumina (2010)
  • Sinners (2010) [5]
  • Faction (2011)
  • Balls to the Wall (2011)
  • Nero (2011)
  • Two Steps from Heaven (2012)
  • Skyworld (2012)
  • Burn (2012)
  • Solaris (2013)
  • Orion (2013)
  • Cyanide (2013)
  • Crime Lab (2013)
  • Battlecry (2015)

Veröffentlichte Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Invincible (2010)
  • Illusions (2011; Thomas Bergersen, auch bekannt als Nemesis II)
  • Archangel (2011)
  • Halloween (2012)[6]
  • Demon's Dance
  • SkyWorld (2012)[6]
  • Classics Vol. 1 (2013)[6]
  • Speed of Sound (2013; Nick Phoenix Album)[6]
  • Miracles (2014)[6]
  • Colin Frake (2014)[6]
  • Sun (2014; Thomas Bergersen)[6]
  • Battlecry (2015)[6]
  • Classics Vol. 2 (2015)[6]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. US-Chartdiskografie
  2. Mit "tapferem Herzen" auf den Rasen. Weser-Kurier, 27. August 2014, abgerufen am 6. Dezember 2014.
  3. Blog von Thomas Bergersen
  4. Interview mit Thomas Bergersen und Nick Phoenix, Burst Magazine August 2013, S. 43.
  5. Sinners. Trailer Music News/Teddy Bear Music, abgerufen am 4. Mai 2010.
  6. a b c d e f g h i Offizielle Homepage von Two Steps From Hell. Abgerufen am 28. November 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]