U 432

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U 432
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Typ:

VII C

Feldpostnummer:

M 43633

Werft:

Schichau-Werke, Danzig

Bauauftrag:

23. September 1939

Baunummer:

1473

Kiellegung:

14. Januar 1940

Stapellauf:

3. Februar 1941

Indienststellung:

26. April 1941

Kommandanten:
  • 26. April 1941 – 15. Januar 1943
    Kptlt. Heinz-Otto Schultze
  • 16. Januar 1943 – 11. März 1943
    Kptlt. Hermann Eckhardt
Einsätze:

8 Feindfahrten

Versenkungen:

20 Schiffe (66.109 BRT)

Verbleib: am 11. März 1943 im Nordatlantik versenkt

U 432 war ein Unterseeboot des Typs VII C, das von der ehemaligen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bau und Indienststellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U 432 wurde am 14. Januar 1940 auf der Werft Schichau in Danzig auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 3. Februar 1941 und am 26. April 1941 wurde das Boot unter Kapitänleutnant Heinz-Otto Schultze in Dienst gestellt.

Das Boot gehörte zur 3. U-Flottille. In der Zeit vom 26. April bis zum 1. August diente es als Ausbildungsboot.

Einsätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 25. August 1941 verließ U 432 Kiel zu seiner ersten Feindfahrt.

Untergang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Verfolgung des Konvois HX-228 wurden U 432 und U 444 am 11. März 1943 auf der Position 51° 35′ N, 28° 20′ WKoordinaten: 51° 35′ 0″ N, 28° 20′ 0″ W im Nordatlantik von dem britischen Zerstörer HMS Harvester und der freifranzösischen Korvette Aconit mit Wasserbomben angegriffen. Nachdem es U 432 gelungen war, die beim Angriff auf U 444 beschädigte Harvester zu versenken, wurde es eine Stunde danach von der Korvette geortet.

Mit Wasserbomben zwang Aconit das U-Boot zum Auftauchen. Sofort nach dem Erscheinen an der Wasseroberfläche deckte sie das U-Boot mit Artillerie- und Maschinenwaffenbeschuss ein. Die U-Boot-Besatzung ging unter dem Feuer der Korvette von Bord, wobei 26 deutsche Seeleute ums Leben kamen. Erst als U 432 nach einem Rammstoß gesunken war, wurden die 20 schiffbrüchigen Seeleute aufgenommen und in britische Gefangenschaft verbracht.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Band 4: Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945. E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2.
  • Eberhard Möller, Werner Brack: Enzyklopädie deutscher U-Boote. Von 1904 bis zur Gegenwart. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-613-02245-1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]