Ullrich Fichtner

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Ullrich Fichtner, 2013 in Frankfurt am Main

Ullrich Fichtner (* 8. Mai 1965 in Hof) ist ein deutscher Journalist und Autor. Er ist Reporter des Spiegel.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ullrich Fichtner machte nach seinem Abitur zunächst ein Volontariat bei der Frankenpost in Hof und studierte anschließend Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Bremen und Berlin. Parallel zu seinem Studium arbeitete er für den Bremer Weser-Kurier, die Frankfurter Rundschau (FR) und für die internationale Nachrichtenagentur Associated Press (AP).

Seine erste Festanstellung führte ihn zur Wendezeit in das Berliner Büro der AP. 1994 wurde er Nachrichtenredakteur bei der Frankfurter Rundschau, ab 1996 einer der FR-Korrespondenten in Berlin. 2000 wechselte er nach Hamburg zum Zeit-Dossier. Seit 2001 ist er Reporter beim Spiegel. Mit seinem 2004 veröffentlichten Buch Tellergericht. Die Deutschen und das Essen wurde Fichtner einem breiten Publikum bekannt. In den Jahren 2011/2012 war er Korrespondent des Spiegel in New York, danach zwei Jahre Leiter des Ressorts "Gesellschaft" in Hamburg. Seit April 2016 ist er, wie schon in den Jahren 2002 bis 2010, Reporter mit Dienstsitz Paris.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tellergericht. Die Deutschen und das Essen. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2004, ISBN 3-421-05586-6.
  • Billionenpoker. Wie Banken und Staaten die Welt mit Geld überschwemmen - und uns arm machen. (Hrsg.), Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012, ISBN 978-3-421-04576-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Strafkolonie von Moabit. In: Die Zeit, Nr. 37/2000
  2. Ullrich Fichtner mit Kisch-Preis ausgezeichnet. In: Stern, 19. Juni 2004
  3. Der Bankraub. In: Spiegel Online, 47/2008
  4. Die Journalisten des Jahres 2009. In: Medium Magazin online am 21. Dezember 2009, abgerufen am 14. Januar 2010.
  5. SPIEGEL-Redakteure mit Nannen-Preisen ausgezeichnet. In: Spiegel Online, 6. Mai 2011
  6. Eine Bombenidee. In: Der Spiegel. Nr. 39, 2011 (online).