Ulrike Dotzer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ulrike Dotzer (* 1961 in Kiel) ist eine deutsche Journalistin und Fernsehredakteurin. Sie leitet die Abteilung ARTE des Norddeutschen Rundfunks.

Ausbildung und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur jobbte Dotzer in Montreal/Québec, dann studierte sie Osteuropäische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte sowie Philosophie und Politologie in Kiel und Göttingen. Von 1984 bis 1986 volontierte sie bei den Kieler Nachrichten, wo sie bis 1988 auch als Redakteurin arbeitete. Von 1989 bis 1997 war sie Reporterin beim Hamburger Abendblatt. Die Zeit unmittelbar nach der Wende erlebte sie in Leipzig und Schwerin in den Redaktionen des Leipziger Tageblatts und der Norddeutschen Zeitung.

Aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern lieferte sie 1990 und 1991 für den Axel-Springer-Verlag Reportagen über den Wandel in Ostdeutschland. Zurück in Hamburg war sie bis 1997 als Redakteurin und Reporterin in der Politikredaktion des Abendblatts.

1997 wechselte Dotzer zum Norddeutschen Rundfunk. Dort arbeitete sie zunächst als Referentin des Intendanten Jobst Plog. Seit 2001 leitet sie die Abteilung Arte des NDR in Hamburg. Für den europäischen Kulturkanal entwickelt und verantwortet sie heute Dokumentationen und Themenabende mit internationalen Schwerpunkten. Unter anderem war sie verantwortlich für die Doku-Dramen „Die Nacht der großen Flut“ (Regie Raymond Ley, Deutscher Fernsehpreis 2006) sowie „14 Tagebücher des ersten Weltkriegs“ (Regie Jan Peter, Drehbuch Yury Winterberg, Robert-Geisendörfer-Preis 2014).

Der Deutsch-Französische Journalistenpreis 2017 ging an die von ihr redaktionell betreute Dokumentation „Stille Retter. Überleben im besetzten Frankreich“ (Regie: Christian Frey, Autorin: Susanne Wittek).

Positionen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 erhielt sie den Reportagepreis der Akademie für Publizistik in Hamburg. Seit 2013 ist sie Mentorin im Mentoring-Programm des DJV.[1] 2014 wurde sie Mitglied des Kuratoriums und seit 2016 ist sie Mitglied des Vorstands der Deutsch-Französischen Gesellschaft.[2]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrike Dotzer hat zwei Söhne.

  1. Mentoring-Programm des DJV Hamburg
  2. Cluny e.V. Hamburg