Verbandsgemeinde Bad Hönningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Verbandsgemeinde Bad Hönningen
Verbandsgemeinde Bad Hönningen
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Bad Hönningen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 31′ N, 7° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Fläche: 55,29 km2
Einwohner: 11.831 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km2
Verbandsschlüssel: 07 1 38 5002
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Marktstraße 1
53557 Bad Hönningen
Webpräsenz: www.bad-hoenningen-vg.de
Bürgermeister: Michael Mahlert (SPD)
Lage der Verbandsgemeinde Bad Hönningen im Landkreis Neuwied
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Die Verbandsgemeinde Bad Hönningen ist eine Verwaltungseinheit in der Rechtsform einer Gebietskörperschaft im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören die Stadt Bad Hönningen sowie drei eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Stadt Bad Hönningen.

Das Gebiet der Verbandsgemeinde liegt am Mittelrhein nordwestlich von Neuwied.

Verbandsangehörige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsgemeinde, Stadt Fläche (km²) Einwohner
Bad Hönningen, Stadt 20,09 5.760
Hammerstein 7,20 342
Leutesdorf 10,79 1.820
Rheinbrohl 17,20 3.909
Verbandsgemeinde Bad Hönningen 55,29 11.831

(Einwohner am 31. Dezember 2015)[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Bad Hönningen; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 3.909
1835 4.884
1871 5.487
1905 7.965
1939 9.960
1950 11.350
Jahr Einwohner
1961 12.495
1970 12.412
1987 11.697
1997 12.224
2005 12.002
2015 11.831

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verbandsgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verbandsgemeinderat Bad Hönningen besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU GRÜNE FWG Gesamt
2014 13 13 2 28 Sitze
2009 14 12 2 28 Sitze
2004 13 13 2 28 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Innerhalb eines von Schwarz, Rot und Gold dreifach geständerten Bordes gespalten und vorn geteilt; vorn oben in Silber zwei rote Balken, unten in Rot drei 2:1 schräggstellte silberne Hämmer; hinten in Silber ein durchgehendes rotes Balkenkreuz“.

Der Wappeninhalt dokumentiert die grund- und landesherrliche Vergangenheit des Verbandsgemeindebezirks. Die beiden Balken weisen auf die Herrschaft Isenburg-Arenfels hin. Die drei Hämmer, Wappen der Burggrafen von Hammerstein, deuten auf die Zugehörigkeit der Orte Nieder- und Oberhammerstein zur Burgherrschaft. Das kurtrierische Kreuz weist auf die kurtrierische Landeshoheit - Herrschaft Arenfels und Amt Hammerstein - bis 1803, außerdem auf dessen Zugehörigkeit zum Bistum Trier. Der Schildbord zeigt die Farben der Bundesrepublik Deutschland. Rechtsgültig seit 11. April 1967, Entwurf Adalbert. N. Schmitz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Verbandsgemeinderatswahlen