Bad Hönningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bad Hönningen
Bad Hönningen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bad Hönningen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 31′ N, 7° 19′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Neuwied
Verbandsgemeinde: Bad Hönningen
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 20,09 km2
Einwohner: 6009 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 299 Einwohner je km2
Postleitzahl: 53557
Vorwahl: 02635
Kfz-Kennzeichen: NR
Gemeindeschlüssel: 07 1 38 004
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktstraße 1
53557 Bad Hönningen
Website: www.bad-hoenningen.de
Stadtbürgermeister: vakant
Lage der Stadt Bad Hönningen im Landkreis Neuwied
NeuwiedBuchholz (Westerwald)Asbach (Westerwald)WindhagenNeustadt (Wied)RheinbreitbachUnkelBruchhausen (Landkreis Neuwied)ErpelVettelschoßLinz am RheinKasbach-OhlenbergOckenfelsSankt Katharinen (Landkreis Neuwied)DattenbergLeubsdorf (am Rhein)Bad HönningenRheinbrohlHammerstein (am Rhein)LeutesdorfIsenburg (Westerwald)KleinmaischeidGroßmaischeidStebachMarienhausenDierdorfOberdreisWoldertRodenbach bei PuderbachRatzertNiederwambachSteimelDöttesfeldPuderbachDürrholzHanrothRaubachHarschbachNiederhofenDernbach (Landkreis Neuwied)Urbach (Westerwald)LinkenbachBreitscheid (Westerwald)WaldbreitbachRoßbach (Wied)Hausen (Wied)DatzerothNiederbreitbachHümmerichOberhonnefeld-GierendOberradenStraßenhausKurtscheidBonefeldEhlscheidRengsdorfMelsbachHardertAnhausenRüscheidThalhausenMeinbornNordrhein-WestfalenLandkreis Altenkirchen (Westerwald)Landkreis AhrweilerLandkreis Mayen-KoblenzKoblenzMarienhausenWesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Bad Hönningen ist eine Stadt und ein Heilbad im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz, am rechten Ufer des Mittelrheins gelegen. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde, der sie auch angehört. Bad Hönningen ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bade- und Weinort liegt rechtsrheinisch zwischen Koblenz im Süden und Bonn im Norden im Naturpark Rhein-Westerwald. Die Kreisstadt Neuwied liegt ca. 10 Kilometer südöstlich von Bad Hönningen. Die Uferpromenade entlang des Rheins ist 1,5 Kilometer lang, der Stadtwald bietet 60 Kilometer Wanderwege. Der Hönninger Schlossberg ist mit neun Hektar der größte zusammenhängende Weinberg am Mittelrhein.

Bad Hönningen, Luftaufnahme (2018)

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Bad Hönningen gehören noch die Stadtteile Ariendorf, Girgenrath und Reidenbruch.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Römerzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Bau von Gebäuden wurden im 19. und 20. Jahrhundert Relikte aus der Römerzeit und aus der Frankenzeit gefunden. Die heutige Stadt Bad Hönningen lag nördlich, in unmittelbarer Nähe des Limes. Aufgrund der Funde aus der Römerzeit kann davon ausgegangen werden, dass hier bereits vor rund 1.800 Jahren gesiedelt wurde.

Mittelalter und frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hohe Haus. Rückseite mit Anbau

In einer Schenkungsurkunde von Kaiser Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde an das Bamberger Domkapitel wurde Hönningen erstmals im Jahr 1019 als Besitztum „Hohingen im Ingerisgowe“ (Engersgau) urkundlich erwähnt. Bis Anfang des 15. Jahrhunderts wurde dieses Besitztum „St. Georgenhof“, nach anderen Quellen „sand (Sankt) Jürgenhoff“, genannt. Dieser Hof stand an der Stelle, an der später das „Hohe Haus“ errichtet wurde. Im Jahre 1422 (nach anderen Quellen 1424) verkaufte das Bamberger Domkapitel diesen Besitz an Erzbischof Otto von Trier für 1500 Gulden.[3]

Ein zweites Hofgut zu „Hoinga“ schenkte 1041 die Witwe Gerbrich, eine Schwester des Gaugrafen Otto von Hammerstein, dem Trierer Erzbischof Poppo. Dieser schenkte es dem damals neu gegründeten St. Simeonsstift in Trier.[3]

1204 wurde erstmals die „Pfarrei Hönningen“ genannt, die eine gemeinsame Gründung des Hochstifts Bamberg und des Trierer Simeonsstifts war. Bereits vorher, 1135, war es zwischen Bamberg und Trier zu Streitigkeiten über die Verteilung des Zehnten gekommen. Papst Hadrian IV. bestätigte 1155 dem Simeonsstift den Zehnten zu „Hoinga“. Die Pfarrei Hönningen erstreckte sich am Rhein vom Bach in Ariendorf im Norden bis zum früheren Verlauf des Limes an der Grenze nach Rheinbrohl. Auf den ersten Höhen des Westerwaldes gehörten zu Pfarrei der Hof Reidenbruch und jenseits der Wasserscheide zur Wied hin der Hof Girgenrath.[3] Bis auf eine geringfügige Grenzkorrektur im 20. Jahrhundert entspricht der Pfarrbezirk dem heutigen Stadtgebiet von Bad Hönningen.

Der Trierer Kurfürst und Erzbischof Raban von Helmstatt ließ um das Jahr 1438 das „Hohe Haus“ errichten. Hönningen gehörte zu der Zeit zur Herrschaft Arenfels. Im Dreißigjährigen Krieg brennt Hönningen im Jahr 1632 bis auf zwölf Häuser ab. 1670 geht das Lehen Arenfels mit allen Besitztümern und Rechten auf das Haus von der Leyen über.

Im Jahre 1209 wurde der heute noch zum Teil existierende Mönchshof gebaut.

Schloss Arenfels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Schloss Arenfels geht auf die in den Jahren 1258 und 1259 (Westflügel und Bergfried) durch Gerlach von Isenburg erbaute Burg zurück. 1848 erwarb Reichsgraf Ludolf Friedrich von Westerholt das Schloss Arenfels. Er ließ es durch den Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner neugotisch umbauen.

Schloss Arenfels ist im Besitz von Antonius Freiherr Geyr von Schweppenburg.[4]

Entwicklung zur Kur- und Badestadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1894 wurde die erste Kohlensäurequelle erbohrt. Weitere Quellen folgten, und im Jahre 1895 wurde das erste Badehaus erbaut. 1950 erhielt die Gemeinde von der Landesregierung Rheinland-Pfalz den Titel „Bad“. Am 12. Juli 1969 erhielt Bad Hönningen die Stadtrechte.[5]

Artus Mineralbrunnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Artus Mineralbrunnen GmbH war ein Unternehmen, das aus den 1896/97 gegründeten Firmen Hubertus Sprudel und Arienheller Kohlensäurewerk entstand. Die Quellen wurden 1894 von dem Breisiger Bürger Peter Lang erbohrt. Die Hubertusquelle hat eine Tiefe von 294, die Arienheller Quelle eine Tiefe von 380 Metern.

Anfang der 1970er Jahre übernahm die Firma auch den Brunnen in Bornheim-Roisdorf. Dort soll bereits seit Römerzeit Mineralwasser gefördert worden sein. Seit 2002 befand sich Artus im Insolvenzverfahren. Das Unternehmen wurde am 31. Mai 2008 geschlossen.[6]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Bad Hönningen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][2]

Jahr Einwohner
1682 868
1752 1.141
1782 1.398
1815 1.336
1835 1.507
Jahr Einwohner
1871 1.794
1905 3.080
1939 4.312
1950 4.902
1961 5.671
Jahr Einwohner
1970 5.732
1987 5.454
2005 5.733
2011 5.785
2017 5.896

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat in Bad Hönningen besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:

Wahl SPD CDU GRÜNE WGR Gesamt
2019[7] 10 9 3 22 Sitze
2014[8] 10 10 2 22 Sitze
2009 12 8 2 22 Sitze
2004 11 9 2 22 Sitze
1999 12 9 1 22 Sitze

Stadtbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guido Job war seit 1997 Stadtbürgermeister, zuletzt wurde er im Mai 2014 im Amt bestätigt.[9] Am 26. Mai 2019 wurde Ulrich Elberskirch (parteilos) mit 52,06 % zu seinem Nachfolger gewählt.[10] Dieser trat jedoch im Sommer 2020 aus gesundheitlichen Gründen zurück, sodass bis zur Neuwahl das Amt kommissarisch durch die 1. Beigeordnete Diana Göttes ausgeübt wird.[11][12]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Bad Hönningen
Blasonierung: „In Silber zwei rote Balken, bedeckt von einer geschwungenen und berankten grünen Weinrebe mit zwei grünen Blättern und zwei blauen Trauben.“
Wappenbegründung: Die beiden Balken, das Stammwappen der Edelherren von der niederen Grafschaft Isenburg, verweisen darauf, dass Hönningen seit dem 11. Jahrhundert isenburgische Vogtei und nachmals bis 1664 Hauptort der Herrschaft Isenburg-Arenfels war. Die Burgunderrebe bezieht sich auf den althergebrachten Hönninger Rotweinanbau. Das Wappen in dieser Form – Schild jedoch spitzförmig – erscheint schon im Hönninger Schöffensiegel von 1346.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Städtepartnerschaft zwischen Bad Hönningen und Saint-Pierre-lès-Nemours in Frankreich wurde im Jahre 1980 begründet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Arenfels: 1849–1855 vom Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner erbaut. Das Schloss entstand aus einer 1259 von Gerlach von Isenburg gebauten Burg Arenfels.
  • Burg Ariendorf im Stadtteil Ariendorf: 1840 ließ Ludwig von Loch den neugotischen Bau vom Kölner Dombaumeister Zwirner errichten (an Stelle eines abgerissenen mittelalterlichen Hofhauses, welches 1706 durch den Trierer Kurfürsten Johann Hugo von Orsbeck vom Kloster Nivellen erworben wurde).
  • Das „Hohe Haus“, ein spätgotischer Wohnturm aus einheimischem Bruchstein: 1438 durch den Trierer Erzbischof Raban von Helmstatt erbaut, 1617 unter dem Grafen Ernst von Isenburg Umbau und Einbau einer Spindeltreppe und der „Kölner Decke“, 1996 vom Heimatverein erworben, seit Mai 2000 Heimatmuseum. Laut einiger Sagen soll es einen geheimen Tunnel vom oben genannten Schloss zum Hohen Haus gegeben haben.
  • Tempelhof: 1225 im Besitz des Templerordens, 1317 vom Johanniterorden übernommen, nach der Säkularisation ab 1817 wechselnde Besitzer (Freiherr von Salis, Marquis von Villers, Freiherren Geyr von Schweppenburg).
  • Burghaus am Rhein: Anfang des 17. Jahrhunderts im Renaissancestil vom kurkölnischen Vizekanzler Christoph von Wintzler erbaut, enthielt 1844 die erste Hönninger Poststation.
  • Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem 18. Jahrhundert[13]
  • Altes Stadtweingut (ehemals Wirtschaftsgebäude des 1888 gegründeten Winzervereins).
  • Am Rhein, in unmittelbarer Nähe der Stadtgrenze, liegt der Beginn des Obergermanisch-Raetischen Limes, der von der Nachbargemeinde Rheinbrohl aus nach Regensburg verläuft und im 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. zum Schutz des Römischen Reiches gegen germanische Übergriffe errichtet wurde. Am 15. Juli 2005 wurde dieses Bodendenkmal durch die UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
  • „Geologischer Informationsweg des Rheinlaufes“: 17 große Steine von Gebirgen entlang des Rheinlaufes in den Rheinanlagen der Stadt.[14]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karnevalsveranstaltungen (Biwak der Garden mit Prinzenproklamation, Große Prunksitzung, Kinder- und Jugendkarneval, Veilchendienstagszug usw.) der Hönninger Karnevalsgesellschaft 1891 e. V.
  • „Matjes im Mai“ – Traditionelles Matjesfest in der Neustrasse von Bad Hönningen
  • „Mittelalterliches Pfingstspectaculum“ in den Rheinanlagen mit mittelalterlichem Markt und Ritterspielen.
  • „Weinblütenfest“ – Anfang Juni auf dem Marktplatz, das jährlich erste Weinfest am Mittelrhein.
  • „Hopfenfest“ – Mitte Juni in der Innenstadt und in der Fußgängerzone.
  • „St.-Peter-und-Paul-Kirmes“ – Ende Juni mit festlichen Umzügen des Junggesellen-Vereins durch die Stadt.
  • „Antik Trödelmarkt“ – Anfang Juli in den Rheinanlagen.
  • „Sommernachtsfest“ – Ende Juli in den Rheinanlagen, das traditionelle „Fest der tausend Lichter“ mit einem Großfeuerwerk über dem Rhein.
  • Tag des offenen Denkmals im Hohen Haus; … am 2. Sonntag im September.
  • „Federweißefest“ – Anfang November, frischer Federweißer und Zwiebelkuchen mit Live-Unterhaltung auf dem Alten Schulplatz.
  • „Nostalgischer Weihnachtsmarkt“ – Anfang Dezember in der Innenstadt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sportlich ist Bad Hönningen überregional hauptsächlich durch den Handballverein HSG Römerwall bekannt, dessen 1. Seniorenmannschaft 2001 die westdeutsche Meisterschaft errang und somit in den Profibereich durchbrach.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochwassermarkierungen entlang des Rheins

Ein zentraler Wirtschaftsfaktor in der Region ist der Tourismus. Trotz struktureller Veränderungen des klassischen Bäderwesens in den 1990er Jahren, verbunden mit weniger bewilligten kurorttherapeutischen Maßnahmen und rückläufigen Besucherzahlen bis 2005, erfährt der Gesundheitstourismus aufgrund des demographischen Wandels wieder zunehmende Bedeutung.[15][16]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kohlensäurewerk Deutschland, gegründet 1912
  • Bad Hönninger Fruchtsäfte GmbH, seit 1912 im Familienbesitz
  • Solvay GmbH, früher Kali-Chemie

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straße[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autofähre Sankta Maria

Bad Hönningen liegt direkt an der B 42 und hat über diese Anschluss an die Autobahn A 48 (Abfahrt Bendorf (Nr. 11)) und A 59 (Autobahnkreuz Bonn-Ost (Nr. 42)). Die Landesstraße 257 verbindet Bad Hönningen direkt mit dem Wiedtal und dem Westerwald. Mit einer Autofähre an der Grenze zu Rheinbrohl ist die B 9 im linksrheinischen Bad Breisig zu erreichen. Eine Personenfähre verbindet Bad Hönningen mit Bad Breisig.

In Bad Hönningen beginnt die Deutsche Limes-Straße welche nach 700 Kilometern in Regensburg an der Donau endet. Durch Bad Hönningen führt auch der Rheinische Sagenweg, welcher in Düsseldorf beginnt und in Mainz endet.

Schiene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Bad Hönningen

Der Bahnhof Bad Hönningen an der rechtsrheinischen Bahnstrecke KölnKoblenz wird im Halbstunden-Takt angefahren, sowohl der RE 8 (Koblenz – Neuwied – Bonn-Beuel – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf – Mönchengladbach) als auch die RB 27 (Koblenz – Neuwied – Bonn Beuel – Köln/Bonn Flughafen – Köln Messe/Deutz – Köln Hbf) halten in Bad Hönningen. Die RB 27 verbindet die Stadt im Stunden-Takt direkt mit dem Flughafen Köln/Bonn. Da Bad Hönningen im Landkreis Neuwied liegt, gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM), der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gilt als Übergangstarif, sofern der Start/Zielbahnhof im VRS-Gebiet liegt.

Schifffahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Sommermonaten wird Bad Hönningen auch von den Schiffen der „Weißen Flotte“ und den Schiffen der Köln-Düsseldorfer angefahren.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie die Landesregierung im Februar 202 bestätigte wurde Ende August 2019 eine Wölfin mit fünf Jungtieren von einer Wildkamera aufgenommen. Dies ist der erste bestätigte Wolfsnachwuchs in Rheinland-Pfalz nach der Wiederbesiedlung Deutschlands mit Wölfen.[17]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bad Hönningen geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Bad Hönningen verbunden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Willi Fischer (1920–1991), Politiker; 1958 bis 1963 Amtsbürgermeister in Bad Hönningen
  • Hermann Ilaender (* 1933), Politiker, Verwaltungsbeamter und Forst-Verbandsfunktionär, 1983 bis 1999 Bürgermeister der Verbandsgemeinde
  • Heinz Schwarz (* 24. Juli 1928 in Leubsdorf), ehemaliger Innenminister des Landes Rheinland-Pfalz
  • Bernd Knopp (* 1965), Radiomoderator und Buchautor

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jakob Weiler: Bad Hönningen. Chronik einer jungen Stadt 1019–1969, Bad Hönningen, Selbstverlag, 1969.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bad Hönningen – Sammlung von Bildern
Wikivoyage: Bad Hönningen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 6. Juli 2020.
  3. a b c d Marx, Thielen, Volk: Geschichte der Pfarreien der Dekanate Trier, Konz und Engers. Hrsg.: Matthias Schuler. 1932, S. 446 ff. (dilibri).
  4. Bernd Willscheid: Schloss Arenfels und seine Bewohner. Zur 750-Jahrfeier am 4. September 2009. In: Heimat-Jahrbuch des Landkreises Neuwied 2011. ISBN 3-9809797-8-4, S. 79–89.
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 407). Bad Ems Februar 2016, S. 186 (PDF; 2,8 MB).
  6. Artus Mineralquellen schließen im Mai. In: Rhein-Zeitung. 22. Februar 2008, abgerufen am 6. Juli 2020.
  7. SR Bad Hönningen 2019. Abgerufen am 6. Juli 2020.
  8. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen.
  9. Guido Job ist alter und neuer Stadtbürgermeister von Bad Hönningen. In: Blick aktuell. 27. Mai 2014, abgerufen am 6. Juli 2020.
  10. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. In: Kommunalwahlen 2019 – Landkreis Neuwied. Abgerufen am 28. Mai 2019.
  11. Diana Göttes 1. Beigeordnete Bad Hönningen. Abgerufen am 6. August 2020.
  12. Bad Hönningens Stadtbürgermeister tritt zurück: Viel Respekt für Elberskirchs schweren Schritt. Abgerufen am 6. August 2020.
  13. Pfarrkirche St. Peter und Paul in Bad Hönningen. Abgerufen am 7. Juni 2020.
  14. Geologischer Rheinlauf. Verbandsgemeinde Bad Hönningen, abgerufen am 6. Juli 2020.
  15. Fremdenverkehr in den rheinland-pfälzischen Heilbädern (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive) (PDF; 806 kB). Website des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 8. August 2015, S. 260 ff.
  16. Bad Hönningen. In: Gastlandschaften Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz Tourismus, abgerufen am 6. Juli 2020.
  17. SWR Aktuell - Weitere Wölfe und Luchse in Rheinland-Pfalz bestätigt. Abgerufen am 7. Februar 2020.