Viktor Skripnik

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Viktor Skripnik
Spielerinformationen
Name Wiktor Anatolijowytsch Skrypnyk
Geburtstag 19. November 1969
Geburtsort NowomoskowskUkrainische SSR
Größe 184 cm
Position Abwehr, Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
0000–1987 Dnipro Dnipropetrowsk
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1988
1989–1994
1994–1996
1996–2004
Dnipro Dnipropetrowsk
Metalurh Saporischschja
Dnipro Dnipropetrowsk
Werder Bremen
46 0(0)
124 0(7)
64 (17)
138 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1994–2003 Ukraine 24 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2004–2013
2013–2014
2014–2016
Werder Bremen (Jugend)
Werder Bremen II
Werder Bremen
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Viktor Skripnik (ukrainisch Віктор Анатолійович Скрипник/Wiktor Anatolijowytsch Skrypnyk, Transliteration Viktor Anatolijovyč Skrypnyk; * 19. November 1969 in Nowomoskowsk, Oblast Dnipropetrowsk) ist ein ukrainischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skripnik begann seine Laufbahn bei Dnipro Dnipropetrowsk und spielte bis 1996 bei verschiedenen Vereinen in der ukrainischen Premjer-Liha. Im Sommer 1996 verpflichtete ihn Werder Bremen in die Bundesliga. Schnell etablierte sich dort sein Spitzname „Beckham der Ukraine“[1], der auch vor Beginn eines jeden Spiels bei der Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung vom Stadionsprecher ausgerufen wurde. Drei Jahre später gewann er mit dem Verein den DFB-Pokal. Obwohl Skripnik in seinen späten Jahren in Bremen seinen Stammplatz verlor, blieb er doch einer der Publikumslieblinge – nicht zuletzt wegen seiner Vereinstreue und Bodenständigkeit.

Dies zeigte sich unter anderem am 1. Mai 2004 im vorletzten Heimspiel seiner letzten Spielzeit, der Meistersaison 2003/04. Beim 6:0-Sieg gegen den Hamburger SV wurde Skripnik in der 72. Minute für Pekka Lagerblom eingewechselt. Als Werder in der 84. Minute einen Strafstoß zugesprochen bekam, forderten die Fans in Sprechchören Skripnik als Schützen. Auch die übrigen Mannschaftsmitglieder ermunterten ihn, den Strafstoß auszuführen, und so erzielte er mit seinem letzten Tor den Endstand.[2] Anschließend beendete er mit dem Doublesieg aus Meisterschaft und DFB-Pokal seine Laufbahn, in der er 164-mal für die Hanseaten auflief und dabei sieben Tore erzielte.

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skripnik begann nach seinem Rückzug aus dem aktiven Sport eine Trainerkarriere bei Werder Bremen. Von 2004 bis 2005 war er Trainerassistent der U-15-Mannschaft und in der Saison 2005/06 Trainer der dritten Mannschaft. Das U-16-Team in der Verbandsliga übernahm er zur Spielzeit 2006/07 und trainierte anschließend die U-18. Zur Saison 2013/14 wurde er Cheftrainer von Werders U-23 in der Regionalliga Nord. Am 25. Oktober 2014 übernahm er als Cheftrainer die Bundesligamannschaft von Werder Bremen als Nachfolger von Robin Dutt.[3] Sein Vertrag mit Werder lief bis 2018.[4]

Am 18. September 2016 wurde er nach einem schlechten Saisonstart, bei dem Bremen in den ersten drei Spielen keinen Punkt holte und durchgehend Tabellenletzter war, beurlaubt.[5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aufschwung bei Werder Bremen: Alle lieben Viktor Skripnik, auf Weser-Kurier.de vom 3. November 2014, abgerufen am 8. Februar 2015
  2. 6:0! Bärenstarke Bremer überrollen den HSV, Spielbericht auf werder.de, abgerufen am 8. Februar 2015
  3. Werder stellt Dutt frei / Skripnik neuer Chefcoach, werder.de, zuletzt gesichtet am 25. Oktober 2014
  4. [1] eurosport.de, abgerufen am 25. August 2016
  5. Interims-Coach Nouri übernimmt für Skripnik werder.de, am 18. September 2016, abgerufen am 18. September 2016